Projekt "YT"

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Ikelos
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Projekt "YT"

Beitragvon Ikelos » Sa 22. Nov 2014, 19:56

Wieder einmal eine neue Idee für ein neues Projekt, auch um unsere Welt darüber präsentieren zu können. Die Plattform Youtube eignet sich bestens dafür, mehrere Millionen Menschen zu erreichen, auch wenn das natürlich nicht unser Ziel sein kann. Das wären viel zu hohe Erwartungen an die ganze Sache. Das ganze wäre ein Testprojekt, um natürlich sich selbst, aber vornehmlich unsere Welt präsentieren zu können. Was damit alles möglich ist? Wir werden sehen, ich werde ein wenig versuchen, das ganze zu gliedern und darzustellen.

Inspiration
Zielsetzung
Mögliche Formen der Umsetzung
Die Spielrunde
Die Anforderungen an die Runde
Die Anforderungen an den Spieler
Die Anforderungen an den Spielleiter

Inspiration:
Seit einer Weile habe ich immer mal wieder Lets Plays von Spielen auf Youtube gesehen, um mir einen ersten Eindruck von ihnen zu verschaffen. Grundsätzlich ist das auch nicht verkehrt. Kommentiert von mehr oder weniger sympathischen Leuten bekommt man einen Eindruck vom Spiel oder auch das ganze Spiel vorgespielt. Spannend sind dabei besonders die Runden, bei denen ein Spiel das erste Mal angespielt wird, also quasi blind, um das Spiel auch neu erkunden zu können. Die Reichweite für deutsche Kanäle liegt dabei bei etwa 100.000.000 Zuschauern, ein durchschnittliches Video bekommt sicherlich an die 50.000 Klicks. Oft sind es auch nur 5.000, manche Kanäle wie von Gronkh oder Sarazar haben allerdings auch mehrere Hunderttausend Klicks. Ob wir so weit kommen? Wahrscheinlich eher nicht. Wir haben da eher eine kleinere Schnittmenge zu erwarten. Die Schnittmenge derer, die sich für Rollenspiele interessieren, die sich Lets Plays anschauen und die sich auch für neue Welten interessieren. Youtuber mit Videospielen haben da den Vorteil, dass viel mehr Leute sich für The Last Of Us, Minecraft oder Nintendo-Franchises interessieren, als für uns kleine Wichte. Man muss das also spannend aufziehen.

Zielsetzung:
Die Zielsetzung ist nun das Wichtigste, denn sie muss zum Einen realistisch sein, zum Anderen aber auch etwas für die Welt bringen. Denn wir wollen uns nicht durch einen nicht erreichbaren Anspruch entmutigen lassen, aber mit einem zu geringen Anspruch besteht das Problem, dass wir keinen Fortschritt erkennen können. Was also ist unsere Zielsetzung dabei? Reicht es uns, für die Runde zu arbeiten und dabei die Ergebnisse zu präsentieren, ganz gleich ob wir ein Dutzend Zuschauer oder ein paar mehr haben, oder wollen wir das ganze nur durchziehen, wenn wir wirklich ein größeres Publikum erreichen, welches so ab 100 Leuten startet, die das Ganze vielleicht noch teilen?
Meine persönliche Zielsetzung dabei ist, dass wir ein Projekt starten, ein Experiment sozusagen. Wir hatten bereits einmal die These, ob man vor einer laufenden Kamera anders spielt als im kleinen Rahmen, und in diesem Fall muss es natürlich so sein, dass wir anders spielen. Dazu allerdings später mehr bei den Anforderungen. Eine Zielsetzung muss auch sein, dass wir eine spannendere Darstellung haben als andere YT-Runden. Was bringt die tollste Idee, die tollste Runde, die tollste Welt, wenn die Begeisterung dafür nicht überspringt?
Um es klar zusammenzufassen: Meine persönliche Zielsetzung ist eine spannende Spielrunde, die einem Publikum präsentiert werden kann, was somit unser Rollenspiel beeinflusst und unsere Welt bekannter macht. Die Größe des Publikums ist dabei grundsätzlich egal und sollte meiner Meinung nach nicht wichtig sein zu Anfang. Qualität setzt sich letztlich immer durch. Apropos, eine gute technische Qualität ist auch meine Zielsetzung dabei.
Was wäre eure Zielsetzung an so ein Projekt?

