Das Vermächtnis des Ark Johnson

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Marnarn
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Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » Mi 26. Jul 2017, 21:16

Rant hat an Spielabend 11 Pale Johnson das Leben genommen und im Zuge der Übernahme der Mine habt ihr dessen schriftliches Vermächtnis gefunden. Im Laufe der Spielabende ist dieses wieder in den Fokus gerückt, da es in der Gruppenkasse etwas verschollen gewesen ist. Ich habe dort zu bestimmten Gegenständen Hinweise gegeben, mit welchen Würfen weitere Informationen über die entsprechenden Gegenstände gemacht werden können. Da es möglich ist, dass ihr im Laufe auf mehr Stücke aus Pales Vermächtnis stoßt oder die Interpretationen genauer werden, oder Informationen verifiziert werden, mache ich zu jedem Gegenstand einen eigenen Beitrag, um hier auf Würfe zu reagieren.

Allgemeine Texte und zusammenhängende Flufftexte veröffentliche ich weiter im Drive. Hier sind nur die Informationen für die Würfe und die dazugehörigen Zusammenhänge hinterlegt.

Wer noch nicht für dergleichen Gegenstände gewürfelt hat, darf sich durchaus selbstständig daran machen und würfeln. Gewürfelt werden kann im Roll20 jederzeit. Es gibt Timestamps. Allerdings wäre es nett, wenn ihr zu den Würfen schreibt, was für ein Wurf das ist. Im Folgenden der Code dafür.

Code: Alles auswählen

/r d20+X Beispielwurf


Zusätzlicher Hinweis: Hin und wieder lässt sich bestimmt auch etwas über die Gegenstände mit anderen Würfen herausfinden, als ich angebe. Wenn ihr jedoch eigene Würfe anbringt, gebt bitte auch an, was ihr herauszufinden hofft. Und denkt auch daran, dass sich durch die Ergebnisse, die ihr erhaltet, möglicherweise auch neue Fragen und dazugehörigen Würfe ergeben können. Die werde ich jedoch nicht immer vorgeben. Ihr dürft freilich mitdenken und nicht nur alles runterwürfeln. Aber einen Einstieg will ich freilich in meine wirre Denke bieten. :)
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » Mi 26. Jul 2017, 21:31

Kavallariesäbel aus grünlichem Stahl mit grauem Portepee (Scimitar +1 aus besonderem Material), mit schwer lesbarer Ätzung auf der Parierstange.

Meine diesem Gegenstand angehängte Kommentare:
Handwerk (Alchemie) oder Handwerk (Waffenschmied) sind möglich, um dieses Metall zu identifizieren. Sicher gehen auch Wissenswürfe, doch da es ein verarbeiteter Stoff ist, ist hier der SG um 5-10 Punkte höher und fällt eher unter klassische Handwerkserfahrung.

Für das Entziffern der Ätzung ist ein Linguistic-Wurf nötig.


Der erste Teil mit dem Handwerkswurf ist obsolet, weil ihr im Laufe der Kampagne durch die Dienste für die Geisterorks bereits mit dem Metall weiter in Kontakt gekommen seid und Rant einen ausreichenden Alchemiewurf hingelegt hat.
Wie auch bei den Kettenhemden handelt es sich um Lebenden Stahl.

Ein weiteres Element muss jedoch betont werden. Da dieser lebende Stahl sich normalerweise regeneriert - wir sehen hier seine Verbindung in der Runde zu den regenerativen Kräften Hosh-Paks - ist es außergewöhnlich, dass die Ätzung bestehen bleibt, was darauf schließen lässt, dass der Bearbeiter dieses Schwertes eine Möglichkeit gefunden haben muss, dem lebenden Stahl nachhaltig zu schaden.

Ein erfolgreicher Linguistik-Wurf (SG 15) ist ausreichend, um die inzwischen verblasste Ätzung zu lesen.

John hat bereits dagegen gewürfelt und hat ein Ergebnis von 18 erreicht, deswegen die Auflösung:

Auf der Parierstange steht per Ätzung in krakeliger Tropfschrift geschrieben: "Test: erfolgreich!" - Anhand der Helligkeit der Ätzung und der unterschiedlichen Führung der den Stahl verätzenden Flüssigkeit kann John sogar herausarbeiten, dass zuerst das "Test:" gestanden haben muss und dann nach einer Weile durch das "erfolgreich!" ergänzt wurde.
Dieser Kavallariesäbel ist dementsprechend wohl genutzt wurden, um den Beweis anzutreten, dass lebender Stahl nachhaltig beschädigt werden kann und welche Flüssigkeit auch immer dafür notwendig gewesen ist, hat diesen Test bestanden.

Kleine Zusatzinfo für Recherchefaule: Was ist ein Portepee?
Wikipedia
Das Portepee (französisch porte-épée „Degentrage, Degengehenk“), auch Faustriemen und insbesondere in der Schweiz auch Schlagband genannt, war ursprünglich eine um Griff und Bügel einer Hiebwaffe sowie um das Handgelenk des Kämpfers geschlungene Schlaufe, die das Herabfallen der Waffe im Kampf verhindern sollte. Später entwickelte sich daraus ein Standesabzeichen für Offiziere und Feldwebel.
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » Mi 26. Jul 2017, 23:52

Angefangene Autobiographie des Föderationen-Sergeant Majors Ark Johnson

Meine diesem Gegenstand angehängte Kommentare:
Wer das lesen möchte, darf einen Motiv erkennen-Wurf machen und zudem ein Perception-Wurf. - Wahrheitsgehalt und zusätzliche Rahmeninfos lassen sich mit einem Wissen (Geschichte)-Wurf erfahren.


Johns Ergebnisse bezüglich der dort aufgeführten Würfe:
Motiv erkennen: 14
Wahrnehmung: 24
Wissen (Geschichte): 21
Rants Ergebnisse bezüglich der dort aufgeführten Würfe:
Motiv erkennen: 14
Wahrnehmung: 24
Wissen (Geschichte): 11

Die Autobiographie ist auf einem Sammelsurium unterschiedlicher Zettel entstanden und durch vier einfache Löcher in den Papieren durch Bindfäden gebunden. Insgesamt hat es Ark wohl lange begleitet, was eher am Zustand und den Witterungsspuren abzulesen ist als an der Größe des Inhaltes. Die Autobiographie ist mehr oder weniger eine Sammlung von Tagebucheinträgen und scheinbar willkürlich gesammelten Memos auf Schmierpapier, vielfach mit einem Graphitstift geschrieben und durch Witterung fast unleserlich geworden sind. An manchen Stellen jedoch ist hinter dieses Schmierpapier ein gefaltetes Blatt aus einem Briefblock eingebunden und hält somit auf vier kleinen Seiten ausführlichere Informationen zu einzelnen Schmierpapieren bereit; in seltenen Fällen sind dort einfach nur die Originaleintragungen wiederholt, die im Original verblassten.
Insgesamt ist dies eine Gedankensammlung, die erst auf dem Weg gewesen ist, eine Autobiographie zu werden. Dies ist vor allem daran erkennbar, dass am Anfang eine Absichtserklärung beigefügt ist, die den selbstbewertenden Charakter dieser Biographie verdeutlicht.

"Im ganzen Cavajogebiet sind derartig viele Geschichten über mich im Umlauf, die mich verunglimpfen und meine Perspektive gar nicht wahrzunehmen gedenken, dass mir wohl nichts anderes bleibt - da ich sterbe - selbst für mich Rechenschaft abzulegen. Ich bin grundsätzlich ein netter Typ mit Wünschen und Zielen. Meine Lebensgeschichte wird das beweisen. Ich hatte immer das Beste im Sinn, zumindest für mich und meinesgleichen.
Und hieß es nicht schon in den alten Gottesschriften als Aufforderung: So wird nun ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben. Das will ich hiermit getan haben."


