Leitmotive und Grundbegriffe

"Es geschieht nichts in der Natur, was ihr als Schlechtigkeit zugerechnet werden kann." - Baruch de Spinoza
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Ikelos
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Leitmotive und Grundbegriffe

Beitragvon Ikelos » Mi 20. Mär 2013, 19:57

1. Grundbeschreibung
Wald und alle Formen seiner Ausprägung bestimmen auf der einen Seite das Bild des Kontinents, der allerdings auch von allen weiteren Formen der Naturausprägung befüllt ist. So gibt es nicht nur einen extremgroßen Urwald, sondern auch mächtige Wasserfälle und andere Erscheinungen, die auf der einen Seite die Stärke der Natur, auf der anderen Seite aber auch ihre Vielfalt darstellen können.

2. Wer lebt dort?
Die ganze Bandbreite der Schöpfung lässt sich hier finden, seien es die Orks oder die Elben, wenn natürlich auch die Menschen, die wir ja als orientierendes Leitbild festgelegt haben, in großer Überzahl sind und sich in unzähligen Stämmen und Zivilisationen zusammengeschlossen haben. Das Bild der Bevölkerung wird die gesamte Bandbreite von Kreationismus und Evolution beinhalten und in seiner Vielfalt ein fremdartiges, exotisches Spielgefühl erzeugen.

3. Welche kulturellen Themen spielen eine Rolle?
Kulturell ist der Konflikt zwischen Heidentum und monotheistischen Religionen hier von Bedeutung. Auf Ostadarra sind es nicht die Götter, sondern Naturgeister und andere mächtige Ausprägungen der Enwe (Emperor?), die ebenfalls Verehrung findet. Die wichtige Frage, die außerdem steht: Wie kann man erfolgreich mit der Natur zusammenleben, und sich dabei dennoch zu einer großen Zivilisation entwickeln?

4. Kulturübergreifende Themen, die eine Rolle spielen
Wie bereits angedeutet gibt es einen Konflikt zwischen Kreationisten und Evolutionisten, welcher durch das Eindringen von außerhalb dargestellt wird. Hinzu kommt das Begegnen der eigenen Vergangenheit und der eigenen Herkunft, wenn man nur lange genug danach sucht. Ebenso die Frage „Was ist Natur?“ und welches Potential liegt in ihr. Vielleicht ein Kontinent, der die Symbiose aus dem Wirt Enwe und dem Parasiten Mensch etc. darstellen kann und mit diesem Thema spielt?

5. Entdeckungspotential des Kontinents
Die Pyramiden, die unzähligen Völker sowie die Phänomene der Natur, und mit dem Hinblick auf die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des eigenen Volkes vielleicht auch das eigene Selbst



Und die 15 Begriffe für den Kontinent:

1. Eiland
2. helipad
3. foetere (stinken, Ekel verursachen)
4. Aufpreis
5. Kasematte
---
1. Willelei (altes Wort für kraftloses Wollen)
2. toothpick
3. exosus (sehr hassend, verabscheuend)
4. Volt
5. per acclamationem
---
1. Reff (eigentlich für ein altes, hageres Weib ausgewürfelt, kann aber gerne in all seinen Bedeutungen genutzt werden)
2. video conferencing
3. aspendios (eine Rebensorte)
4. Vollbad
5. Kollektion (im Modesinne)

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Re: Leitmotive und Grundbegriffe

Beitragvon Marnarn » Mi 20. Mär 2013, 20:13

Zusätzliche Ideen und Anmerkungen für Ostadarra (vor Christians Auswahl entstanden)

  1. Urwald- bis Dschungelszenario, ich würde aber auch andere natürliche Ausprägungen aus dem "Enwe-Kontinent" herausarbeiten.
  2. Vergleichbar mit Maztica oder einem anderen Mittelamerikasetting (Apocalypto) oder andere Schwerpunkte setzen? - Ich würde ein tropisches Afrika bevorzugen oder eher mit dem Cradle of Mankind und Olduvai-Schlucht-Komplex der zur Out of Africa-Theorie gehört.
  3. Raubbau an der Natur ist ein guter Punkt.
  4. Kulturell würde ich auch nicht mit Leitkulturen arbeiten, sondern wirklich mit vielen, vielen Stammeskulturen.
  5. Wahrlich das grüne Herz? Ostadarra als Lebensfunke der Enwe - Mythologisch ja, faktisch nein. Ich denke, die Enwe ist mehr als die Bäume auf einem Kontinent. Ein Tod Ostadarras würde aber sicher die Enwe auf Dauer ändern.
  6. Naturmagie - Was ist Naturmagie? Naturmagien? Natur auf Elemente bezogen oder Natur darauf bezogen, dass das Chaos der Enwe Manifestation der "Natur" der Dinge ist?
  7. Welche Religionen? - Ich wäre für protoreligiöse Verehrungen von Naturgeistern und Erscheinungen.
  8. Geschichte und Entstehung? - Erst Teil des Megakontinents, abgespalten, aber hier der Beweis angetreten, wie schnell die Natur sich regenerieren kann, wenn man sie nur lässt. (Ich denke an sowas wie die geilen N24-Dokumentation "Was passiert, wenn der Mensch ausstirbt" ^^)
  9. Welche Völker genau? - Vorstufen der Evolution der bekannten Völker sollten und könnten sich in kleinen isolierten Gebieten erhalten haben, ansonsten würde ich viel Natur und wenig Humanoide sagen, die aber vielleicht gut gemischt mit einem Fokus auf dem Menschen und seiner Evolution.
  10. Orks als Hüter der Natur - Ein verändertes Orkvolk? Wenn wir die Orks als relativ immun gegen die Evolution erklären, muss es einen guten Grund geben, warum sie zu Hütern der Natur werden.
  11. Manifestationen der Enwe in Wolpertinger-haften Wesenheiten? - Das ist ein bayerisches Fabelwesen, damit hat die Enwe nichts am Hut. ;) Manifestationen der Enwe in die Richtung finde ich passend, quasi könnte man Drachen ja auch als Enwemanifestation (+ Scherbenwirkung) urzeitlicher Echsen oder Dinosaurier bezeichnen. Ich würde Ostadarra als sowas wie ein Triebkessel der Evolution sehen vielleicht.
  12. Wider den edlen Wilden!
"Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern." - Jean Paul, Levana


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