Abgabe der Aufgaben

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Ikelos
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Abgabe der Aufgaben

Beitragvon Ikelos » Di 5. Nov 2019, 14:44

Abgabe der ersten Aufgabe:

„Vor langer Zeit wurde die Damnatio Memoriae verhängt. Doch der Schleier des Vergessens bröckelt unter den Rufen aus dem Grab“

Im Jahre 502 hatte das Adeodatenreich Pozarnia seine größte Ausdehnung und stand im Zenit seiner Macht. In der Geschichte steht geschrieben, dass es durch das Versagen des damaligen Herrschers eine Abspaltung unterschiedlicher Herrschaftsgebiete gab. Durch den Hohepriester des Adeodatus, Iasken von Feldheim, wurde die Absetzung des Herrschers durchgeführt und das ewige Vergessen über ihn geworfen.

Doch heute, im Jahre 1042, werden Gerüchte laut, dass die Grabstätte unbewacht sein soll – schlimmer gar, dass der Sarg aufgebrochen ist und ein untotes Übel sich anschickt, das Unrecht gegen ihn rächen. Doch dies ist nicht genug der Problematiken! Zwischen den drei Reichen schwelen immer wieder kleine Konflikte auf, die den brüchigen und instabilen Waffenstilstand gefährden. Zudem werden Gerüchte laut, dass eine unbekannte Macht die bisher friedlichen Gebirgsorks aufschreckt und in die Täler treibt. Zudem rufen die Vecoriten in den endlosen Wüsten des Westens zur Wallfahrt auf und schicken sich an, das Reich Pozarnia durchqueren zu wollen.

Inmitten dieser unsicheren Zeiten geraten die Spielercharaktere in einen hinterhältigen Angriff auf ihre Person. Sie befinden sich in der Gruppenkonstellation auf einem gemeinsamen Auftrag. Die Angreifer sind merkwürdig gekleidet in ziemlich alt aussehenden Uniformen, deren Herkunft nur sehr schwer zu ermitteln ist. Der Kern der Kampagne wird sich damit befassen, dass die Spielercharaktere herausfinden, warum sie ins Kreuzfeuer der Angreifer - und somit (Achtung Spoiler) des vergessenen Königs - geraten sind und auch weiterhin immer wieder geraten. Dabei werden sie in alte Intrigen reingezogen und müssen sich auch mit aktuellen Problemen, die bereits oben genannt wurden, herumplagen. Die Struktur der Kampagne ist zeitlich gesehen klar definiert. Zu bestimmten Zeitpunkten werden bestimmte Ereignisse stattfinden, die die Charaktere mit einbeziehen. Sei es direkt oder zumindest indirekt. Für die Charaktere wird es Handlungsfreiheit geben, bzw. werden unterschiedliche Möglichkeiten zur Handlung angeboten.

Die Herausforderung an den Spielleiter ist hier, dass die Spielercharaktere eine Bindung an die Ereignisse finden muss. Als Prämisse wird hier gegeben, dass die Vorfahren der Spielercharaktere zu dem verdammten König eine Beziehung hatten. Ebenso muss eine Menge an Ereignissen im Blick behalten werden. Die Charaktere brauchen zugleich eine Stellung, die sie die Ereignisse nicht am Arsch vorbeigehen lässt. Demzufolge sind auch die aktuellen Charaktere durch den Auftrag an Feldheim gebunden. Dies muss bei der Charaktererstellung betrachtet werden, möglicherweise als Charaktertrait oder anderweitige Hintergrundmechanik.

Die Spieler werden sich derweil politisch engagieren und dabei den Kontinent kennenlernen müssen. Die hauptsächlichen Ereignisse werden auf dem östlichen Teil von Thairdur stattfinden und dort wird auch sehr viel erkundet. Um die Kampagne lösen zu können, muss der Name des vergessenen Königs herausgefunden werden. Dazu habe ich bisher noch keine feste Idee, ist aber auch noch nicht nötig. Das wird selbstverständlich keine einfache Aufgabe. Im Gegenteil, ich werde die Damnatio Memoriae als sehr mächtigen Fluch einbauen und die Lösung dessen wird viel Aufwand erfordern.

Aufgrund dieser Hintergründe wird die Kampagne einen starken Fokus mit besonderer Aufmerksamkeit auf Namen legen. Namen und Bezeichnungen werden immer wieder eine Rolle spielen. Sowohl das geschickte Spiel mit Namen über die Bedeutung hinweg als auch Mechaniken wie True Naming. So wird dem klassischen Fantasysetting eine weitere mythische Komponente hinzugefügt (ist unter Umständen gar der Fluch eine True Naming-Variante?).

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