John denkt, dass das Hauptansinnen Pales war, dass er seine Taten und Erlebnisse vor sich und seinem Gott rechtfertigen wollte. Er hat sie aber nicht durchgehend korrigiert und auch nur nach Versatzstücken gerechtfertigt, sodass die Autobiographie als sehr unfertig gelten kann; so aber auch ermöglicht, zwischen den Zeilen zu lesen. So geht Pale nicht aktiv darauf ein, dass er zu Beginn noch von einem Gott spricht, der im Laufe der Schriften zu einer "Grimmigen Alten" wird. (Siehe zu seinem Finden der "Grimmigen Alten": Cogitationes ad collem)

Grundsätzlich lassen sich seine ausführlicheren Texte (sie sind auch jeweils nur auf vier Seiten in kleiner Schrift gefasst, die sehr krakelig ist und davon zeugt, dass er die Rechtfertigungen teils im Feld oder auf Reisen machte. Vielleicht wenn er abends am Lagerfeuer lag oder bei Muße und Whisky im Saloon) in drei Lebensphasen einordnen, die sein Leben geprägt haben. Viele Sachen, wie seine genaue Geschäftsgründung oder die Begegnung mit Personen des Gebietes spielen in seinen Rechtfertigungen keine Rolle. Insgesamt versucht er sein Werk so darzustellen, als sei er immer Herr seiner Entscheidungen gewesen; was die Schriften selbst im Laufe der Zeit widerlegen und was er nicht mehr aufgelöst hat durch seinen verfrühten Tod.

Die drei Lebensphasen sind:

1. Seine Zeit als Prospektor in Diensten eines gewissen Irwyne Maloone (dessen Namen irgendwann richtiger als Irvine oder Old Malone angegeben wird). [Umfasst die Jahre 379 - 388 n.A.]

2. Seine Zeit als Soldat unter einem gewissen Colonel Ethelred Hawke im 3rd North Rocalin Mounted Infantry Regiment. Erst als Gebirgskrieger am Eisernen Rücken und dann bis zur Rückverlegung als Pionier in das Old Fort und schließlich seiner Desertion. [Jahr 388 - 404 n.A.]

3. Sein neues Lebensziel mit der Quecksilberscheibe [Jahr 406 n.A. - Dieser Text entspricht recht genau den Informationen, aus denen Pale seine Cogitationes ad collem verfasst hat. Da es ab dort euch bekannt ist, spare ich den Teil aus.]

Auffällig ist, dass die Aufzeichnungen auch erst mit seinem 16. Lebensjahr im Dienste von Old Malone beginnen und kein Wort über Kindheit und dergleichen verloren ist. Die zweite Auffälligkeit ist, dass die Lebensjahre von seinem 41. bis kurz vor seinen 43. Geburtstag komplett fehlen. Im Gegensatz zu den Anfangsjahren sind diese allerdings wohl im Tagebuch gewesen und sind entfernt worden. Im Folgenden sein die Besonderheiten in den jeweiligen Lebensphasen genannt.

Die Zeit als Prospektor:
Pale kommt mit seinem Vater nach Silly Falls. Sein Vater verdingt sich als Landwirt und baut eine Sklavenfarm auf und wird berüchtigt für seinen harten Umgang - vor allem mit halb-orkischen Sklaven - weshalb er seine Ranch einfach Hork-Ranch nennt. Allerdings ist der alte Johnson ein Schwerenöter und Streitsucher, sodass er mit Beginn des Tagebuches in einem Duell durch einen namenlosen Pistolero erschossen wird.

Pale hat keine Bleibe und droht in Sklaverei zu rutschen aus Geldmangel und ist kein besonders mutiger, junger Mann. Er findet jedoch eine Anstellung in der Jackson Silver Company, die allerdings kurz darauf von Malone Industries geschluckt wird. Pale wird dort zum Prospektierer und Geologen ausgebildet und entwickelt ein Interesse an der Alchemie, kann diesem aber nicht folgen, da er einiges Handelsgeschick zeigt. Malone schult ihn zum Fernhandelskaufmann um, der für Malone Industries Claims stecken soll.

Pale entwickelt 387, im Alter von 24, Pläne sich aus dem Schatten Malones zu lösen und manipuliert Handelsverträge, die er im Namen Malones schließt und gründet aufgrund dieser Claims die Pale Silver Company. [Wahrnehmungsbonus: Auf einem alten Schmierzettel entdeckt John, dass Pale die Company nicht alleine gegründet hat. Die Rede ist von drei weiteren Männern, die daran beteiligt waren, Malone um ein Teil seines Vermögens zu prellen: Ein von Menschen erzogener Zwergensklave mit dem Kosenamen (?) Big Shorty, ein von Elfen erzogener Zwerg namens Agorn Stouttree und zuletzt ein Halbling mit dem Namen Yacob "Little" Page - Wissen (Geschichte)-Bonus: Die Pale Silver Company ist offiziell erst 396 n.A. gegründet worden, allerdings aufgrund dieser Claimgrundlage. Die Gründung war ein Rechtsakt vor dem Gericht in der Föderierten-Hauptstadt Concordia, nachdem ein gewisser Irvine Malone vor dem Federal Court klagte, dass jemand in den 380er sukzessive Handelsverträge fälschte und später gegen ihn verwandte. Zwar ist Pale nicht datensicher, aber da von der berühmten Malone v Johnson-Klage gehört hast, die in ihren Nachwehen das Silberminenwachstum katastrophal beschnitt, kannst du den Part verifizieren. Du weißt natürlich auch, dass Big Shorty heute noch (oder wieder) für Malone arbeitet in der East Company Mine.]

In der Folge wird Johnson von Malone gefeuert. Mysteriöserweise erkrankt an einer Quecksilbervergiftung. Diese wird der schweren Prospektierarbeit zugeschoben, immerhin leidet Pale ärztlich nachweisbar seit 381 n.A. auch an einer chronischen Silbervergiftung, die ihm den Namen Pale einbringt. Er gibt Malone die Schuld an der Vergiftung. [Wahrnehmungsbonus: Auf einem der nichtssagenden Zettel ist nicht Pales Schrift, sondern ein Bekennerschreiben. Siehe nächstes Zitat]
"Ich liebe dich, Irvine. Du willst meine Liebe nicht sehen, wenn ich sie dir zeige. Du willst sie nicht hören, wenn ich sie dir singe. Aber meine Taten aus Liebe zu dir, kannst du nicht von dir weisen! Ich habe einen deiner Feinde mit dem argentum vivum getauft. Es lebt - wie ich - für dich,
und es tötet jene, die gegen dich stehen. Gedankt sei dir der Hinweis. Gedankt sei dir, dass du mich lieben wirst. Auf ewig dein! Marina"


