Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Ein Land der Tragödie, ein Land des Todes, und doch ein Land des keimenden Lebens.
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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » Mi 19. Jul 2017, 09:25

Ich war ganz kurz vor einem Schreikrampf, als ich einen Beitrag relativ umfangreich editiert habe und das Forum mich währenddessen rausgeschmissen hatte. Nach Neuanmeldung waren die Änderungen vollständig weg. Zum Glück konnte ich durch die Zurück-Taste wieder in das Editierfenster kommen -.-^^ Ab sofort tippe ich wieder in Word, wenn ich hier was schreibe. Erscheint mir sicherer...

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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Marnarn » Mi 19. Jul 2017, 19:08

Welchen Beitrag hast du editiert?

Wenn du unter dem Beitragsfenster den Editvermerk nicht ausfüllst, zeigt er das nirgendwo an und die Chance, dass es niemand liest, steigt dadurch.

Bevor ich mich also auf die Suche mache. Welchen Beitrag hast du editiert? :)
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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Ikelos » So 23. Jul 2017, 21:29

Ich seh das jetzt erst hier :D Ich hab mich in der Geographie bei den Menschenstädten ewas ausgetobt. Ich hab noch die eine oder andere Idee, die noch nicht zu Papier gebracht wurde. Ein bisschen hab ich mich in einem Punkt von Nestle inspirieren lassen. Vielleicht findest du ihn ja ^^

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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Marnarn » Mo 24. Jul 2017, 12:40

Die Nestlé-Orks waren nicht zu überlesen. :)
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Re: Diskussionsthread, Ideen und Anregungen

Beitragvon Marnarn » Mi 26. Jul 2017, 20:25

Ich habe seit Tagen schon antworten wollen, bin aus diversen Gründen noch nicht ausführlicher dazu gekommen. :roll:
Zuerst etwas Grundsätzliches. Ich finde gut, dass du versuchst schon auf wenigen Worten das Besondere an Orten zu kennzeichnen. Ich selbst bin im Laufe der Zeit auch dazu übergegangen, zu sperrige Datenblöcke und Ideen für Gegenden für häufig untaugliche oder nice2know Zusätze zu halten. Gerade für die Übersicht ist etwas griffiges von enormer Bedeutung. Größere Erinnerungswürdigkeit gewinnt eine Siedlung, ein Lokalität oder der Ort einer Szene nämlich sowieso erst, wenn sie an eine Szene oder eine in welcher Form auch immer erlebte Geschichte gekoppelt ist.

Das bedeutet auch, dass eine Ortschaft also nicht nur durch ihre Besonderheiten lebt, sondern auch durch ihre Verbindung zum Ganzen (also hier bspw. der Landstrich). Und ich denke, dass hier deine ersten Ideen - ich weiß, es ist noch nicht mehr als ein Draft, also bitte als Anregung verstehen - in der Hinsicht trotz der gebotenen Kürze noch etwas Ergänzung ertragen können. Das ergibt sich für mich daraus, dass du ein relativ düsteres Bild von der Gegend zeichnest, die Städte aber noch nicht wirklich in einem Zusammenhang dazu stehen, sondern in vielen Fällen noch für sich. Dadurch drängt sich das Gefühl auf, dass wenn die Städte nach der Landbeschreibung liest, als seien diese sowas wie Safe Havens mit maximal kleinen Mankos.

Ich finde die Städte im Allgemeinen bisher stimmig gewählt, möchte dennoch an 2-3 Beispielen erläutern, was ich mit oben geschriebenen meine:

