Das Umland

"So liegen also in der menschlichen Natur drei hauptsächliche Konfliktursachen: Erstens Konkurrenz, zweitens Mißtrauen, drittens Ruhmsucht." - Thomas Hobbes im Leviathan, 13. Kapitel
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Marnarn
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Das Umland

Beitragvon Marnarn » Fr 30. Sep 2011, 09:41

Original von Marnarn vom 30.06.2009

"Verrat, Sire, ist nur eine Frage des Datums." - Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord zu Zar Alexander I., Wiener Kongress

Iustitias Einflusssphäre ist über die letzten Jahre zusammengeschrumpft, ein unbewegliches, schlecht ausgebildetes und zudem noch arbeitsloses Heer sorgt für wenig gute Stimmung innerhalb der Mauern, die Kämmerer der Polis schlagen die Hände über den Köpfen zusammen, da die Stadt sich mit jedem Atemzug weiter verschuldet.
Und auch hier steht die Armee im Mittelpunkt, denn sie kostet am meisten. Jetzt, wo die tributspflichtigen Vasallen sich die Autonomie erkämpft haben, krankt der Hort der gerechten Weisheit an diesem Heer, ohne Frage.
Aus diesen Gründen der Schwäche und der teuren Unterhaltung, rumort es gewaltig, nicht nur innerhalb des Einflussgebietes Iustitias, sondern auch bei den Feinden.
Die Sonnensöhne dürften ihre Chance sehen und auch Sylarus und Cytos könnten ohne Umschweife aktiv werden, alte Diener wurden zu neuen Feinden.
Über die Problematik könnte man ewig philosophieren und Äonen mit seiner Analyse verbringen, doch beschäftigen wir uns erst einmal mit dem unmittelbaren Ergebnis dieser Ereignisse.
Im Anhang seht ihr die aktuelle Einflusskarte von Iustitia, welche nicht sehr groß ist, für eine Polis mit diesen Ansprüchen.
Im Folgenden findet ihr bereits eine Legende dazu und könnte euch schonmal mit dem geographischen Umfang der Stadt vertraut machen.
Die Legende ist sehr kurz, da die Karte gut leserlich ist und ich nur die Abkürzungen zu erklären brauche.

Legende:
B = Bergwerk
EF = ehemalige Felderanlage
F = Felderanlage
G = Garnison


Zu den Ortsnamen, sollten sie euch nicht bereits bekannt sein, werde ich zu späteren Zeitpunkt etwas schreiben und auch die Konflikte etwas weiter vertiefen in ersten beschreibenden Texten der Feinde und Freunde Iustitias.
Soviel für den Moment.
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Re: Das Umland

Beitragvon Marnarn » Fr 30. Sep 2011, 09:43

Original von Marnarn vom 02.07.2009

"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch." - Friedrich Hölderlin, Patmos

Halten wir uns an den französischen Diplomaten, welcher über der Legende zitiert wurde, um Freunde und Feinde auseinanderzuhalten. Nicht verwunderlich also, dass ich sie in einen Beitrag verpacken werde, ohne die Überschriften Freund und Feind.
Freundschaften zwischen politischen Organisationen und Institution im Allgemeinen sind bekanntermaßen von der persönlichen Freundschaft zweier hochrangiger, ihnen zugehöriger Mitglieder abhängig und deshalb sind diese Darstellungen sicherlich momentan nur als Momentaufnahme zu verstehen, wie es in der Vergangenheit und in der Gegenwart Iustitias aussieht. Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord darf damit sicherlich als sehr vorausschauender und erkenntnisreicher Mann gesehen werden und wenn wir uns die Ergebnisse des Wiener Kongresses und die einhundert folgenden Jahre anschauen, dürften wir eigentlich nur wissend lächeln und uns seiner Voraussicht erfreuen, denn der Mann hatte zweifelsohne Recht.