Die Zeit als Soldat:
Pale stirbt fast an der akuten Quecksilbervergiftung, er verkauft aber sein Haus in Silly Falls und flieht für eine Weile, um nicht Malone zum Opfer zu fallen. Ein guter Bekannter aus Prospektorentagen - Agorn Stouttree - bringt ihn zu einem befreundeten Heiler am Eisernen Rücken. In dessen Bergsanatorium genest er nach langer Behandlung und trifft auf einen alten Frontsoldaten, der sich wieder seiner Tuberkulose im Sanatorium behandeln lässt. Dieser Soldat ist inzwischen im Range eines Lieutenant in der Förderiertenarmee tätig. Der Lt. ist Ende 40 und heißt Ethelred Hawke. Da Pale ohne Heimat ist, und Hawke in einer Mountaineer-Einheit dient und in Gesprächen rauskommt, dass Pale Geologe und Prospektierer ist, schlägt Hawke vor, dass sich der zu diesem Zeitpunkt 25-jährige Johnson dem 3rd North Rocalin Mounted Infantry Regiment, einem freiwilligen Verband, der in Gebirgstälern nach Ork- und Zwergenstämmen sucht und die Siedlungspolitik der Föderierten am Eisernen Rücken vorbereitet. [Wissen (Geschichte)-Bonus: Die Einheit gibt es wirklich und ist die Einheit, die heute das Alte Fort hält. Hawke ist jedoch kein Lt., sondern ein Colonel gewesen zu der Zeit. Eine recht bekannte Gestalt, weil er einer von zwei prominenten Strategen des sogenannten Rückenzuges ist und in dieser Zeit als sog. Sick Commander seine Meriten verdiente, der aufgrund seiner Tuberkulose selten an der Front sein konnte und immer zwischen Feldherrenhügel und Sanatoriumsbett hin und herzog. Aus dieser Zeit stammt auch eine Phrase, die Hawke häufig nutzt und die dort erstmals in das Licht der Geschichte trat, als eine Gruppe um einen Corporal Flannagan in Gruppenstärke (das heißt 8 Männer + Corporal) einen zwergischen Widerstand aus dreißig archaischen Turmschildkriegern mit modernen Schusswaffen brechen sollte. Das militärische Bonmot, welches seitdem gerne zitiert wird, lautet: "Are you not enough man, or are you not man enough?"]

392 n.A. wird Pale bei einem Gefecht mit einem Orkstamm schwer verwundet und kehrt zurück in das Sanatorium für einige Monate. Pale erholt sich von der schweren Verletzung, bittet aber um vorzeitige Entlassung, die ihm nicht gewährt wird, weil seine geologische Tätigkeit zu wichtig für die Operation ist. [Wahrnehmung: Das Originalschreiben ist im Anhang, allerdings hat Pale das nie abgeschickt. Motiv erkennen: Du bist dir sicher, dass Pale Todesangst hatte und sich noch immer für den Brief schämt, da er sich selbst als Soldat identifiziert hat zu der Zeit.]

Im Frühjahr 393 n.A. ist die Ostflanke des Eisernen Rückens in der Hand der Föderierten und die 3rd North Rocalin wird in das Ost-Cavajo-Gebiet befohlen, um dort ein gefallenes, altes Fort wiederzubesetzen und die Siedlungspolitik für das Cavajo vorzubereiten. Pale wird wegen des Versuches der Fahnenflucht in ein Militärgefängnis gesperrt und verbringt sechs Monate als erster Gefangener des "Old Forts". [Wissen (Geschichte): Das Old Fort war die wichtigste Verteidigungsstation bei der ersten Besiedlung des Cavajo und der wichtigste Vorposten Navajoas, verlor im Bürgerkrieg aber alsbald seine Bedeutung, als es aufgegeben wurde und von schwarzen Freiheitskämpfern geschleift wurde. Ein Col. Ethelred Hawke hat es bis 400 n.A. wieder hergerichtet, also etwa 100 Jahre nach den großen Sklavenkriegen bzw. "dem Aufstand der freien Völker". Es ist aber mehr ein Gefängnis der föderierten Rechtssprechung, denn ein vollausgebautes, militärisches Fort dieser Tage.]
In den Jahren bis 402 n.A. scheint die 3rd North Rocalin festzustecken in politischem Geschacher. Obwohl die Problematik der Wilden nicht gelöst ist, fließen scheinbar viele Schmiergelder aus den Silberminen von Cavajo und die Förderiertenarmee bekommt keine Befehle und darf das Gebiet nicht zum vollständigen Staatsgebiet der Föderation machen, also den Status von 301 n.A. wiederherstellen, der durch die Aufstände verloren ging. Zwar ist das Cavajogebiet rechtlich noch Teil der Föderation, aber Ost-Cavajo betrachtet sich ohne Führung und nur assoziiert, während West-Cavajo nach dem Erdölrausch sogar seine Unabhängigkeit erklärt hat. [Wissen (Geschichte): Das stimmt soweit. Allerdings ist Ost-Cavajo rechtlich ein Teil der Förderation, sie haben nur territoriale Sonderrechte im Sinne einer Selbstverwaltung. - Von den Schwierigkeiten mit den Schmiergeldern und auch von Söldner, die sich gegen die Förderierten stellen, schreibt Pale auch in seinen Cogitationes.]

Aus Enttäuschung darüber, legt Ethelred Hawke sein Amt nieder und zieht sich zurück in an den Eisernen Rücken, wieder an seiner Tuberkulose laborierend. [Wissen (Geschichte): Das stimmt nicht ganz. Ethelred Hawke wird im Sommer 402 n.A. seines Amtes enthoben wegen einer Klage auf Amtsanmaßung. Er hat ohne Befehl und ohne Befugnis Friedensverhandlungen mit drei der Wildstämme aufgenommen. Wahrnehmung: Pale Johnson hat das eigentlich gewusst. Du findest unter den Schmierzettel einen alten Dienstplan für Pale, auf dem steht, dass er in der Eskorte ist, die am 172. Tag 402 n.A. am Morgen Häuptling Hitunkasan, am Mittag Häuptling Igmu Tanka und am Abend den Gastgeber selbst, Häuptling Ta, trifft. Dahinter steht die Anmerkung, dass es mehr Häuptling der Hitunkasan, der Igmu Tanka und der Ta heißen muss und dass des Ta-Häuptlinges Name übersetzt Grave Elk heißt. Treffpunkt ist ein Pfahldorf in einem Canyonsee, das Qaqwambi heißt. - Das mit der Tuberkulose von Hawke stimmt, der ist danach wieder an den Eisernen Rücken gegangen.]

Hier erfährt Pale in einem Lagerfeuergespräch von einem schicksalshaften Gespräch. Eine wunderschöne Frau, die aussehe wie eine Elfe und doch keine sei, weil ihre Augen schwarz wie die Nacht und ihre Haut wie sanfte Luft sei, erzählt davon, warum die angeblich Zivilisierten den Tod bringen. Die Soldaten haben auch bemerkt, dass das Gebiet austrocknet und das Leben schwerer wird, das Wasser im Canyon sinkt und die Wildtiere von Jahr zu Jahr weniger werden. In diesem Zusammenhang spricht die Frau vom Herz des Berges, welches das Land regeneriere, wenn man es nur ließe, statt es zu brechen und zu zerdrücken. Pale ist fortan fasziniert von der Geschichte [Wahrnehmung: Scheint aber zu vergessen, woher er die Geschichte hat und geht nie wieder darauf ein; bis auf in den Cogitationis ad Collem, wo er behauptet, dass die Grimmige Alte ihn das Geheimnis gelehrt habe.]

Ein paar Seiten fehlen, sodass die Schlussfolgerung schwer ist, wie es dazu gekommen ist. Aber im Jahr 404 n.A. öffnet Pale einer Horde Wilder des Stammes Igmu Tanka die Tore zum Fort, in dem er den Fortschlüssel dupliziert und den Wilden im wahrsten Sinne des Wortes das Tor aufsperrt. Interessanterweise gibt Pale hier keine Erklärung ab, warum er dies tut. [Wahrnehmung: Auf einem kleinen, abgerissenen Zettelteil steht eine Notiz - Unbedingt merken: Geträumt. Schwarzäugige Athene noctua. Will mein Herz oder seins/Sainz?. Wer ist seins? Sainz? - Wissen (Geschichte): Auch in den Cogitationes ad Collem spricht Pale davon, dass er von einer Eule geträumt hat / und von Malone.]
Hier brechen zum Soldatentum jegliche Informationen ab, als hätte er keine Erinnerung mehr und seine Erinnerungen oder sein Tagebuchschreiben setzt erst am 174. Tag des Jahres 406 n.A. wieder an (Caveat: möglicherweise hat er was geschrieben, aber die Seiten fehlen). Zwei Wochen, bevor er Rant und John trifft. Die Ereignisse ab dort sind durch die Cogitationes und eure eigenen Erlebnisse bekannt, sodass ich für weiteres auf den Mahlstrom verweise.

