Der Orden der Ewigen Ernte

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Ikelos
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Der Orden der Ewigen Ernte

Beitragvon Ikelos » Fr 19. Okt 2012, 10:46

Der Orden der Ewigen Ernte

„Das Schicksal findet seinen Weg.“

Der Mensch, der Elb, der Zwerg, das Tier, sie alle haben eines gemeinsam. Sie entstammen einer Verbindung aus Erde und Geist. Einer Verbindung aus Profanem und Heiligen. Das Leben ist der Sieg der Götter über die Enwe, über den Geist der Welt. Was ist das Leben? Es besteht aus zwei Kreisläufen. Wenn eine unsterbliche Seele auf die Enwe gelassen wird, dann muss sie Erde und Schlamm finden, um sich damit zu vereinigen und nach ihrer Vorstellung einen Körper zu bilden, der eine Lebensspanne auf der Enwe verbringen wird, bis die Verbindung wieder getrennt wird. Dieser Zeitpunkt ist der Augenblick, an dem der Orden der Ewigen Ernte in das Geschehen eingreift.
Sie glauben, dass es vorherbestimmt ist, wie lange der Körper die Seele in sich tragen kann bzw. wie lange die Enwe braucht, um durch Krankheit oder Alterung – kurz: durch Korrumption – den Körper wieder zu sich zu holen. Einem jeden Wesen ist der Zeitpunkt seines Endes bereits zum Zeitpunkt seiner Fleischwerdung vorherbestimmt, und auch die Elben und Alben können sich dieser Wahrheit nun nicht mehr erwehren. Die Mitglieder dieses Ordens, die sich die Sicheln nennen, greifen in dieses sensible Gefüge ein, um die Enwe nicht zu erzürnen, denn sie fürchten, dass eine erzürnte Enwe jedes sterbliche Wesen, welches beseelt ist, von seiner sterblichen Hülle befreien, wenn ihre Geduld überstrapaziert wird. Warum die Enwe überhaupt duldet, dass die Menschen etc. auf ihr leben dürfen hat einen einfachen Grund. Durch Götter wie Zendegi kam Leben auf die Welt, welches von der Enwe geduldet und geschätzt wurde. Schließlich kann kein Planet und keine Welt überstehen, ohne dass Leben auf ihr herrscht.

Um die Enwe zu besänftigen, erledigen sie folgende Aufgaben und Pflichten:
  • Das Entfernen von Seelen, die zu lange in ihren Körpern verharren (Töten von Greisen etc)
  • Bestattungsriten, um die Seele an Manhel und den Körper an die Enwe zu übergeben
  • Vernichtung von Untoten, die noch aus einer Verbindung von Fleisch und Seele bestehen (Vampire, Leichname, etc)

Geschichte: Vor knapp 500 Jahren fand sich der Alb Shi’Garan in einer misslichen Lage, die er nicht verstanden hatte. Er wurde krank und wusste nicht, wieso. In seinem Inneren brodelten mehrere Kerne von Krankheiten, die seinen Körper ausmergelten und ihm seine einst gerühmte Kraft stahlen. Er begann danach zu forschen, warum dies so war, und stieß irgendwann auf die Aufzeichnungen eines Mannes, der ihm offenbarte, was für Krankheiten er in sich trug und auf dem Weg durch das Land auf der Suche nach Heilung, schleppte er diese Keime von Dorf zu Dorf. Irgendwann kam er einen Tempel des Manhêl, in dem ihm ein Priester mitteilte, dass seine Zeit gekommen war, und dass er nur Leid über das Volk bringen würde, wenn er sich gegen sein Schicksal wehrte und dem Tod noch mehr Zeit abtrotzte. Der Priester, Daladun, konnte den Alb jedoch nicht überzeugen, und so reiste dieser weiter durch das Land und breitete die Pest immer weiter aus. Daladun war bekümmert, dass so viele Seelen vor ihrer Zeit diese Welt verlassen mussten, und erkannte, dass diejenigen, die nicht diese Welt verließen, wenn ihre Zeit gekommen war, diese Welt nur in Unglück stürzen. So gründete er den Orden der Ewigen Ernte. Er lehrte seine Novizen das Handwerk des Todes und seine eigenen Lehren, die noch heute befolgt werden, und seitdem ziehen die Mitglieder des Ordens aus, um ihre Pflichten gewissenhaft zu erledigen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Organisation: Der Orden besteht aus einer streng hierarchischen Struktur. Er besteht aus vier Befehlsebenen. Ganz unten befindet sich die breite Masse aus etwa 80 Anwärtern, die in den Weg des Ordens eingeweiht werden. Die dritte Ebene besteht aus den Sicheln. Dies sind die 28 Mitglieder des Ordens, die sich um die einfachen Angelegenheiten Manhêls kümmern. Jeweils vier der Sicheln werden von einer Sense kommandiert, von denen es also sieben gibt. Diese haben Befehl über die kleineren Gruppen und führen selbst Aufträge aus, welche von größerer Wichtigkeit sind. Über all diesen steht Manhêls Richter, der das Totenbuch verwahrt, in dem Manhêl ihm die Aufträge mitteilt, die zu erledigen sind. Wenn Nachrichten verschickt werden, geschieht das für gewöhnlich per Nachtigall.