Iustitia hat, wie schon erwähnt, einen Rückgang seiner Macht hinnehmen müssen. Das Reich, welches über 1000 Jahren nun existiert, hat fast 70% des Besitzes seiner Hochzeit verloren und manche Männer in Iustitia wundert dies nicht. Der Aufrührer der Stunde, Marcus Usurus, sagte dazu:
"Unsere Urahnen, welche noch vor der Gründung der Stadt lebten, sagten stets, dass ein Reich nur ein Jahrtausend existieren könne, dann müsse es untergehen und ein neues Reich wird sich statt seiner erheben und für 1000 Jahre existieren. Wir haben jetzt um die tausend Jahre erlebt. Doch wie haben wir sie erlebt? Sechshundert Jahre haben wir uns im Kleinen vor den Sonnensöhnen versteckt, wie zittrige Beutetiere es tun. Danach haben wir ein Jahrhundert stolzer und tugendhafter Männer erlebt, welche Iustitia weit über ihre Grenzen gehoben haben und den Vecorianern gezeigt haben, dass mit der steinernen Stadt nicht zu spaßen ist. Und nun haben wir drei Jahrhunderte gebraucht, um dies wieder alles zu zerstören, weil wir uns wieder feige hinter unseren Mauern verkrochen und unsere Dekadenz lebten."
Sicherlich eine sehr grobe Beschreibung der Geschehnisse der letzten tausend Jahre, aber Usurus trifft eine empfindliche Stelle, denn die Prophezeiung der Wechsel, ist ein sehr zentraler Aberglaube innerhalb des Hortes. Und die hinzugewanderten Nordmänner, welche in der Stadt leben, schüren diese Angst noch, weil sie dieses Phänomen den Sturmgott nennen, der alles erblühen ließe, um es eines Tages wieder verwelken oder zerbrechen zu lassen. Wie es auch das Leben eines jeden Lebewesens im Normalfall tut. Geboren werden, erblühen, verwelken und schließlich sterben.
Ist dies der Verfall? Die Feinde Iustitias werden dies sicher so sehen.

Die Sonnensöhne:
Diener des Vecor und Erbfeinde Iustitias. Die Geschichte Iustitias begann, als die Vorväter der Patrone der Häuser mit ihren Männern desertierten aus der Armee des Sonnengottes, um nicht länger Sklaverei, Erniedrigung und sinnlose Folter ertragen zu müssen.
Hohe Männer durften nicht versklavt werden, so dachten die Häuserköpfe.
Die dreizehn Männer und ihre Anhänger, die damals flohen, wurden von Vecors Männern verflucht, auf dass sie ewig gejagt sein würden und niemals wahren Frieden finden würden, solange nur ein Sohn der Sonne auf der Enwe lebte.
Bis heute fürchten sich die Iustitianer vor diesen Männern, welche dem Sonnengott treu ergeben sind und im Herzen der Wüste leben.
Nichtsdestotrotz sind nur ein großer Mythos für viele Iustitianer, denn sie haben nie einen Sonnensohn zu Gesicht bekommen, weshalb niemand so wirklich weiß, wer ihr Anführer ist, wie sie speziell aussehen, wie sie kämpfen.
Und lange ist es her, dass man gegen sie kämpfte. Damals waren sie ähnlich formiert wie das iustitianische Heer, nur dass die Männer dunkle Haut hatten oder zumindest von der Sonne sehr braun gebrannt waren, sie überall goldene Sonnen auf schwarzem Grund trugen und dass sie abgewehrt werden konnten.
Es gibt Gerüchte, durch die fahrenden Händler, dass es auch in der Wüste kein geeintes Reich gäbe, sondern die Macht zwischen den sogenannten Oasenstädten aufgeteilt sein, welche es in der Wüste so gibt. Doch das Wissen über die Karten der Wüste sind verschollen, hatte es um das Jahr 700 n.H. noch jede Menge Kartenmaterial über die Wüste gegeben und auch das Umland, sind inzwischen alle Karten entweder verschwunden oder nicht mehr identifizierbar wegen der schlechten Aufbewahrungsmethoden.
Die Machthaber der Oasenstädte sind nicht bekannt, doch es gibt viele Gerüchte darüber, dass es einen Mann in der Wüste, namens Tunai, gäbe, der die Oasenstädte unter seinem Banner versammle und sich zum Sturm auf das nördliche Gebirge rüste, da ein ehemaliger Priester Seheiahs, der zum hohen Rat der Stadt Cytos gehörte und durch die Revolution vertrieben wurde, diesem Tunai den Pass durch das Gebirge zeigte. Dieser Elb nennt sich wohl selbst "der Hass".
Seit diese Informationen das nördliche Gebirge erreicht haben, geht Panik und Schrecken durch Iustitia, da Sylarus auch noch den Kontakt abgebrochen hat.
Es scheint, als würde es nicht lange dauern, dann haben die Iustitianer endlich die lang ersehnte Chance, sich die Sonnensöhne anzuschauen.