Ergänzungen für Rants Würfe:

Da sich Rants Würfe genau mit Johns in Sachen Motiv erkennen gleichen und bei Wissen (Geschichte) schlechter sind, gibt es keine zusätzlichen Erkenntnisse.
Zuletzt geändert von Marnarn am Mo 11. Sep 2017, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Rants Würfe
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » So 30. Jul 2017, 21:43

Zerfledderte Bibel, in denen ganze Bücher rausgerissen und durch schlecht eingebundene, apokryphische Schriften ersetzt wurde

Mein diesem Gegenstand angehängter Kommentar:
Wer dieses Werk verstehen möchte, braucht einen Wissenswurf (Religion). Zudem gibt es Besonderheiten mit Wahrnehmung zu entdecken.


Johns Würfelergebnisse:
Wissen (Religion): 26
Wahrnehmung: 13
Rants Würfelergebnisse:
Wissen (Religion): 14
Wahrnehmung: 27 (gewürfelte 20)

Das Buch der Bücher des Glaubens an den wahren Gott ist nur noch auszughaft in seinem Originalzustand erhalten. John weiß, dass die Originalschrift, die den kanonischen Glauben an den HERRN wiedergibt, eigentlich aus fünf zentralen Büchern besteht und zudem noch zwei Zusatzregister erhält, die kurzen Aufschluss über die jeweiligen Heiligengestalten der archaischen Geschichte geben, welche den Glauben an IHN ausmachen.
Sie umfassen in groben Zügen:
  1. Das Buch der Schöpfung - Selbsterklärend
  2. Das Buch der Zeit - Eigentlich eine Vielzahl von je nach Kanon 23-27 Büchern, welche die Geschichte des Glaubens bis zur Verbannung des Alten erzählen in anekdotischer und mythologischer Form.
  3. Das Buch der Erkenntnis - Baut auf den Büchern zur Geschichte auf und nimmt zentrale Erzählungen auf. Es bildet zuerst einen Dualismus heraus, der im Grundsätzlichen den Kampf zwischen Gut und Böse erklärt, der die Menschen und die anderen Völker plagt. In diesen Bücher bildet der Glauben auch seine Moralethik heraus ("Du sollst nicht töten!" - "Du sollst nicht für dein oder eines anderen Wohl Leben opfern!" usw.) und gibt Handlungsanweisungen aus, umfasst zum Ende hin jedoch auch schon utopische Grundgedanken, die in das vierte Hauptbuch münden.
  4. Das Buch vom goldenen Morgen - Aus der Geschichte bildet sich die Erkenntnis- und Morallehre des Glaubens, und daraus abgeleitet finden sich hier - teils sehr in die Jahre gekommene - Handlungsanweisungen und Handlungsempfehlungen, um das Böse in sich zu überwinden. Diese teleologische Schrift propagiert dabei die Möglichkeit eines - umkämpften - Himmelsreiches auf Erden, für dessen Errichtung als Belohnung das ultimative Paradies wartet. Zwei Bücher in diesem Hauptbuch geben allerdings auch Empfehlungen zum Leben unter Tyrannei und zur Würde der Armut wieder und belohnen den strikt Gläubigen auch mit dem Himmelsreich, wenn sie duldsam und gefügig gewesen sind. Diese beiden Büchern werden gerne im Sinne von Tyrannen und Sklavenhaltern in der Föderation interpretiert, um Sklavenhalterschaft zu legitimieren.
  5. Das Buch vom Paradiese und der rechten Pein - Nachdem also Handlungsanweisungen gegeben sind, wie das Leben auf der Welt zu ertragen ist oder gar verbessert werden kann, beschäftigt sich dieses Buch mit Vorstellungen über das Paradies und der Nachwelt. Viel akuter auf die religiöse Geschichte hat der zweite Part der Schriften gewirkt, die sich auf die rechte Pein beziehen. Grundsätzlich umfasst der Glaube die Grunderkenntnis, dass jedes Wesen im Leben charakterlich immer wieder getestet wird und in seiner Grundsätzlichkeit zur Negativität, Gewalt und zur Bosheit neigt und die zentrale Aufgabe eines Gläubigen ist es, diese Bosheit in sich wieder und wieder durch Tat, Wort und Gedanken zu überwinden; und damit letztlich Zugang zum Paradies zu erlangen, in dem er sich und anderen das schwere Leben lebenswerter macht. Am Ende des Lebens erscheint der HERR jedoch als Richter des Lebens und entscheidet über Himmelreich oder rechte Pein. Obwohl nicht Teil der ursprünglichen Schriften sind inzwischen die Verdammnisschriften zum Teil des Kanons geworden und haben über die Jahrhunderte immer ansehnlicher beschrieben, wie rechte Pein aussehen kann und wie sie verhängt wird. Daraus wiederum haben Lebende abgeleitet, dass sie im Auftrag des HERRN auch auf Erden die rechte Pein im Namen ihres HERRN verhängen können und dieses Phänomen hat einen großen Einfluss auf die erste, große Religion bezüglich des HERRN gehabt, die noch heute die Wirkmächtigste ist und mit oftmals eherner Knute vor der Hölle auf Erde warnt und doch dafür immer wieder zum Schwert greift. Sie werden deswegen die Episkopoi genannt, die Hüter. Zentral ist in ihrer Lehre die Hinführung des Menschen zu einem gottgefälligen Leben, und die vorzeitige - wenn gleich auch nicht endgültige - Bestrafung oder Belohnung, wenn dies nicht oder doch gelingt.

Jedes dieser Hauptbücher besteht aus fünf weiteren untergeordneten Büchern, die jeweils in 125 Versen fünf zentrale Themenkomplexe (auch Buch genannt) erläutern.
Ein Themenbuch hat also 125 Verse, ein diese Themenbücher umfassendes Hauptbuch hat dementsprechend 625 Verse, die klassische Bibel somit 3125 Verse (was zufälligerweise rauskommt, wenn man 5^5 rechnet ;) ). Im Allgemeinen spielt die Fünf eine enorm wichtige Rolle in dieser Religion, in Wort, Tat, Symbolik und so weiter, so ist das Pentagramm ein Zeichen der Religion.

[Exkurs: Die Bibel der Christenheit ist ein deutlich umfangreicheres Werk - Sie umfasst 66 Bücher, 1189 Kapitel, 31.171 Verse, 738.765 Wörter und 4.410.133 Zeichen (Buchstaben mit Leer- und Sonderzeichen). Unsere Ingame-Bibel umfasst also nur 1/10 des Umfanges. Um es in einen anderen Größenzusammenhang zu setzen: Die Herr der Ringe-Trilogie von J.R.R. Tolkien hat etwa 480k Wörter.]

Pales Sammlung enthält nur die Schöpfungsgeschichte in ihrer ursprünglichen Form, alles andere ist ergänzt und ergibt ein anderes Bild. Dabei lässt sich erkennen, dass das größte Flickwerk das Buch der Zeit ist. Hier sind viele geschichtliche Zusammenhänge wahrscheinlich anders dargestellt und in einen anderen Kontext gesetzt, um darüber zu anderen Schlüssen zu kommen und dem Buch der Erkenntnis auf diese Art und Weise Plausibilität zu geben. Aus diesen neuen Erkenntnis ergeben sich teilweise neue Handlungsanweisungen und damit ein neuer Weg zu einem Utopia. [Um hier zu fachsimpeln, wäre es notwendig, 30-45 Tage Studium in das Werk zu legen.]