Mögliche Formen der Umsetzung
Grundlegende Formen gibt es erstmal zwei. Den Spieltisch mit der Kamera und die Onlineversion.
Der Spieltisch hätte den Vorteil, dass Gestik und Mimik vorhanden sind, und man damit den Zuschauer ein bisschen mehr mit einbinden kann. Es würde lebendiger wirken. Allerdings ist die Frage, ob wir kameratauglich sind. Die Anforderungen wären ein präsentables Äußeres - mal ab von der normalen Attraktivität ist zumindest ein gepflegtes Äußeres erforderlich, um die Zuschauer nicht zu verschrecken ^^ Man braucht dabei aber auch einen passenden Spieltisch. Was für einen nimmt man da? Einen runden Tisch mit ausreichend Beleuchtung und Platz muss man nehmen. Bei jemandem zu Hause, oder vielleicht öffentlich in einem gemütlichen Restaurant, um per Wirtshaus einen Tavernencharakter zu erzeugen? ^^ Man braucht nebenbei allerdings auch eine Kamera, je nach Beschaffenheit des Ortes 2-3 sogar um die wichtigen Stellen aufzunehmen, und ein gutes Mikro, um Rauschen zu vermeiden. Die technischen Anforderungen sind hoch, aber man kann viel draus machen. Haben dabei allerdings auch immer Leute Zeit? Das ist die andere, wichtigere Frage.
Die zweite Form ist eben die Onlineversion. Hat den Vorteil, dass man nicht ortsgebunden ist. Die Aufnahmequalität lässt dazu allerdings bei vielen zu Wünschen übrig. Push-to-Talk wirkt nicht lebendig genug, und zu großes Rauschen oder Echo in der Leitung ist einfach kacke! Oder sei es ein plötzliches Knacken, wenn das Mikro angeht. Da muss jeder gut ausgerüstet sein und im Zweifelsfall mit aufnehmen, um seine (saubere) Tonspur abliefern zu können. Man braucht keine Kameras, die sind nur optional, jedoch braucht man jederzeit etwas, was spannend wirkt, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Ein zu lange zu statisches Bild hält mich nicht gefangen, auch wenn man eine Battlemap dabei hat. Sollte man diese Anforderungen in den Griff kriegen, ist das für uns die bessere Form, auch wenn wir dieses Jahr über 30 Spielabende zusammengekriegt haben.
Was kann man noch darstellen neben einer Spielrunde? Ich denke dabei auf dem Kanal an Vorstellungen von Weltteilen, den Challenges (die damit vielleicht sogar neutrale Richter bekommen könnten? ^^) und sonstigen Errungenschaften, die gebastelt wurden.

Die Spielrunde
Tja, das wichtigste Pünktchen bei unserer Präsentation ist die Spielrunde. Ich denke dabei an einen Spielrunde mit 3-4 Spielern und einem SL. Wenn wir nur zwei Spieler regelmäßig bekommen, könnte immer mal wieder ein Gastspieler dazu kommen. Was gibt es noch groß zur Spielrunde zu sagen? Ich denke, dass hier ein kleiner "historischer" Dungeoncrawl ganz gut geeignet wäre. Vielleicht sogar sowas in der Art wie der Jade Regent. Die Anforderungen werden nun im Folgenden dargestellt.