Cytos:
Cytos ist die zweite freie Polis und der große Sammelpunkt der Elben. Sie liegt fünf Tage östlich von Iustitia zwischen zwei mächtigen Bergen auf einem kleinen Plateau, direkt an einer Quelle. Ein Wasserfall markiert den Ort der Elben. Eigentlich ist Cytos viel älter als Iustitia und eine alte Siedlung der Vashar, doch die Elben haben die Vashar dort vertrieben und sich dort angesiedelt, als sie selbst vor den Sonnensöhnen flüchten mussten. Und eigentlich war Cytos auch seit jeher reich und eigenständig, doch als vor ein paar hundert Jahren die Familien der Anýliôn und der Ilúyen nach Iustitia wanderten, machten sie Iustitia auf den Reichtum der Polis aufmerksam und unterwanderten die Theokratie von Cytos. Als Konsequenz wurde Cytos zu einem Vasallen Iustitias, doch die Entfernung forderte eines Tages seinen Tribut und ohne Militäreinwirkung befreite sich Cytos vor ein paar Jahren aus diesem Status, da Iustitia keinen Einfluss mehr in Cytos hat. Hatten während der Zeit des Protektorats Mitglieder der beiden iustitianischen Elbenhäuser die Macht inne, gab es inzwischen eine blutlose Revolution, welche von Iriara I. initiiert wurde. Seit der Revolution ist Cytos wieder frei und Iustitia konnte die Tributsforderungen nicht durchbringen. Iriara hat inzwischen eine Armee aufgebaut, um im Notfall auf die Armee Iustitias reagieren zu können. Sie wartet nur darauf, dass Iustitia sich die Blöße gibt. Zwar hat es von beiden Seiten noch keine offensiven Aktionen gegeben, doch die Situation ist als sehr eisig und angespannt anzusehen.
Besonders hat sich unter den Elben von Cytos wohl die Gottlosigkeit eingeschlichen und es gibt Gerüchte, dass Iriara keiner Theokratie vorstehe, sondern dass sie die Sprecherin eines Rates oder Verbandes sei, der sich der Ordo Cogitationis nennt. Ziel des Ordens sei es wohl, zu beweisen, dass es keine Götter gäbe und all ihre Diener fehlgeleitete Kreaturen seien, deren Verstand benebelt beziehungsweise beschränkt sei.


Wie bereits beschrieben, gibt es kaum eine Plattform für mögliche Konversationen und Verhandlungen zwischen diesen beiden Poleis, doch damit muss man scheinbar leben. Cytos ist auch in einer angenehmen Situation, da es selbst nur schwer erreichbar ist und der einzige Weg, der mit einer größeren Armee zurückgelegt werden kann, über Iustitia führt.
Aus Sorge über neuerlichen Verrat hat die Stadt allerdings damit begonnen sich diplomatisch zu isolieren und inzwischen jeglichen Kontakt zu den umliegenden Ortschaften abgebrochen, auch dürfen fremde Händler die Stadt nicht mehr besuchen, geschweige denn Waren an den Mann bringen.
Diese Regulierung ist so streng, dass sogar die Todesstrafe auf ein Vergehen stehen soll, andere behaupten jedoch, dass dies nur Abschreckung sei, um Schmuggler von Cytos fernzuhalten. Die Stadt wird ganztägig bewacht und man wird anfangs noch relativ freundlich darum gebeten sich aus dem Gebiet der Stadt zu verziehen, sollte man nicht Folge leisten, kann es relativ schnell, relativ unangenehm werden.