Dein Blick bleibt aber auf dem radikalsten Wandel liegen, die Pale in den apokryphen Schriften verbirgt. Die Nachwelt. Hier ist auf den ersten Blick der große Unterschied erkennbar. Es gibt keine Nachwelt und es wird nicht von den anderen Völkern als Teil der Menscheit geredet. Die Menschheit ist gescheitert und hat die alten Kontinente an die Boshaftigkeit verloren, die den Namen "Das Alte" trägt. [Wahrnehmungsbonus: Dabei fällt dir auf, dass die Schrift gedruckt ist, Pale aber jede Wortnennung von "Das Alte" verbessert hat und den Artikel in ein "Der" geändert hat.]
Es bleibt dem Menschen nur seine eigene Welt. Gott ist kein Mann, sondern eine Frau, die einstmals eine fürsorgliche Mutter der Welt gewesen ist. Doch sie hat dem Menschen die Welt eigentverantwortlich gemacht. Als die alten Reiche der Bosheit anheimfielen, zeigte sie aber einer Expedition einen Ausweg aus dem Untergang und schenkte ihnen Zugang zu einem letzten, unberührten Kontinent, in dem "Das/Der Alte" noch nicht so weit fortgeschritten gewesen ist. Es ist die letzte Chance des Menschen, sich vor ihr zu beweisen, wohl wissend, dass sie alle beobachtet sind und bestraft werden. Dieser Wandel wird in den apokryphen Schriften als der Wandel von der Mutter zur "Grimmigen Alten" bezeichnet.
Aus dem Werk geht nicht hervor, wie sich "Das Alte" oder "Der Alte" von "der grimmigen Alten" abgrenzt und behandelt es auf auffallend wenigen Worten, was das Ganze wie eine apokalyptische Prophezeiung der letzten Chance wirken lässt. Die zentrale Aufgabe in Pales Parapharasierung: Wenn der Mensch ein Himmelreich will, muss er es selbst errichten, so scheiße die Welt jetzt auch scheint.

Ohne zu tief in die religiösen Details einzusteigen, versteht John jetzt ein Part von Pales religiösem Ansatz. Pale hat an eine Endzeitvariante des gängigen Glaubens geglaubt, allerdings hat er in seinen eigenen Schriften wenig über eigene, religiöse Hintergründe gesprochen und schon gar nicht von theologischen Feinheiten. Seine wenigen Worte in Bezug zur Religion scheinen vor allem der Besserung seines eigenen Schicksals gedient zu haben; sein Sterben hat er wahrscheinlich nicht im körperlichen Sinne verstanden, sondern im Religiösen. Wenn sich weitere Hinweise finden lassen, kann erst abschließend über Pales Religiösität geurteilt werden, allerdings lässt sich vermuten, dass er das Cor Collis also nicht im Sinne eines gierigen Minenprospektors und Geschäftsmannes gesehen hat, sondern auch die metaphysischen Elemente dieses merkwürdigen Herzens gesehen hat oder sehen wollte. [Wissen (Religion)-Bonus: Die Grimmige Alte ist nicht nur ein Gespinst von Pales Hirn, sondern tatsächlich eine Variante des monotheistischen Gottglaubens, welche die ersten Siedler mit nach Enkhali brachten. Als diese Auswanderer / Flüchtlinge nur mit dem, was sie am Mann hatten, nach Westen flohen, wurde es von vielen als Flucht, als Strafe, aber auch als letzte Chance interpretiert und zunehmend hat sich der monotheistische Glaube der Episkopoi gewandelt zum Glauben an die "Grimmige Alte" oder vornehmer ausgedruckt zum Glauben an die letzte Chance, gleichzeitig als Warnung und als Zeichen des neuen Aufbruchs.]

[Wahrnehmungsbonus: Du legst nach ausgehender Lektüre der letzten Parts und dem Überblicken des Gesamtwerkes die persönliche Bibel aus der Hand, als ein kleiner Zettel aus dem Einband purzelt. Auf ihm sind drei Verse aus dem Werk zitiert.

"Er wird sitzen und schmelzen und das Quecksilber reinigen; er wird die Kinder Enkhalis durch die Kinder Enkhalis reinigen und sie läutern wie Gold und Silber; dann werden sie der HERRIN Speisopfer bringen in Gerechtigkeit," - Mephala 1, 5 [Wissen (Religion): Das Register sagt, dass Mephala eine der Prophetinnen der Grimmigen Alten ist. In ihren Buch soll sie in sehr rätselhaften Zügen vortragen, wie nach der Grimmigen Alten die Menschheit zu retten ist. Die Prophezeiung ist so enigmatisch, dass bisher nicht wirklich geklärt ist, ob diese apokryphe Schrift überhaupt als wirkliche Prophezeiung gelten darf, oder nur ein literarisches Kuddelmuddel ist. - Zudem ist das Wort Kinder Enkhalis einmal doppelt unterstrichen mit Bleistift.]

"Es rinnen Wasserbäche aus meinen Augen wegen des Untergangs der Tochter meines Volkes." - Mephala 3, 87-90 [Wissen (Religion): Unter Tochter meines Volkes steht handschriftlich das Wort Harkaat. Harkaat ist nach dem Register der König der Zwerge, der im den Versen 6-10 jeweils die Tode seiner vier Töchter im Kleinkindesalter beweint, die er nach der Prophezeiung Mephalas zur Opferung freigibt oder freigeben muss (das ist ungeklärt), um seinen Teil beizutragen, die Welt zu retten, auch wenn er das Los der Welt nicht versteht. Jeder Opferungsvers beginnt und endet mit dieser zitierten Zeile. Es ist nicht klar, warum Harkaat im Register auftaucht, aber nicht in direkter Nennung in diesen Zeilen, sondern dort einfach als König der Zwerge bezeichnet wird.]

"Wer bist du, großer Berg? Vor ihnen sollst du zur Ebene werden; und du wirst den Schlußstein hervorbringen unter dem Zuruf der Menge: Gnade, Gnade mit uns! Gnade durch SIE." - Mephala 5, 125 [Wissen (Religion): Der Abschluss der Prophezeiung scheint nach Pale ein Verweis darauf, dass aus dem mächtigen Gebirge erst langsam eine Ebene geworden sein muss, ehe das Herz geborgen werden kann. Theologen zeigten sich verwundert, dass Mephala hier den Berg selbst anspricht, als könnte er antworten. Die Bedeutung ist den Theologen also nie geläufig gewesen. Aber Pale hat am Rande bereits notiert, dass die Geisterorks wohl mit dem Berg kommunizieren und ihn Hosh-Pak nennen. In kurzen Worten steht dort handschriftlich am Rand: "Das werde ich erlernen müssen!"]


Ergänzung:
Da Rants Wurf schlechter ist als Johns, gibt es für Wissen (Religion) keine weiteren Erkenntnisse, allerdings gibt es durch den guten Wahrnehmungswurf zusätzliche Erkenntnisse, die ich heute Nachmittag beschreibe.

Wahrnehmung (SG war 25, alle anderen Wahrnehmungshinweise habt ihr bereits mit SG 13 erhalten):

Pale Johnson hat seine intimsten Gedanken und Befürchtungen seinem Glauben anvertraut, aber nicht für eines jeden Augen. Und es ist mehr ein glücklicher Zufall als eine Gewissheit - hat es vorher doch keine Hinweise gegeben, die darauf schließen ließen, dass Pale solche Fähigkeiten hatte - dass Rant diesen intimsten Gedanken auf die Spur kommt. Als er also sich über diese apokryphe, teils auch erratische Schrift den Kopf zermatert und um Gedanken freizusetzen, durch die Mine spaziert, fällt dem Orken unter seine besonderen Dunkelsicht auf, dass das Papier auf feuchtere Räume reagiert. Als Rant also an der Quelle entlangspaziert und gurgelnde Tröpfchen nur leicht das Papier bedecken, tut sich darunter eine wundersame Schrift auf, die Pale in den Ansatzworten als die Durstige Schrift der Grimmigen Alten beschreibt.