Die Anforderungen an die Runde

Was muss die Runde haben? Es bringt uns nichts, eine große Open-World-Runde zu haben. Diese Runde muss folgende Eigenschaften haben: spannend, zielgerichtet, starke Charaktere, dynamisch, sowie weitestgehend fokussiert, sprich OOC-los außer bei Beschreibungen.
Spannend ist selbsterklärend. Sie braucht einen Spannungsbogen, der sich bereits in der ersten Sitzung eröffnet und den Zuschauer bannt. Sowohl die Spieler als auch der Zuschauer müssen sich in die Runde einfühlen können und nicht geödet wegschalten wollen. Die Spannung muss jederzeit spürbar sein für alle. Eine drohende Gefahr, Priming ^^
Zielgerichtet ist ein Teilaspekt von spannend. Die Gruppe muss auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Rollenspiel besonders untereinander und mit den wichtigen NSCs darf gefördert werden, sollte jedoch nicht ausarten und die Spannung rausnehmen, die jederzeit aufrecht steht. Sicherlich gibt es Nebenaufgaben, die müssen jedoch alle etwas mit der Hauptquest zu tun haben. Vielleicht kann man Nebenquests sonst auch machen aber rausschneiden. Unelegant, aber ist dann eben so.
Starke Charaktere sind hier ebenso wichtig wie in einem Buch. Man braucht markante Charaktere, an die man sich erinnert. Und wenn es der tausendste Waldläufer ist, dann muss er sich eben in irgendwas signifikant unterscheiden. Und wenn es eben Kampf mit zwei Affen ist anstelle von Waffen. Ebenso muss auch ein möglicher Antagonist gut dargestellt sein. Und idealerweise Wechselwirkungen erzeugen, wie ein Jon Irenicus. Das ist jedoch auch Aufgabe des Spielleiters, also im Grunde Aufgabe von beiden Seiten.
Fokussiert bedeutet hier, dass ich einen Großteil des üblichen OOC-Geplänkels rausstreichen wollen würde, um nicht die Konzentration auf das Geschehen zu verlieren. Besonders taktische Gespräche dürften sich auch gerne mal Ingame ergeben, Anweisungen etc ebenfalls, oder auch die Frage des "Soll ich das und das machen?". Ich würde mal sagen, dass Beschreibungen durchaus erlaubt und erwünscht sind, und auch Skill-Würfe abgehandelt werden. Aber es sollte eben doch mehr beschreibend sein, und nicht zu sehr hilfesuchend. Klar, mal kann das schon vorkommen, aber es sollte eben nicht der Fokus auf theoretische was wäre wenn Gespräche gelegt werden.
Das sind erstmal meine ersten Gedanken dazu.

Die Anforderungen an den Spieler
Kürzerer Teil, weil einfach zu beantworten: Nicht aus der Ruhe bringen lassen, auf die Runde konzentrieren, klar ausdrücken und bereit sein, Arbeit in der Vor- und Nachbereitung auf sich zu nehmen. Sie müssen spannende starke Charaktere erstellen und sich auf die Hauptstory einlassen. Was kann man hier noch hinsetzen?

Die Anforderungen an den Spielleiter
Was bleibt also für den Spielleiter? Der Spielleiter wird derjenige sein, der in der Runde am meisten im Fokus steht. Damit darf er kein Problem haben, im Gegenteil, es wäre sogar von Vorteil wenn er es wollen würde! Aber das ist nur optional.
Der Spielleiter muss sehr viel vor- und nachbereiten und sich um eine spanennde Story kümmern. Er braucht eine hörbare Stimme und eine Autorität am Spieltisch, die es ihm erlaubt in den undisziplinierten Momenten die Spieler wieder zurück zum Geschehen zu führen. Er muss eine Regelsicherheit beweisen und zugleich die Charaktere kennen. Er selbst muss sich gut ausdrücken und mit seinen Beschreibungen ein Bild der Szenerie vermitteln können. Um das zu unterstützen, sollte im Vorwege schon was vorbereitet werden, vielleicht sogar Flufftexte, die dann vorgelesen werden.
Gibt es weitere Anforderungen?