Sylarus:
Sylarus, benannt nach ihrem Gründertyrann, Sylarus von Iustitia, ist eine Stadt an den Südhängen des Gebirges, wo Stein und Wüste sich verbinden. Sie liegt an einer großen Oase und besteht erst seit einhundert Jahren und begann als kleines Dorf, welches in den Diensten Iustitias stand. Sylarus war Diktator gewesen und wollte seine Macht nicht abgeben, so schloss er sich in dem Kastell Sylarus mit zwei Kohorten (II. und VI. Kohorte) ein und trotze dem Senat beinahe zehn Jahre in einem blutigen Bürgerkrieg. An dessen Ende stand, dass die neugegründete Polis bestehen bleiben durfte, aber Tributspflicht hatte. In weniger als 90 Jahren wuchs Sylarus an der Oase so stark, dass man sich von Iustitia freistrampeln konnte. Heute ist Sylarus halb so groß wie Iustitia, die Stadt ein riesiges Kastell und ein Bollwerk gegen die Sonnensöhne, welche in das Gebirge wollen. Zumindest solange Iustitia und Sylarus nicht im Krieg liegen, denn dann könnte Sylarus die Durchgänge öffnen und die schwarze Sonne könnte über Iustitia kommen.
Akákios Huanako hatte Sylarus in seiner Konsulzeit die Autonomie zugesprochen, damit man weiterhin sicher sein konnte, dass Sylarus die Enge weiter halten würde.
Doch Sylarus IV., seit drei Jahren Tyrann der Polis, hat alle Kontakte nach Iustitia plötzlich abgebrochen und seinen dauerhaften Gesandten zurückgezogen. Man fürchtet jetzt, dass Sylarus sich den Sonnensöhnen zuwenden könnte, wenn man ihn nicht bei Laune hält. Mit anderen Worten, Sylarus versucht Iustitia zu erpressen.


Eine bedrohliche Situation, ohne Frage, denn Iustitia könnte, wie zu erkennen ist, zwischen Cytos und Sylarus schnell zum Spielball zweier neuer Mächte am Rande des Einflussgebietes Iustitias werden. Und viel schlimmer noch, sollte Sylraus Iustitia wirklich beschneiden wollen, könnten sie die Stadt in gröbste Schwierigkeiten bringen, wenn sie die großes Heeresstraße für Händler abriegeln und anfangen das Vorland Iustitias bis zu den Felder zu besetzen, dann würde ein Teil der Bevölkerung Iustitias zwangsläufig qualvoll verhungern.
Davor fürchtet man sich in Iustitia und die Rufe nach einer Beschwichtigungspolitik werden immer lauter, da man Sorge hat, dass das eigene Heer dieser Herausforderung alles andere als gewachsen ist.
Vielleicht hatte Marcus Usurus doch gar nicht so unrecht damit, dass die Stadt am Abgrund sei. Denn dazu - so der typische Kalauer unter den Untergangspropheten Iustitias - müsse man nur aus dem Fenster schauen.