Pale hat die durstige Schrift auf einer Handvoll Seiten gebraucht und sie ist vor allem rund um die Prophezeiung zu finden. Obwohl Rant sie lesen kann, ist sie krakeliger als sonst. Der Schreibprozess mit dieser wundersamen Tinte scheint anstrengend zu sein und so ist der Schriftinhalt lakonisch. In gewisser Hinsicht erinnert Rant die Ausführung der Schrift an die Ausführung der Ätzung auf der Klinge aus lebendigen Stahl, dementsprechend ist sie wohl auch quecksilberbasiert und wird tropfenförmig genutzt. Insofern sind die es meist nur kurze Worte oder Phrasen, die auf das Papier getropft wurden und erst wieder sichtbar wurden, wenn die Schrift trinken durfte.

Fast alle durstigen Phrasen und Worte nehmen Bezug auf die Verse, die auf den Sonderzettel geschrieben sind (siehe oben), die Anmerkungen sind jedoch im Original genutzt. (Alle weiteren Worte erklären nur, wie die Schrift heißt und dass die Grimmige Alte ihn mit diesem Segen beschenkt hat, die Schrift zu kennen. Sie ein Quecksilberamalgam, welches mit Papier reagiert statt abzutropfen, aber bei Berührung mit ein wenig flüssigem Wasser wieder sichtbar wird - bei zu viel Wasser aber verläuft und unleserlich wird - Mit einem Alchemiewurf gegen SG 16 kann Rant anhand der Worte und der Reste die Quecksilbertintenmischung rekonstruieren und hätte selbst eine "unsichtbare Tinte" zur Verfügung.)

@Mephala 1,5

Alchemist! - Reines Quecksilber nötig - L.Stahl wie Au bei Hg - Zwergen-s-hammer kann o. Feuer schmieden u. schmelzen

@Mephala 3, 87-90

Harkaat = Stouttree - 4 Töchter (3 i. ECM) - Hg-Scheibe + Töchter-Blut --> Hg u. Au

@Mephala 5, 125

Cavajo = Hosh-Pak - C.Co entfernt = Land tot - Sch.stein = physisches Herz h. Wand aus L.Stahl.
Zuletzt geändert von Marnarn am Mo 11. Sep 2017, 11:02, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Rants Würfe
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » So 30. Jul 2017, 22:49

Altes Lederbuch mit dem Titel "Die Geister der Cavajo" und dazugehöriges Notiztagebuch, in dem Pale beschreibt, wie es ihm gelang, sich selbst in die Lage zu versetzen, Geister zu sehen

Mein diesem Gegenstand angehängter Kommentar:
Wissen (Arkanes) oder Wissen (Religion) kann hier hilfreich sein. Wissen (Natur) erklärt nicht das Phänomen, bietet aber vielleicht zusätzliche Einblicke in das Denken der Naturvölker.


Würfe Johns:
Wissen (Arkanes): 24
Wissen (Religion): 26
Wissen (Natur): 13
Würfe Rants:
Wissen (Arkanes): 23

Pale hat aus menschlicher Sicht etwas zusammengetragen und erlernt, was euch aufgrund eurer Völker inhärent ist. Nach der Theorie Pales ist es so, dass Hosh-Pak theoretisch jedes nichtmenschliche und zugleich humanoide Wesen kontaktieren kann oder will. Pale ist sich nicht sicher, was es genau damit auf sich hat, aber geht davon aus, dass Hosh-Pak eigentlich auch mit Menschen reden könnte. Da er dieses Volk jedoch als feindlich betrachtet, scheint er dies nicht automatisch zu tun. [Wissen (Natur): Pale konnte sich aufgrund seiner mangelnden Kenntnis über die Naturvölker auch kein passendes Bild machen und so fällt es John schwer, sich anhand von Pales Notizen ein Bild zu machen, wie Hosh-Paks Kommunikationsstrategie aussieht, allerdings kann er anhand der anderen beiden Würfen was zur Funktionsweise sagen.]

Aufgrund seiner religiösen Forschungen und seinen Forschungen zum Cor Collis hat Pale sich auf den Weg gemacht, das Sehen der Geister zu erlernen. Dabei hat er zwei Möglichkeiten erkannt, die recht einfach zu erreichen scheinen.
Die leichteste Möglichkeit für Nichtmenschen ist es, das Mal / die Sigille von Hosh-Pak zu erlangen. Seiner Erkenntnis nach, ist es möglich mit Hosh-Pak in Kontakt zu treten und dort im Austausch für Blut das Mal zu bekommen. Wer dieses Mal - nach Pale eigentlich eher eine Sigille - besitzt, kann es einfach nutzen, um die sagenumwobenen Geister Cavajos zu sehen. Wer das Mal benutzen kann, kann es auch nutzen, um die Macht der Geisterorks zu durchschauen, die angeblich zu Geistern werden, wenn sie sich wie Tote verhalten, also nicht bewegen.
[Wissen (Arkanes): Der Austausch mit Blut ist das, was ihr ingame bereits erfahren habt. Wer ein Jahr seines Lebens opfert, wird von den Geistern verschont werden. Dir wird klar, dass die Geisterorks insofern auch direkt mit Hosh-Pak zusammenhängen, auch wenn sie scheinbar etwas anderes als die so beschworenen Geister sind. Möglicherweise sind die Orks eine schwächere, aber dafür langlebigere Variante dieser Wächtergeister. - Was dir allerdings auch auffällt, ist, dass die Sigille dann wohl eine dauerhafte Verbindung möglich macht. Das bedeutet nicht nur in dem Sinne, dass es eine Form von Kommunikation ermöglichen müsste, sondern weil der Bund durch Blut geschlossen ist, dass das bedeuten kann, dass, wer auch immer das tut, sein Leben mit dem Canyon verbindet, mit allen Vor- und Nachteilen...
Die Sigille von Hosh-Pak wirkt wie ein spezialisiertes Detect Magic, das allerdings nur die Geister der Cavajo/Geisterorks sehen kann. Es kann at will genutzt werden.]

Im Normalfall trete - nach dem Legenden der Orks - Hosh-Pak vor allem in traumhaften Stadien auf und kommuniziere auf diese Art und Weise mit den Bewohnern der Erde, die er selbst ist; also nur im Gebiet des Cavajo. Das Cavajo oder Hosh-Pak ist damit etwas, was die Gelehrten in Concordia Genius Loci nennen würden.
[Wissen (Religion): Die Hosh-Pak nachgesagte Macht spricht dafür, dass er einst mächtig genug war, seinen Dienern Zugriff auf Domänen zu gewähren und dies in Teilen noch kann. Anhand dessen, was du über Hosh-Pak weißt, bist du dir sicher, dass seine Schamanen sowas sind, wie in eurer Welt Priester/Klerikern und eine entsprechende Domänen müsste Imagination [ist eine Subdomäne von Glück] sein, da er immer auf Träume und dergleichen zurückgreift, die er selbst formt. Aufgrund seiner Macht aus Lebensenergie Geister zu erschaffen, kann es sein, dass er entweder Zugriff auf die Domäne des Untodes [Subdomäne von Tod] hat, aber da sie nur kurzlebig sind und nichts mit den legendären Geistern der Schauer- und Groschenliteratur eurer Zeit gemein haben, gehst du davon aus, dass er vielleicht Zugriff auf die Domäne der Seelen oder Vorfahren [Subdomänen von Repose] hat. Aufgrund der älteren Beschreibungen, und wie das Cavajo einst aussah, hatte das Cavajo früher wohl noch Zugriff auf die Domänen der Pflanzen und der Erde, hat diese aber verloren.
Wissen (Arkanes): Hosh-Pak ist eine Form von Zauberwirker und nutzt vor allem Dream und artverwandte Zauber. Wahrscheinlich ist, dass so auch am ehesten Kontakt zu Hosh-Pak selbst aufgenommen werden kann.]

