Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Ein Land der Tragödie, ein Land des Todes, und doch ein Land des keimenden Lebens.
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Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » Mo 19. Jun 2017, 21:54

Ich eröffne diesen hier mit dem Disclaimer, dass bisher noch nichts fertig ist und ich die grobe Idee morgen bei der Arbeit formulieren werde, wenn ich schon wieder nichts tun kann und darauf warten, sinnig produktiv zu werden.

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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » Di 20. Jun 2017, 14:07

Eine kleine Geschichte dieser Region steht bereit, inklusive aktueller Beschreibung der Region.

Was ich nun brauche sind die Völker, insbesondere deren aktuelle Beschreibungen und Religionen, woraus sich das "aktuelle" Leben ergeben wird. Die Orks werden auf jeden Fall der Jagd von Harkesh folgen, nachdem sie sich von Kamadgar abgewandt haben. Wahrscheinlich werden die Elben einen Aspekt von Iarduin und daneben Shuar verehren. Weitere Gedanken dazu folgen dann.

Ich überlege noch Uldna mit einzubauen und gleichzeitig Vecor eine stark untergeordnete Rolle in der Wüste zu geben.

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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Marnarn » Di 20. Jun 2017, 19:33

Möchtest du jedwede Diskussion hier rein haben, um deine Ideenthreads sauber zu halten oder sollen Anmerkungen direkt in die betreffenden Threads?

Ùldna ist eine für die Gegend sehr passende Gottheit, und möglicherweise findest du in Abwandlung auch Anwendung für die Ouroboroi, die hin und wieder auch als Ùldnai bezeichnet werden.

Wie die Elben dazu kommen an Iarduin oder einen Aspekt von ihn zu glauben, benötigt wahrscheinlich eine Erläuterung. Wenn aus dem Sterben der Natur und des Volkes das Sterben der Emotionen wird, kann ich diese Gedankenbrücke schon schlagen. Aber tiefergehende Gedanken dazu sind sicher angebracht und auch spannend.
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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » Mi 21. Jun 2017, 13:30

Ich würde gerne erstmal die Threads sauber halten, genau. Wenn das hier zu unübersichtlich wird, überleg ich mir das nochmal, aber noch geht es ja :D

Uldna hatte mich auch sofort überzeugt, als ich da kurz drüber geschaut hatte. In dieser Region will ich auch mal weg von den Göttern, die ich bisher so benutzt habe, und die immer wieder auftauchen.
Bei Iarduin wird es auf die sterbenden Emotionen hinauslaufen, das ist richtig. Wie sich das genau zeigen wird, werde ich noch ausarbeiten. Ich habe da eine grobe Idee, die ich umsetzen möchte.
Thalafar wird noch Einzug halten in den Glauben dieser Gegend, das dürfte es dann aber neben den bereits genannten dann auch an Hauptgöttern sein. Klar, kleinere Glaubensrichtungen gibt es überall noch, und ich glaube ich werde nichts wirklich ausschließen.

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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Marnarn » Mi 21. Jun 2017, 17:07

@Götter "vs." Religion

Du nutzt den Begriff der Religion bisher synonym zum Begriff der Götter. Nach deiner Darstellung würde ich bisher lieber von Göttern sprechen. Wir haben rausgearbeitet, dass Religion eher umfasst, wie an eine Gottheit geglaubt wird, wie die entsprechende Liturgie und der Ritus aussieht. Eine Gottheit kann dementsprechend auch mehrere Religionen anhängig haben oder eine Religion kann in das Göttliche greifen, ohne wirklich an einen Gott gebunden zu sein; indem sie mehrere oder abstrakte oder gar keine Götter umfasst. [Dazu erinnere ich an die Erörterungen, was Götter hier überhaupt sind für unsere Welt]

Kann gut sein, dass du in die Bereiche noch vorstößt und insofern der Begriff der Religion passend wird. Dann kann das natürlich stehen bleiben. Wenn nicht, würde ich um diese kleine Änderungen bitten, um uns nicht in Zukunft zu verwirren. Wir hatten uns in den kurzzeitigen Skyperunden damals ja auch dazu verständigt, dass wir das eher unter dem mythologischen Aspekt fassen und unter dem Religiösen, und Götter eben schwer greifbar machen.
Hier ist zur Erinnerung noch die Zusammenfassung unserer Bemühungen im Rahmen der Darstellung: *click*

In dem Sinne frage ich auch nach Iarduin, denn es gibt ja nicht nur eine Iarduinreligion; auch wenn wir grundsätzlich alle nahe am Stereotyp halten sollten, um sie wiedererkennbar zu machen. :)

Weil bisher nur die Götter genannt sind, sage ich noch nicht viel dazu. Wenn ich ihren Nutzen kenne oder deine Absicht mit ihnen, kann ich gerne mehr dazu sagen. Ich gehe bisher davon aus, dass du ein relativ klaren Blick darauf hast, wo du hin möchtest. :)

@Zwerge im Reich

Meine zweite Anmerkung gilt den Zwergen.