Senu: Diese Stadt wirkt wie der wahrhafte Safe Haven von TdD. Sein einziger Nachteil scheint darin zu bestehen, dass die Mieten und dergleichen für Außenstehende etwas teurer sind. Man kann sich denken, dass es aufgrund der Situation in TdD so ist. Gleichwohl wäre es für mich der Glückseligkeitsort in einer zu großen Größe für ein angeblich so zerstörtes Gebiet und dadurch verliert sich für mich etwas die gefühlte Gefahr aus deiner Landesbeschreibung und es wirkt so, als könnte Senu das einfach mit kleineren Problemen und etwas Zuwachsstreitigkeiten erledigen. Der Grundsatz für eine tiefere Verbindung zu deinem sonstigen Werk ist hier aber bereits gegeben, es muss sicher nur verschriftlicht werden. Deswegen als Beispiel der Ergänzung (wobei ich davon ausgehe, dass du die Größe beibehalten willst - Der Text unten ist jetzt noch nicht in Flufform):

Senu ist eine unglaublich riesige Stadt für die Verhältnisse von TdD, doch nichts erinnert mehr an ihren alten Status als Mittelpunkt der (wahrgenommenen) Welt und an die Millionenstadt, die es einst war. Ehemals die Stadt der 1000 Quellen genannt, fließt nur noch aus den vier Herzquellen das labende Wasser. Die Vorstädte sind schon längst verlassen und marodierenden Banden, Flüchtlingen und Verzweifelten bewohnt, die es auf das Wasser der Stadt abgesehen haben. Senus Handel ist dadurch eingetrocknet, die Bedingungen werden zunehmend schwerer und wer weiß schon, wie lange die Quellen noch sprudeln? Um die überlebende Stadt hat sich ein hoher und breiter Festungsring gebildet, in dem Fremdländer nur zu horrenden Preise oder gar nicht eingelassen werden.

Dazu kann dann das absichtsvoll Farbenfrohe kommen, dass ablenken soll von all dem Leid vor den Straßen. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier eine (vergehende) Kultur noch hochgehalten wird und regelmäßig Feste und dergleichen abgehalten werden, um die Herrschaftstreuen bei Laune zu halten. Insgesamt möchte ich damit anzeigen, dass der Untergang deines Landes so auch Einfluss auf die größte Stadt hat und sich noch mehr Plothooks erkennen lassen. Was sind das für Menschen / Wesen vor der Stadt? Was ist ihr Schicksal? Wann trocknen die letzten Quellen aus? Ist das Leben in diesem farbenfrohen, goldenen Gefängnis zu ertragen? Steht ihm gar ein Tyrann vor, der sich das Schicksal aller zu seiner Verherrlichung zu Nutze macht?

Fedu: Hier will ich das kürzer formulieren. Es stellt sich quasi die Frage: wenn das Land nicht die Armee ernähren kann. Wie kann die Stadt die Armee ernähren? Gibt es hier ein Geheimnis? Ein dunkles Geheimnis?

Seresu: Die Stadt trifft das Bild, was du im "Vorspann" hast anklingen lassen, meines Erachtens besser und ist griffiger. Spannend wäre vielleicht noch die Frage, was für Wasser das ist? Machen die Orks das nur, weil es eben um die Kontrolle von Wasser geht aus Machtgründen, oder aus kommerziellen Gründen (Nestlé^^) oder geht es noch um mehr oder um etwas, was missverstanden ist? Geht es sogar um Gleichheit, Brüderlichkeit, Wässrigkeit?

Medj: Die Stadt ruft quasi auch danach, wie sie zur restlichen Wüste steht. Werden sie beneidet? Ist die Siedlung ein gut gehütetes Geheimnis? Unterwandern Zwerge die Gemeinschaft?

Ohne diese Zusätze, wie oben in Auszügen angegeben, lässt es sich so wahrnehmen als seien die Städte ansonsten Ausnahmen zur eigentlichen Thematik. Ich denke jedoch, dass es sicher eher so beabsichtigt ist, dass sie Teil des allgemeinen Verderbens sind. Und selbst wenn sie es nicht sind, lässt sich der Faden auch genau andersherum aufwickeln. Wenn sie Ausnahmen zum allgemeinen Untergang sind, braucht es genauso griffiger Bilder.
Ich denke, die möchtest du im Laufe der Zeit sowieso für uns hier malen und das wird dir auch gelingen. So hoffe ich, dass diese paar Ideen ein paar Anregungen zur Gestaltung geben können.
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