Shukrat:
Diese alte, ehemalige Polis war ein weiterer Erzfeind Iustitias und eine Konkurrenzstadt der ersten Tage. Wie auch Cytos, gehörte sie dem Menschenschlag, den man Vashar nennt. Eigentlich war Shukrat nur ein Außenposten von Cytos zu dieser Zeit, in dem etwa einhundert Vasharen lebten. Aber während der Gründungsphase Iustitias, gab es eine Gruppe von Abweichlern, die sich nicht der Herrschaft der zehn übriggebliebenen Häusern beugen wollte. Die meisten von ihnen waren Anhänger der drei Hausherren, welche die Reise nicht überlebt hatten. Diese sollten den anderen Häusern neu zugeteilt werden, obwohl jene die Plätze einnehmen wollten.
Daraus wurde Streit und aus dem Streit wurde Krieg. Diese Kriege häuften sich und zwischem dem 2. und 5. Jahrhundert bekämpften sich diese Poleis häufig auf das Blut, bis zu einem schicksalshaften Tag in der ersten Regenzeit des Jahres 404 n.H.
Der Legende nach brach ein gigantisches, geschupptes Tier, braungrau wie die Erde, aus der es stieg, frei und zerstörte in seiner unbändigen Wut alles im Umkreis von Shukrat, samt der Stadt selbst und verschwand dann wieder.
Dieses Tier, welches drachenartig schien, doch keiner war, hatte bis vor wenigen Jahren keinen Namen, bis ein Nordmann erschien, der meinte, dass man diese Bestie Tarraske nenne.
Die meisten Vashar und ein Großteil der Abweichler starben bei der Zerstörung der Stadt.
Heute werden die Überreste der Stadt von den Neogi bewohnt, welche die Stadt als Zwischenlager für Sklaven nutzen und in der zerklüfteten Stadt eine gut zu verteidigende Basis eingerichtet haben.
Die zerstörte Polis liegt drei Tage westlich von Iustitia und wird von etwa fünfzehn Neogi bewohnt, insgesamt leben dort 500 Wesen, welche aber alles Sklaven der Neogi sind.
Die überlebenden Vashar sollen südwestlich von Iustitia am Rande der Scharfzackenberge leben.

Nethen - Die zerstörten Felder:
Dort, wo die ehemaligen Felderanlagen liegen, lag einstmals ein Weiler namens Nethen, der zu Iustitia gehörte.
Doch vor inzwischen etwa einer Dekade, wurde der Weiler von Reiternomaden angegriffen und zerstört. Die Dattelfelder wurden abgeholzt und bis heute wurde das Gebiet nicht wieder neu bebaut.
Auch das Dorf gilt als Zeichen der gefährlichen Untätigkeit der Stadt Iustitia.

Taralnors Hunde:
Das ist der bekannteste Name für die Kobolde im nördlichen Gebirge.
Sie sind angeblich die Diener eines mystischen Ungetüms, welches ein Drache darstellen soll, der Taralnor heißt und ebenfalls im Gebirge leben soll. Manche behaupten sogar, dass er im Vulkan im südöstlichen Einflussgebiet Iustitias lebe.
Seit dem Jahr 1027 n.H. hat sich die Koboldanzahl vervielfacht und sie sind eine wahre Plage geworden, gerade für die Bergmänner. Diese Quälgeister neigen dazu in ausreichender Anzahl aufzutauchen, weshalb empflohlen wird, nicht alleine durch das Gebirge zu reisen.
Sie leben allerdings nicht nur im Dunstkreis Iustitias, sondern sind eine Plage im ganzen nördlichen Gebirge.
In Iustitia können die Ruten der Kobolde abgegeben werden im Tempel des Drood, dort wird für jede Rute fünf Goldmünzen gezahlt. Lebende Kobolde bringen sogar 15 Goldmünzen.
Wie das Koboldleben funktioniert, ist allerdings noch nicht ausreichend erforscht und die Soldaten tappen bei ihren Jagden auf die Drachenartigen stets im Dunkeln.
Es wird aber spätestens seit dem Angriff des gigantischen Drachen auf die Stadt davon ausgegangen, dass er ihr Herrscher ist.
Was die Ziele der Kobolde und des Drachen sind, ist zu diesem Zeitpunkt allerdings ungeklärt.

Das ist ein erster Überblick über die Ortschaften, um die Stadt Iustitia herum sind, und was für Viecher da so rumkrabbeln.
Im Laufe der Zeit wird das immer weiter wachsen, also solltet ihr zumindest jedes Mal, wenn ihr im Spiel etwas neues kennengelernt habt, hier reinschauen.
Die Riesen, andere Dörfer und Städte, als auch noch exotischere Wesen können hier auftauchen. Vielleicht erfahrt ihr auch mehr über die Neogi Shukrats etc. pp.
Soviel für den Moment.
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