Ikelos hat geschrieben:V - Das Zeitalter von Stein und Sand
Das Leben hatte sich verändert. Das Landschaftsbild hatte sich verändert. Einst ein reiches Land, ist nun alles anders. Viele Zwerge haben die unterirdischen Schächte verlassen und leben unter den Menschen. Sie verdingen sich als Baumeister, Schmiede, normale Mitbürger. [...] Die Zwerge der Oberfläche, die Menschen und die Elben leben zwar friedlich miteinander, doch lässt sich nicht vergessen, was geschehen ist.[...]
Niemand weiß, was unter Tage passiert. Schon seit Dekaden dringen keine Nachrichten mehr nach oben. Die letzten Nachrichten waren geprägt von Angriffen aus der Unterwelt. Doch wer griff an, und wieso? Man sagt, dass ein großer Teil der Zwerge gestorben sei, und dass dort unvorstellbare Reichtümer darauf warteten, genommen zu werden. Aber fing damit nicht erst alles an? Führte der Reichtum nicht erst zu dem Niedergang von Thebri-dwer-Demotia? Was würde man noch alles opfern müssen, wenn man sich der Schätze des Unterreichs bedienen würde?


Ich kenne deine ganzen Hintergedanken freilich noch nicht, deswegen gehe zuerst nur auf diesen Punkt ein. Ich würde aber sagen, dass du etwas fix darüber hinweggehst, was die Zwerge getan haben und welche Konsequenzen das hat. Wieso leben sie friedlich miteinander? Warum sind die Zwerge nicht in einer Zeit, in der sie zum einen aus den Tunnel vertrieben werden und zum anderen nun den Ärger von "oben" kassieren, da sie den anderen das Leben versaut haben. Ich finde, es wäre viel zu wichtig, dass die eventuelle Spieler des Projektes die Aufgabe bekommen, die Zwerge irgendwie für die Taten der Vergangenheit zu rehabilitieren (oder endgültig zu verdammen).
Deswegen würde ich genau das vorschlagen. Die Zwerge sollten hier ein verfolgtes Volk sein und zudem alles andere als einen guten Ruf haben; schon gar nicht irgendeine Form eines friedlichen Zusammenlebens.

Darin würde ich nämlich auch dann eine zentrale Kampagnenidee für das Gebiet sehen, die ambivalent sein darf. Also kein Railroading zur Heilung der Welt, sondern eine ambivalente Kampagne, in der die Zwerge bspw. auch um Anerkennung kämpfen, aber gleichzeitig Tendenzen im Volk haben, die einfach nur die Macht wiederhaben wollen und so weiter und so fort.

Insgesamt gefällt mir die Vorstellung bisher sehr gut. Ich bin gespannt, was als nächstes für Ideen kommen.
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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » Do 22. Jun 2017, 14:33

Danke für die Rückmeldungen und Anregungen schonmal :)

Also zunächst, bisher sind das nur grobe Entwürfe, und Begrifflichkeiten wie Religion und Götter können noch durcheinandergeraten, weil ich mich mit den Feinheiten noch nicht auseinandergesetzt habe. Dennoch ist es wichtig und richtig, das anzumerken, das soll ja nicht in Vergessenheit geraten. Darum werde ich mich kümmern, sobald ich die Ideen und Gedankengänge zu den Göttern niedergeschrieben habe. Dann pflücke ich das nochmal auseinander und setze die Begriffe in die richtigen Relationen. Anmerkungen sind natürlich vorher gerne schon gesehen, und für den Link bedanke ich mich auch ganz artig, denn der hilft mir weiter :) Aber ja, einen recht klaren Blick habe ich für das grobe Gefüge schon, der natürlich durch den einen oder anderen Punkt in der Entstehung noch abgewandelt wird.