Es gibt jedoch - nach Pale - noch eine zweite Möglichkeit und somit auch eine für Menschen, sich diese Fähigkeit zu beschaffen. Einmal dadurch, dass man ein Teil Hosh-Paks wird - also sein Blut absichtsvoll dem Canyon dazugibt - und eben dadurch, dass man den Spieß umdreht. Nach Pale gibt es diverse Auswüchse der Macht von Hosh-Pak, also quasi mineralische Formen seines Seins, die über normale Mineralien hinausgehen. Wenn man diese findet, ist es möglich, die Geister zu sehen und mit Hosh-Pak zu kommunizieren, ohne dass man im negativen Sinne (aus Pales Sicht) mit ihm verbunden ist. Allerdings schützt Hosh-Pak einen dann nicht vor den Gefahren der Geister, wie es sonst - nach den Orks - im Austausch geschehe.
Im Tagebuch erläutert Pale erheitert und verbittert zugleich, dass er es Malone zu verdanken habe, dass er gar nicht weiter danach suchen brauche, denn dieser Ausfluss, der das ermögliche, sei lebendiges Silber. Er sich also nur dessen bewusst werden musste und lernen musste, das lebendige Silber zu diesem Zwecke zu nutzen.
[Wissen (Arkanes): Diese Schlussfolgerung erscheint logisch. Im Regelsinne lag es freilich an Pales Archetype (Cleric - Roaming Exorcist), dass er dazu mehr oder weniger dauerhaft in der Lage war. Im weiteren, schnöden Text beschreibt Pale quasi nur, dass die Wesen mit Detect Magic ganz normal entdeckt werden können, da sie keine Geister im untoten Sinne sind, sondern magische Emanationen der Macht Hosh-Paks, die auf fremdartiger und doch zu verstehender Magie basieren. Voraussetzung ist gleichwohl, aufgrund der besonderen Form von Hosh-Paks Magie, dass vorher lebendiges Silber zu sich genommen werden muss. Oder genauer gesagt: eine Quecksilbervergiftung ist Voraussetzung.]

Den unfertigen Teil seiner Betrachtung widmet Pale seiner Idee, dass Hosh-Pak zwar wohl in Träumen auftauchen mag, aber wenn er eine Form eines lebendigem Ort sei, dass er möglicherweise auch durch sein Mal oder durch das lebendige Silber in realitas sichtbar werden könnte. Pale ist sich sicher, dass dies notwendig ist, um sein Herz, das Cor Collis, sichtbar zu machen.

Ergänzung:
Da Rants ausgewählter Wurf in derselben Region ist wie Johns, gibt es keine zusätzlichen Erkenntnisse zu den Geistern der Cavajos.
Zuletzt geändert von Marnarn am Mo 11. Sep 2017, 09:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » Mo 31. Jul 2017, 22:23

Eine dreiseitige Liste mit 17 Orten und dem insgesamt zugeordnet 51 Personen

Mein diesem Gegenstand angehängter Kommentar:
Ein Wissen (Lokales)-Wurf erlaubt es, die Intention der Liste zu durchschauen. Ich schreibe sie noch aus.


Johns Wurf:
Wissen (Lokales): 26
Rants Wurf:
Wissen (Lokales): 7

John sieht freilich die unterschiedlichen Kennzeichnungen auf der Liste und nachdem er jetzt so viel aus der Feder von Ark Johnson gelesen hat, glaubt er die grundsätzlichen Bedeutungen auf der Liste erkennen zu können. Es gibt zwar kaum direkte Hinweise in der Liste, aber durch die Gesamtlage kommt der Halbling zu folgenden Schlüssen.

Die durchgezogenen Kästen bedeuten eine neutrale Haltung oder keine Zugehörigkeit. Durchgezogene Linien bedeuten, dass die Orte oder die benannten Personen Malone zugehörig sind. Es ist zwar nicht im Allgemeinen davon auszugehen, dass sie wirklich seine Leute sind, aber doch zumindest zu ihm tendieren, mit ihm tiefere Kontakte pflegen oder auf seiner Gehaltsliste stehen. Die gepunkteten Kästen sind dementsprechend im selben Sinne McMaster zuzuordnen. Genauere Aussagen lassen sich zur genauen Beziehung der Personen zu McMaster oder Malone nicht sagen.

Allerdings lässt sich eine Aussage treffen bezüglich mancher Beziehungen Pales. Aufgrund seines Hintergrundes ist davon auszugehen, dass die durchgehend groß geschriebenen Personen in einer persönlicheren Verbindung zu Pale standen, allerdings kann daraus nicht direkt geschlossen werden, ob sie positiv oder negativ zu Pale standenn. Das ist nur aus anderen Kontexten bewertbar. Jedoch kann hier davon ausgegangen werden, dass ein Ansprechen auf Pale eine Reaktion hervorrufen wird und dass diese Personen eine Rolle für Pale gespielt haben und vice versa. Welche Reaktion in besonderen Fällen erwartbar sind, ergibt sich entweder aus der Randbemerkung oder dem Zusammenhang mit anderen Schriften (bspw. Hawke oder die Männer vom Old Fort).

Die grundsätzliche Absicht des Schriftstückes, so erschließt sich dir, liegt darin, dass es eine Sammlung von Personen ist, von denen Pale dachte, dass sie ihm in Hinblick auf das Herz des Berges direkt oder indirekt behilflich sein können. Sie besitzen also Fähigkeiten, Kenntnisse, Gegenstände und/oder Kontakte - und nicht zuletzt Wissen - die bei der Sache behilflich sein können oder Pale bei der Sammlung seines Wissen behilflich waren (obwohl er sich nicht die Mühe gemacht hat, solche Zusammenhänge herauszustellen). Anhand der Randbemerkungen lässt sich nur ein roher Eindruck gewinnen, wenn aber nach Personen gesucht wird, die direkt oder indirekt - wissend oder unwissend - beim Gewinnen des Herz des Berges beteiligt werden sollen (oder unwissend die Drecksarbeit machen sollen), ist diese Liste zumindest ein Ansatzpunkt. Und sie gibt natürlich einen Überblick, welche Siedlungen welchem Konkurrenten eher zugeneigt sind.

Ab davon stehen die Personen natürlich auch für sich und geben eine Übersicht, was für interessante Personen in der Umgebung leben.

Ergänzung:
Da Rants Wurf schlechter ist, gibt es keine Ergänzung.
Zuletzt geändert von Marnarn am Mo 11. Sep 2017, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Rants Wurf
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Quecksilber » Do 17. Aug 2017, 14:41

Ein paar Fragen, die mir beim ersten Durchlesen auffallen:
Zum Saebel:
Ist irgendwie zu ergruenden, wie alt die Aetztung ist? Ich moechte gerne wissen ob Pale die selbst gemacht haben koennte.
Kann man (alchemisch) herausfinden welche Fluessigkeit zum aetzen verwendet wurde?

Autobiographie:
2. Lebenphase: Wo ist der Eiserne Ruecken?
2,5. Lebensphase: Eher ne Notiz an mich selbst: Die erwaehnten fehlenden Lebensjahre 41 bis 43 sind die Jahre 404 n.A. bis 406 n.A. also von seiner Desertation bis zur 3. Lebensphase.
Zeit als Propektor: Sind die 387 eine Jahreszahl oder die Anzahl der Plaene, die er entwickelt hat?
Haben wir schonmal von einer Marina gehoert? Rant?
Die Zeit als Soldat:
Wie schreibt sich noch gleich der General des Teufels?
Memo: "Du sollst nicht töten!" - "Du sollst nicht für dein oder eines anderen Wohl Leben opfern!" <- NichJa, Swift!!
Zur Bibel: Wo hast du denn den vollstaendigen Bibeltext abgelegt? =P
Versteh ich das richtig, dass man mit einer Quecksilbervergiftung + Magie entdecken die Geisterorks sehen kann, ohne Quecksilbervergiftung und nur mit Magie entdecken aber nicht?
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » Sa 19. Aug 2017, 13:01

Quecksilber hat geschrieben:Ein paar Fragen, die mir beim ersten Durchlesen auffallen:
Zum Saebel:
Ist irgendwie zu ergruenden, wie alt die Aetztung ist? Ich moechte gerne wissen ob Pale die selbst gemacht haben koennte.
Kann man (alchemisch) herausfinden welche Fluessigkeit zum aetzen verwendet wurde?