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Re: Projekt "YT"

Beitragvon Ikelos » So 23. Nov 2014, 21:03

Notwendige Aufgaben:

  • Spielleiter
  • Spieler 1
  • Spieler 2
  • Spieler 3 (erwünscht)
  • Spieler 4 (optional)
  • Storyentwickler
  • "Techniker" am Spieltisch
  • Technische Nachbearbeitung von Ton und Bild 1
  • Technische Nachbearbeitung von Ton und Bild 2
  • Kanaladmin
  • Rechtliches, um Bildrechte zu klären etc

Der Storyentwickler sollte mit dem SL zusammen das Grundgerüst für die Hintergrundstory liefern. Es soll helfen, Twists zu erstellen, die innere Logik zu überprüfen und zu schauen, wo man eine Storyline noch verbessern kann. Der hauptsächliche Arbeitsbereich entsteht also vor dem ersten Spielblock. Weiterhin steht er dem SL immer wieder für Rückfragen zur Verfügung. Der Posten kann natürlich von einem Spieler übernommen werden, jedoch wird für ihn das Spiel wohl eher langweilig, und sein Charakter sollte sich in Sachen Hinweisen natürlich zurückhalten ^^

Der Techniker am Spieltisch hat je nach Art des Spielens die Aufgabe zu gewährleisten, dass alles reibungslos funktioniert und sich um die Probleme zu kümmern, wenn welche Anliegen. Das ist deutlichst weniger wenn online gespielt wird, aber am Spieltisch bedeutet das Kamera einrichten und Mikros einstellen. Kann natürlich auch von einem Spieler übernommen werden.

Technische Nachbearbeitung von Ton und Bild ist eigentlich selbsterklärend, denke ich. Hinterher muss das fertige Material bereinigt, geschnitten und hochgeladen werden. Wenn möglich die Sprachqualität noch nachbessern, oder eher wenn nötig. Sollten zwei Leute sein, die sich darin einarbeiten wollen und möglichst auf einer Ecke wohnen oder sich öfters sehen, damit man sich dazu auch treffen kann.

Der Kanaladmin lädt die Videos hoch und kümmert sich um Kommentare dazu. Außerdem vielleicht um Werbung für uns. Die Aufgabe lässt sich am besten mit dem Rechtlichen verbinden, was darum geht, Bildrechte einzuholen oder vielleicht GEMA-freie Hintergrundmusik zu organisieren.

Gibt es mehr notwendige Aufgaben?

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Re: Projekt "YT"

Beitragvon Marnarn » Fr 8. Mai 2015, 13:23

Ich habe dir damals direkt bei Skype geantwortet, und es bis heute versäumt, meine Einstellung dazu hier vorzutragen, damit sie in ausreichender Erinnerung bleibt.

Zunächst habe ich für deine ausführlichen Gedanen zu diesem Thema zu danken, welches an sich sehr interessant ist, doch dann muss ich die Idee für mich verwerfen. Das hat nicht mit unserem Aussehen, unserem mangelnden Charisma oder sonstigen Punkten zu tun, sondern lässt sich einfach in den Grundzügen unseres Arbeitens finden. Unser Fleißlevel ist nicht ausreichend, um sowas auf die Beine zu stellen; wir haben zudem kein Budget für ausreichende Technik und ich glaube, dass im Moment auch keine Zeit vorhanden ist, um sich die nötige, technische wie rechtliche Expertise zu erwerben.

Ich stehe der Idee nicht grundsätzlich entgegen, aber ich glaube, dass die Lebensphasen fast aller Beteiligten und möglicherweise Beteiligten keine solche Involvierung ermöglichen; und das Interesse daran nicht stark genug wäre. Das mit dem Interesse gilt zumindest für mich in Anbetracht des Aufwandes im Moment. Dazu kommt, dass wir noch relativ wenig vorzeigbare, zusammenhängende Ergebnisse haben und die Konzeptualisierung der Enwe in ihrer Grundform noch immer zu wünschen übrig lässt. Ich bewundere also deinen Enthusiasmus in der Darstellung und die klare Zuteilung von möglichen Aufgaben, aber ich fürchte, dass der Ruf danach weiterhin ungehört bleiben muss.