Zu den Zwergen:

Das ist eine wirklich gute Idee. So hatte ich bislang noch nicht gedacht. Mir war die Auflösung in Zeitalter 5 etwas zu plötzlich und unrund, und ich fragte mich, wie das wohl sein kann, dass die Zwerge plötzlich so sehr anerkannt sind. Ich werde diese Ideen auf jeden Fall mit einbringen und das noch abwandeln, dass das ein stimmigeres Bild ergibt und schließlich auch spannendere Kampagnenideen.

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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Marnarn » Do 22. Jun 2017, 22:35

Ich rege gerne Dinge an, und wenn es nur dafür ist, um zu zeigen, dass man sich für die Arbeit der anderen interessiert. :)

@Thalafar

Wie spannend ein Gott oder eine Religion des Gottes sein kann, hängt hin und wieder schlichtweg an den Geschichten, die damit in Verbindung gebracht werden. Einfach auf das Zyklische bei Thalafar abzustellen und daraus eine Hoffnung zu entwickeln, dass irgendwann alles besser wird und der Regen zurückkehrt, ist zu wenig. Das sehe ich ein. Aber das als Grundidee zu nehmen, eröffnet möglicherweise eine Kampagnenidee.

Nehmen wir an, dass wir auch etwas mit Religionen und toten Göttern spielen, um Thalafars besondere Rolle darzustellen. Wenn das Folgende nicht genehm ist, es anhand von toten "Göttern" zu machen, bietet sich ja auch das Nutzen von Naturgeistern oder ähnliches an.

Die Legende erzählt von drei alten Göttern, deren Namen man längst vergessen hat. Sie waren die Götter des Regens, der Seen und der Flüsse. Der Gott der Flüsse schwemmte die Länder, um sie fruchtbar zu machen. Der Gott des Regens trug seine Macht unregelmäßig, mal mächtig, mal nur tröstend in die Lande. Und der Gott der Seen war unbeweglich, aber reichhaltig in seinem Segen. Die Zwerge jedoch, sie hassten alles Wasser, was tief war und von ihnen nicht kontrolliert wurde. Und irgendwann hatten die Zwerge so tief gegraben, sodass sie erkennen mussten, dass zwei der Götter auch unter Tage herrschten.

Jetzt waren die Zwerge nicht allmächtig und konnten die Götter nicht töten. Doch sie waren meisterliche Handwerker. Und so bauten sie magische Käfige und legten Fallen aus, um die Götter in diesen Käfigen zu fangen. Und siehe da, es gelang ihnen durch eine List. [Setze beliebige List ein]
Als die Götter also gefangen waren, versteckten sie diese tief im dunklen Herzen ihres Reiches. So tief, dass selbst die Zwerge vergaßen, wo sie sie gelassen hatten. Aus der Tiefe in den Käfigen jedoch konnten die Götter nicht mehr wirken und das Wasser schwand...


Eine hoffnungsvolle Legende kann also sein, dass die "alten Götter" vielleicht gar keine Götter sind, sondern Macht von Thalafar (oder niedere Diener von oder tatsächlich Naturgeister, die Thalafars Leute ausnutzen wollen, um Thalafars Macht zu vermehren oder...). Aber diese Wesen zu finden, vielleicht ist das eine epische Reise durch Wüste und Tod wert, um dann in die Tiefen der gefallenen Zwergenreiche abzusteigen, um dort die Götter zu finden.
Und mit so einer Geschichte kann vielleicht die Rolle Thalafars aufgewertet werden. Wenn man es Osiris-mäßiger machen will, ist es vielleicht sogar eine Wiedererweckungsgeschichte. Und Thalafar wurde einst getötet und in drei Teile gespalten (Die Flüsse, die Seen und der Regen) und wurde in diese Käfige eingesperrt. Und es kann sogar eine Quest werden, einen "Gott" wiederzubeleben. Und macht die Zwerge noch feindlicher. ;)

Insgesamt bin da unentschlossen, wollte aber auch nur eine Richtung aufzeigen, um Thalafars Rolle der Erneuerung mit einer spezifischen Hoffnung zu verknüpfen.
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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » Di 4. Jul 2017, 14:07

Ich bin zwar gerade alles andere als klar im Kopf, aber ich will darauf mal eingehen um mal wieder was gemacht zu haben.