Ja, das wäre genau die nächste Aufgabe, das im Sinne eines Alchemisten zu ergründen. Man kann das also herausfinden, durch Deduktion anhand der Informationen + alchemistischer Sachverstand. Die Deduktion kann die Lösung bringen, der Sachverstand die Verifizierung dieser gedachten Lösung.

Quecksilber hat geschrieben:Autobiographie:
2. Lebenphase: Wo ist der Eiserne Ruecken?


Wenn du dir im Drive (im Ordner Bildmaterial) die Karte von Enkhali anschaust, findest du westlich des Cavajogebietes ein riesiges Gebirge, welches wie ein Grat über den Kontinent läuft. Das ist der Eiserne Rücken Enkhalis.

Quecksilber hat geschrieben:Zeit als Propektor: Sind die 387 eine Jahreszahl oder die Anzahl der Plaene, die er entwickelt hat?


Eine Jahreszahl.

Quecksilber hat geschrieben:Haben wir schonmal von einer Marina gehoert? Rant?


Nicht ingame, nur in Pales Informationen - siehe Pales zerknitterte Liste.

Quecksilber hat geschrieben:Die Zeit als Soldat:
Wie schreibt sich noch gleich der General des Teufels?


Um einer Sache vorzubeugen, bei der du dir die Information einredest, weil es Ingame nie so gefallen ist: Ethelred Hawke ist nicht der General des Teufels. Er ist ein Söldnergeneral in Diensten von Michael McMaster und ehemaliger General der Föderiertenarmee.

Quecksilber hat geschrieben:Zur Bibel: Wo hast du denn den vollstaendigen Bibeltext abgelegt? =P


Ich werde je nach Beschäftigungsgrad mit diesen Schriften mehr Material entwickeln. :)

Quecksilber hat geschrieben:Versteh ich das richtig, dass man mit einer Quecksilbervergiftung + Magie entdecken die Geisterorks sehen kann, ohne Quecksilbervergiftung und nur mit Magie entdecken aber nicht?


Die Geisterorks kann man auch so sehen, außer sie verschmelzen mit der Umgebung, was ihnen nur möglich ist, wenn sie still und bewegungslos sind. In diesem Zustand der Stille können die Geisterorks "nur" mit Magie entdecken + Quecksilbervergiftung gesehen werden. Diese Kombination ermöglicht auch, die wirklichen Geister des Cavajo zu sehen. Allerdings wirkt diese Fähigkeit von Cavajos Emanationen vielmehr wie Unsichtbarkeit oder eine schwächere Version davon, das heißt, ein guter Perceptionwurf hilft auch - deswegen das "nur" in Anführungszeichen. Das ist für eure Stufe aber ziemlich schwer, sie so zu entdecken. Unsichtbarkeit bringt +40 auf Heimlichkeit, wenn man sich nicht bewegt und +20, wenn man sich bewegt. Die eigentlichen Emanationen Cavajos sind unsichtbar im Regelsinne. Die Geisterorks hingegen sind sichtbar, wenn sie sich bewegen, und bekommen +20 auf Heimlichkeit, wenn sie sich nicht bewegen, also Anlehnung an die Unsichtbarkeit.
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Quecksilber » Mo 21. Aug 2017, 06:23

Marnarn hat geschrieben:Um einer Sache vorzubeugen, bei der du dir die Information einredest, weil es Ingame nie so gefallen ist: Ethelred Hawke ist nicht der General des Teufels. Er ist ein Söldnergeneral in Diensten von Michael McMaster und ehemaliger General der Föderiertenarmee.


Hatte Avery das nicht so gesagt?

Marnarn hat geschrieben:Die Geisterorks kann man auch so sehen, außer sie verschmelzen mit der Umgebung, was ihnen nur möglich ist, wenn sie still und bewegungslos sind. In diesem Zustand der Stille können die Geisterorks "nur" mit Magie entdecken + Quecksilbervergiftung gesehen werden. Diese Kombination ermöglicht auch, die wirklichen Geister des Cavajo zu sehen. Allerdings wirkt diese Fähigkeit von Cavajos Emanationen vielmehr wie Unsichtbarkeit oder eine schwächere Version davon, das heißt, ein guter Perceptionwurf hilft auch - deswegen das "nur" in Anführungszeichen. Das ist für eure Stufe aber ziemlich schwer, sie so zu entdecken. Unsichtbarkeit bringt +40 auf Heimlichkeit, wenn man sich nicht bewegt und +20, wenn man sich bewegt. Die eigentlichen Emanationen Cavajos sind unsichtbar im Regelsinne. Die Geisterorks hingegen sind sichtbar, wenn sie sich bewegen, und bekommen +20 auf Heimlichkeit, wenn sie sich nicht bewegen, also Anlehnung an die Unsichtbarkeit.


Da wuerde aber ggf auch Feenfeuer weiterhelfen, oder nicht?
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Re: Das Vermächtnis des Ark Johnson

Beitragvon Marnarn » Mo 21. Aug 2017, 11:10

Quecksilber hat geschrieben:Hatte Avery das nicht so gesagt?


Das ist vielleicht missverstanden worden. Avery hat versucht auszudrücken, dass Hawke dem Alten einen Dienst oder Gefallen getan hat, aber nicht, dass er der überzeugte, angestellte General des Alten ist. In der Spielabendzusammenfassung hatte ich es wie folgt beschrieben:
"Während Rant aufbricht, wird John von Post Avery geweckt. Dieser steckt ihm, dass er seine erste Chance hat, sich beim Alten für seine Errettung zu bedanken. Post Avery behauptet, dass Stratege Hawke dem Alten einen Gefallen getan hätte und es geschafft hätte, den jüngsten Sohn von Malone auf einen Trek in den Norden zu bringen und John sollte dafür sorgen, dass es der letzte Trip des Jungen wird.
[...]"


Quecksilber hat geschrieben:Da wuerde aber ggf auch Feenfeuer weiterhelfen, oder nicht?


Ja, die oben erwähnten Maßnahmen sind die klassischen Maßnahmen. Alle weitere Möglichkeiten, die durch die Regeln abgedeckt sind, können dafür ebenso verwendet werden. Also Faerie Fire als Grad 1-Zauber, Glitterdust als Grad 2-Zauber, See Invisibility als Grad 2-Zauber (Grad 3 beim Barden) oder eben noch höherwertigere Zauber wie True Sight etc. - Diese benötigen auch nicht die Quecksilbervergiftung, weil sie hochwertig genug sind.

Edit: Es gab im Übrigen noch eine Möglichkeit, die Orks zu enttarnen. An Spielabend 5, als die Geisterorks das erste Mal auftauchten, zeigte euch der Halb-Ork, den ihr in der ausgetrockneten Zisterne gerettet habt, ein alchemistisches Feuer- und Lichtspektakel in der Flasche, welches - wenn wie Alchemistenfeuer geworfen - dafür sorgt, dass die geistergesichtigen Orks von "den Schatten ausgespuckt" werden. Das hat Rant geworfen, zwei Holzhütten in Brand gesteckt und die Geisterorks enttarnt.
Zuletzt geändert von Marnarn am Do 24. Aug 2017, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ergänzung zu den Geisterorks
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