Sicher könnte so ein Projekt vielleicht Schwung verleihen und einen unter einen gewissen Schaffensdruck setzen, aber gerade mit deiner zunehmenden Jobstundenzahl, den beginnenden Familienplanungen oder frischen Familien etc. entwickelt sich das Interesse doch weiter weg von solchen arbeitsintensiven Aufgaben für das Rollenspiel. Und damit meine ich noch weiter als sowieso schon. Die Arbeitslust lag am Horizont, inzwischen hat sie sich oft darüber hinweggestürzt. ;)

---

Wenn man jetzt aber behaupten würde, dass wir dazu in der Lage wären sowas auf die Beine zu stellen, dann würde ich folgende Grundlegung erwarten:

1. Es müsste ein Arbeits- und Zeitplan erstellt werden (Wer macht was bis wann mit wem?)

2. Methodenschulung:
2a) Es müsste Technikausrüstung gesichtet, eine Finanzierung geplant, der Kram beschafft werden. Es müsste eine Einarbeitung stattfinden und mehrere Testabende technischer Art.
2b) Es müsste dann ein Projekt geplant werden und mehrere Testabende stattfinden, in denen Spannung, Story etc. getestet werden muss. Alle Spieler und Spielleiter müssten erlernen, alle Sachen ingame zur Resolution zu bringen, nicht ins OOC abzugleiten. Ganz ausschließen lässt es sich nicht, und es wird immer passieren. Dazu müssen also Video Editing-Künste erlernt werden.
2c) Es wäre eine sprachliche Schulung notwendig. Wir haben nicht annähernd eine Erzählersprache; die kann man jedoch erlernen. Dazu kommt die Methodenschulung, wenn man Spannung voraussetzt, in den anderen Bereichen, vor allem für den SL.
2d) Nicht nur der SL braucht für eine fließende Runde Regelkenntnis. Spielern sollte klar sein, was ihre Charaktere können.

3. Grundsteinlegung:
3a) Eine grobe Grundkampagne müsste gemeinsam entwickelt werden. Jeder müsste wissen, worum es geht.
3b) Wenn du unverwechselbare Charaktere möchtest, dann bedarf es einiger Arbeit und einiger Testläufe, damit jeder seinen Charakter kennt.
3c) Dem Spielleiter muss klar sein, dass die Charaktere wollen. Das muss fassbar formuliert werden.

Erst dann kann es langsam Richtung Spiel gehen. Da kommen noch die ganzen Vor- und Nachbereitungen vor. Dort wäre ich im Übrigen gegen vorgelesene Texte aller Art. Dazu kommen die rechtlichen Sachen, die du beschrieben hast, usw. usf.

Zusammengefasst bleibe ich aber in dem Glauben, dass das nur etwas ist, wenn man vollends davon überzeugt ist, so man nicht im Brackwasser der Beliebigkeit untergehen will. Und damit hätte ich große Probleme; viel Arbeit hier reinzustecken, aber eben nicht genug, und dann viel Mühe aufgewendet zu haben, ohne einen Gegenwert zu haben. Die Enwe ist nicht weit genug, wir sind nicht weit genug, wir sind wahrscheinlich nicht überzeugt genug. Ihr kennt meine Meinung zu den meisten Let`s Play-Geschichten und Onlinespielrunden, und was diese Art von Publicity angeht. Ja, Qualität setzt sich vielleicht am Ende durch; ich sehe nur noch nicht, wie wir mit unseren momentanen Mitteln diese bewerkstelligen sollen.

Wenn ich nur die grundlegenden Punkte nehme, die nur reichten, um bar der rechtlichen Situation, an sowas zu denken, kommen wir bestimmt auf einen Workload von 180-240h. Selbst wenn wir arbeitsorganisatorisch gut arbeiten und auf 80h pro Nase kommen, wer arbeitet sie wirklich und konsequent ab?
Wie gesagt, ich bin sehr dankbar für den Gedankengang. Er klingt interessant, aber dass wir dies auf die Beine stellen, das erscheint mir noch unwahrscheinlicher als dass wir das Studium endlich beenden. :)
"Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern." - Jean Paul, Levana


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