Die Idee, die Zwerge und Thalafar in Verbindung zu bringen, eigentlich gar nicht so schlecht. Ich bin im Moment eh gerade dabei, meine Gedanken aus den First Drafts etwas zu ordnen. Die Anmerkung mit den Religionen und Göttern wird dabei besonders stark Einzug finden. Aber erstmal zu Thalafar:
Thalafar ist ja ein Gott, der in sich einen niemals endenden Zyklus aus Geburt, Zerstörung und Erneuerung vereint. Auf Dauer muss dabei die Frage gestellt werden, ob das so gehalten werden kann, weil irgendwann Geburt und Erneuerung aufeinander folgen und eines von beidem obsolet wird. Das nur am Rande. (Edit: Anfang, Zerstörung und Neubeginn - ich hab es gerade nachgeschaut) Mein Gedanke würde Thalafar zu einer der wichtigsten Gottheiten dieser Region machen. Doch schauen wir an den Anbeginn dieses Landes:

Anfang:
Einst blickte Thalafar auf die Schöpfung und sah ein Land, in dem vieles brach lag. Es gab kaum Pflanzen und all die Saat, die von den Göttern ausgebracht wurde, konnte nicht gedeihen. Es war ihm ein Dorn im Auge, denn nichts konnte gedeihen. Und wo nichts gedeihen kann, kann auch nichts vergehen. Der ewige Kreislauf war gefährdet. Die Dynamik des Lebens kam zum Stillstand, und der Stillstand bedeutete nichts mehr als den Tod. Er selbst konnte nicht eingreifen in die Geschicke des Landes, konnte selbst keinen Regen bringen, doch er konnte die Boten des Anfangs erwecken. In einem tosenden Sturm wurden drei Sterbliche von einem Blitz getroffen und zu den irdischen Avataren des Thalafar. Sie verkündeten den Beginn des Lebens in einem neuen Land, und viele folgten ihnen, denn es versprach Reichtum und Frieden. In diesem neuen Land war es noch trocken und leblos, doch ihre Aufgabe war gestellt. Und so suchten sie sich ihre Bestimmungen. Einer stieg auf den höchsten Berg und setzte dort die Kraft frei, die ihm gegeben wurde. Er wurde der Regen. Einer stieg in die tiefsten Höhlen herab, und er wurde das reißende Wasser der Ströme, die aus der Tiefe kamen. Der dritte jedoch blieb auf der Erde und stieg nicht herab noch herauf. Es gab das fallende Wasser und das fließende Wasser, doch es fehlte das stehende Wasser, welches vom fließenden Wasser genährt wurde, und welches den Regen nähren würde. Und so wurde das Wasser Thalafars Lehre selbst. Das stehende Wasser war der Beginn des Lebens, welches sich aus ihm nähren würde. Das fließende Wasser mit seiner reißenden Kraft war die Zerstörung und der Regen der Neubeginn des Zyklus. [Anm.:Regen und Seen vielleicht tauschen?] Das Land erblühte und gedieh.
In dieser Zeit entstand der Kult des ewigen Anfangs. Eine Religion, die das Leben selbst verehrte, welches aus Thalafars Gabe entstanden ist. Doch nicht er wurde verehrt, es waren seine Boten und deren Namen, die man preiste. Tempel wurden an den Orten errichtet, an denen man ihre Opfer vermutete, oder doch zumindest an den Orten, die ihrem Opfer am nächsten kamen.

Zerstörung:
Thalafar wäre nicht Thalafar, wenn er diesen Zustand ewig hätten andauern lassen. Es kamen neue Boten in das Land. Die Boten der Zerstörung. Sie kamen dieses Mal subtiler und nicht mit großen Worten, und so war auch der Untergang subtiler als das Beleben der Landschaft. Die Boten waren wohl Zwerge, und sie wussten nicht, was sie tun. Tief unter der Erde gruben sie und erreichten irgendwann den Punkt der Entstehung des fließenden Wassers. War es nicht ironisch, dass ausgerechnet das Wasser der Zerstörung für den Untergang des Landes Ausgang nehmen würde? Die Kraft wurde [absichtlich, unabsichtlich] zerstört, und so geriet das Gleichgewicht ins Wanken. Der ständige Zyklus war gestört, und so wurde die Zerstörung ausgerufen. Das Zeitalter des Untergangs.
Der Orden der anarchischen Ordnung verkündete von Zeiten, in denen das Land zugrunde gehen würde. Nicht die Namen der Zwerge wurden verehrt. Nicht die Zerstörung selbst fand Anklang bei den Anhängern dieser Religion. Es war das Leben mit ihr, das Besänftigen der Natur und das Überleben in den Wastelands of Decay [Formulierung...]

