Ozric Pfeilschlinger

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Ozric vom Stamm der Pfeilschlinger ist ein orkischer Barbar. Geboren als halb-orkischer Sklave und aufgezogenen in den marmornen Kerkern von Kelest, trat der Halb-Ork erstmals in das Licht der Geschichte als er dem Ork Grados Pfeilschlinger half, eine Gruppe aufständischer Orks zu sammeln, um das elfische Joch niederzuwerfen. Gemeinsam zogen sie von Schlacht zu Schlacht, befreiten die elfische Hauptstadt Gânderon von der Knute des elfischen Königs, befreiten die Orks aus fast allen Städten und einer göttlichen Prophezeiung folgend, fand Ozric gar eine sagenumwobenene, magische Stadt der Orks, welche das Fanal sein sollte, das die Befreiung der grünhäutigen Orks von Elfen und den braunhäutigen Orks ankündigen sollte: Dawn of Drood.

Ozric bewies sich in den Stammeskämpfen der sieben Stämme der Droodorks und wurde als Sieger nach orkischem Gebrauch zum Prinzen seines Volkes erhoben und dem orkischen Hohekönig unterstellt. Er wurde im Tempel der Elemente zum Auserwählten des Feuers, besiegte schließlich den letzten Elfenaufstand im Orkgebiet und fügte es in einer Vielzahl von Kriegen zu einem geschlossenen Stammesgebiet zusammen. Er unterwarf die Menschen und schließlich auch die Dunkelelfen, die im Gebiet des Orkgebietes lebten. Doch eine letzte große Aufgabe wartete noch bei der Befreiung der Orks, nämlich die braunhäutigen Gruumsh-Orks sickerten in unendlicher Menge in das Reich und so fanden die Orks heraus, dass unter dem Orkgebiet - unter dem höchsten Gipfel - die legendäre Stadt Ulscor gab. Rasthorr, der Hohekönig, plante eine Expedition zur Befreiung von Ulscor und war auf Ozrics Macht angewiesen. Einige Jahre musste Ozric die Macht der Orks konsolidieren, etwas was ihm gelang, nachdem er sich endlich König der Orks nennen durfte, Gânderon zu seiner eigenen Stadt machen durfte und dort den legendären Teiler, eine Artefaktaxt unermesslicher Macht, an sich brachte. Schließlich ging das Orkvolk in großer Zahl in die Berge und eroberte gegen eine Armee aus Betrachtern, Braunhäuten und Drachen die legendäre Stadt Ulscor zurück und mit ihr gewannen die Orks auch das Geheimnis, wie die Zahl der Braunhäute nie sank, egal wie viele sie erschlugen. Kriegsportale, die auf die Ebenen des Krieges - wie Acheron - führten, füllten den Bedarf an Kriegern. Ozric schloss mit seinen Gefährten die Portale und eignete sich diese magische Technologie für sein Volk an. Eine Technologie, die noch vielen Völkern das Fürchten lehren würde.

Die Jahre, die Ozric in der Unterwelt verbrachte, nutzten seine Feinde, um gegen ihn zu intrigieren. Allen voran der elfische Hohekönig Gylwyn rüstete sich zu einem Krieg, um die Schmach der Niederlage gegen die Orks vergessen zu machen. Ozric, der von Rasthorr die Krone des Hohekönigs bekam, da dieser in Ulscor zurückblieb, um nach Erreichen seines Lebenszieles zu sterben, festigte abermals seine Position und führte große Heeresreformen durch, welche dem schwarzen Ritter Drood gefällig waren. Das Orkgebiet entwickelte sich zu einer Tyrannei mit großer Militärkaste, aber mit starken Natureinflüssen. Während die Elfen sich auf ihre alten Mächte und menschliche Verbündeten verließen, nutzte Ozric alles an Monstren, Verbündeten und Methoden, die er finden konnte. So brachte er die legendäre Löwen Ilnevals zu Lebzeiten auf seine Seite, schloss Freundschaft zu einem schwarzen Drachen namens Falazure, der gar ein Diener Ozrics wurde und er erlernte die Mächte zu kontrollieren, die in seinem Inneren wüteten. Ozric erfuhr, dass die Droodorks sich auch deswegen von den Braunhäuten unterschieden, weil Dämonenblut in ihnen war. Und vor allem installierte Ozric einen gefürchteten Spionageapparat, der von Grados und Xenon Pfeilschlinger geführt wurde. Zuletzt lernte Ozric noch die Geheimnisse der Bärenkrieger kennen, die ihm Sir Kator verriet. Mit diesem Wissen gelang es Ozric nicht nur Gylwyn im Zweikampf zu enthaupten, sondern auch den heiligen Bären Corellon Larethians zu erschlagen und sich den ewigen Zorn des elfischen Gottes zuzuziehen.