Neubeginn:
Die weisesten unter den Weisen erkannten, dass dies alles das Werk Thalafars sein musste. Sie glaubten sein Wesen erkennen zu können, doch wer wusste schon wirklich, wonach Götter handelten? Bereits während der Zeit der Zerstörung riefen sie die Renaissance aus, die Wiedergeburt des Landes. Welche Boten würden wohl kommen? Was würden sie mit sich bringen? Die Zeit ist noch unentdeckt und wird erst kommen müssen, doch es ist so sicher wie die Stürme des Thalafar, dass sie kommen werden. Neue Boten würden erscheinen, neue Heilande, doch dies sind Geschichten für einen anderen Abend.


Vielleicht wäre das eine Idee, Thalafar an das Land anzubinden und damit die anderen Hintergründe etwas zu unterfüttern.

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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Marnarn » Mi 5. Jul 2017, 20:14

Ikelos hat geschrieben:Ich bin zwar gerade alles andere als klar im Kopf, aber ich will darauf mal eingehen um mal wieder was gemacht zu haben.
Thalafar:
Thalafar ist ja ein Gott, der in sich einen niemals endenden Zyklus aus Geburt, Zerstörung und Erneuerung vereint. Auf Dauer muss dabei die Frage gestellt werden, ob das so gehalten werden kann, weil irgendwann Geburt und Erneuerung aufeinander folgen und eines von beidem obsolet wird. Das nur am Rande. (Edit: Anfang, Zerstörung und Neubeginn - ich hab es gerade nachgeschaut)


Ich verstehe die Anmerkung nicht. Wie meinst du das, dass Geburt und Erneuerung aufeinander folgen und dadurch obsolet werden? Und warum sollten sie obsolet werden? Selbst wenn die Zerstörung wegfiele oder wenn man sie nicht als total betrachtete, kann Erneuerung doch auch direkt nach einer Geburt folgen.

Schön, dass du auch entgegen Widrigkeiten weiter an dieser Idee gearbeitest hast. Ich kann der Thalafar-Idee, die du niedergeschrieben hast, so folgen. Vielleicht kann man später im Nachgang noch Interpretationsspielraum schaffen, sodass man an diese Herleitung kulturell oder mythologisch als wichtig empfinden kann, aber im Rahmen unserer Welt auch durchaus ausblenden kann. :)

Bezüglich der Frage, ob die Macht absichtlich oder unabsichtlich zerstört wurde, würde ich Anbetracht dessen, dass die Zwerge hier die Bad Boys sein könnten, durchaus zur Absichtlichkeit der Tat tendieren.

Wortvorschlag für Wastelands of Decay: Darbende Öde?
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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » Do 6. Jul 2017, 14:13

Bei der Anmerkung war ich glaube ich zu sehr auf Begrifflichkeiten versteift, bin mir aber auch nicht mehr ganz sicher, was da mein Problem war. Mittlerweile sehe ich da auf jeden Fall keines mehr. Und wenn, dann war es kein akutes Problem. Ich sag ja, ich war nicht zu 100% da :D Mittlerweile hat sich das ein bisschen gelegt, aber so richtig fit will ich diese Woche nicht werden. Naja, morgen noch durchhalten und motiviert D&D daddeln, und dann am Wochenende auspennen.

Ja ich will nicht abreißen lassen, da wollte ich ein bisschen was zu "Papier" bringen. Wie qualitativ das am Ende wird, wird sich zeigen, aber der Ansatz gefällt mir für Thalafar so schon ganz gut. Für Intepretationsspielraum bin ich auf jeden Fall zu haben. Ich hab mir schon überlegt, wie sich das aus Sicht der Enwe erklären lassen würde (Naturgeister anstelle von göttlichen Herolden) oder aus Sicht der Gottlosen (versiegende unterirdische Quellen). Irgendwie lässt sich ja vieles auch profan erklären. Die Tage werde ich mal eine grobe Karte erstellen, um auch selbst mal eine Vorstellung von dem Gebiet zu bekommen.
Ich tendiere auch eher zu absichtlich, hab das aber noch offen gelassen. Natürlich würden die Zwerge selbst eher von einem ungewollten Beiprodukt ihrer Arbeit sprechen als von einem absichtlichen Schritt ihrer Arbeiten.

Darbende Öde gefällt mir schon ganz gut. Niemandsland ist mir zu weltkriegsgeprägt, ansonsten fallen wir auch kaum Alternativen ein, die auf Deutsch gut klingen. Ich lasse den Namen erstmal so stehen. Danke für den Vorschlag :)


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