Dank der diplomatischen Intervention Ad-Ônnens beließ es Ozric beim Tode Gylwyns und Reparationszahlungen, verschonte aber das elfische Großreich. Fast ein halbes Jahrzehnt verbrachte Ozric ziellos und durchwanderte die Kriegsebenen auf der Suche nach großen Herausforderungen, sodass er sogar auszog, eine Chaostarraske zu erschlagen, deren ausgestopfter Kopf seit diesem Sieg die Besucher Gânderons begrüßt. Largarth als Kontinent erlebte eine friedvolle Phase, die erst endete, als Kerendar Kontirion - inzwischen König von Alorn - noch einmal die Orks herausforderte. Sich auf sein Mythal verlassend, durch das keine Orks in die Hauptstadt der Elfen dringen konnten, setzte er immer wieder Nadelstiche und verletzte die Grenzen des Orksreiches, was zum Mauerbau Alorns führte und die Elfen im Süden des Waldes isolierte. Als Kerendar auch diese Grenze nicht akzeptierte, kam es zur Eskalation. Nachdem bei einem Kampf an der Mauer bereits Kerendars Bruder gefallen war, verordnete Ozric die Zerstörung des Mythals und die Absetzung Kerendars. Kerendar floh hinter sein Mythal, doch Ozric zeigte der Welt erstmals die Macht der riesigen Kriegsportale. Kerendar, der ein Gläubiger des Giordan war und dementsprechend von Vecnas Schergen angefeindet wurde, bot durch seinen Glauben eine Möglichkeit. Ozric ging einen Handel mit den Leichnamen von Vecna ein und teleportierte sie mit dem Kriegsportal nach Alorn-Stadt. Da das Mythal nur gegen die Lebenden wirkte, wurde Alorn an nur einem blutigen Zehntag zerstört und Kerendar verlor seine Krone. Die Orks annektierten den Alornwald und machten ihn zum Teil ihres Reiches. Wieder war es die Diplomatie Ad-Ônnens, die größeres Unheil für die restlichen Elfen verhinderte. Derweil hinterging Ozric auch die Leichname Vecnas und ermöglichte seinem Drachen Falazure in der Folge, Giordans Seelenmagie zu retten vor den Dienern Vecnas.

Die letzten Jahre seiner Herrschaft verbrachte Ozric mit der Aufzucht seiner Söhne und dem Niederschlagen einiger Rebellionen im eigenen Reich. Die Herrschaft in Alorn wurde konsolidiert. Kerendar Kontirion starb bei dem Versuch, mit einer solchen Rebellion den Orkkönig zu töten. Ozric errang sich gar einen göttlichen Wunsch und wünschte sich, auch damit niemand sein Anrecht anzweifeln konnte, dass er ein Vollblutork würde und so ward das Menschliche in ihm getilgt. Wieder wurde Ozric der Herausforderungen müde und errang sich die Feindschaft des Schlachtengottes Erythnul - dessen Klinge er zweimal zum Opfer fiel, als dann der Schöpferdrache auf Largarth zu wüten begann. Zuerst von der Allianz zwiespältig in den Reihen begrüßt - hatte Ozric doch den roten Drachen bezahlt, seine alten Feinde in Parlonien zu zerstören - wurde Ozric schließlich ein wertvoller Krieger gegen den Schöpferdrachen und besiegte diesen. Dabei genug Essenz in sich aufnehmend, dass auch er von Largarth verschwand. Etwas, was als Apotheose erklärt wurde.

Dieser Tage wird Ozric vor allem von Mitgliedern des Stammes der Pfeilschlinger verehrt, allerdings auch von individuellen Kriegern, welche das Kriegshandwerk meistern wollen. Ozrics Reisen durch die Lande aus Krieger werden auch als Weg des Kriegers bezeichnet und viele folgen diesem Pilgerpfad und studieren bei orkischen Kriegspriestern Ozrics. Nicht zuletzt wird Ozric auch als Feuergott verehrt, meist in der Bedeutung von zerstörerischer Fruchtbarkeit. Unter den Kriegern gibt es zwei Schulen: jene, welche sich eher an Drood halten, aber Ozric als Vorbild sehen, Kampf trotzdem jedoch mit Disziplin verbinden. Und jene Schüler, die sich Orkserker nennen.

Ozric hat göttlichen Einfluss in den Domänen: Destruction [Rage], Fire [Arson], Liberation [Revolution], Strength [Ferocity] und War [Blood].