Kloster: Das Kloster des Ordens befindet sich in der Prärie, ziemlich mittig zwischen dem Städtedreieck Gangxi – Gua Ya – Fanjing. Das Kloster unterhält in Fanjing und Gangshin Stellungen, von denen aus sie sich ernähren. Jeweils eine Sense mit ihren vier Sicheln ist dort stationiert und sorgt für den Anbau von Reis, um das Hauptkloster ernähren zu können. Das Kloster hält Kontakt zur Priesterschaft Manhêls und steht mit dieser in Nachrichtenaustausch, um über die Geschehnisse im Land informiert zu sein.

Charakterentwicklung: Mitglieder des Ordens der Ewigen Ernte sind dazu angehalten, sich auf das Töten zu entwickeln. Man muss mitunter schmutzige Arbeit tun und somit den geregelten Gang aufrechterhalten. Assassinen sind dort ebenso anzutreffen, wie grobschlächtige Berserker, denen genügend Verstand gegeben ist, dass sie wissen, was sie zu tun haben. Gute Charaktere sind eher selten gesehen, da man für diese Arbeit frei von Skrupeln sein muss und mitunter auch eine Familie ihres Vaters beraubt.

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Re: Der Orden der Ewigen Ernte

Beitragvon Marnarn » Do 6. Dez 2012, 11:22

Innerhalb der Spielrunde "Storm of Vengeance" wurde dieser Orden im Jahr 1038 (also vier Jahre vor dem typischen Kampagnenstartjahr) weitestgehend zerstört und der Haupttempel in Schutt und Asche gelegt. Damit bleiben dem Orden noch zwei Außenstationen, wobei die Stadt Fanjing im Laufe der Kampagne auch zerstört wurde. Dementsprechend gibt es einen letzten Stützpunkt des Ordens in Gangshin, wo sie zusammen mit den Reisbauern Gangshins ihr Überleben sichern. Unglücklicherweise wurde der Anführer des Ordens auch noch von He Fei, dem Trophäensammler, einem Anführer der Aedoniten, umgebracht und das mächtige Artefakt des Ordens (Ein Buch, welches quasi Tode prophezeit und somit als eine Art Questbook für den Orden fungiert, aber auch Tode herbeiführen kann) gestohlen. Unglücklicherweise residier He Fei in Gangshin. Damit scheint der Orden zerstört.

Dies könnte als künftiger Plotdevice genutzt werden und zu diesem Zwecke führe ich dies hier auf. Es wäre durchaus möglich, dass ein Charakter diese Lehren wiederaufnimmt und versucht diesen Orden wiederherzustellen. Das kann von außen passieren, aber auch von innen heraus, also als letzter Überlebender des Ordens, der einen Kampf gegen die Nachtigallen beginnt. Von außen bedeutet, dass ein Charakter irgendwie auf die Spur des Buches kommt und eine Quest zur Wiedererrichtung des Ordens bekommt, um beispielsweise das Artefakt legitim nutzen zu dürfen. Alternativ kann die Geschichte des Untergangs des Ordens auch Begleitwerk sein, um einen anderen Weg zum Artefakt zu weisen und einen Kampf gegen den Trophäensammler zu beginnen. Es gäbe einige Ansatzpunkte, die sich mit dem Orden am Rand beschäftigen könnten.

Auch in der aktuellen Kampagne bietet der zerstörte Orden noch einige Ansätze für die Spielercharaktere. Zum einen ist der zum Orden gehörige Charakter Siquan zwar gestorben, aber sein Körper ist in Metall für die Zeiten konserviert und könnte demnach in der ein oder anderen Form noch eine Rolle spielen (Wiederbelebung, ein Verschachern von Siquan, der ja als metallene Statue existiert, oder gar, wenn jemand den Zauber wirkt ala "Animate Object" oder ein Zauber, welche einem Objekt eine Intelligenz verschafft etc. pp (Könnte auch sein, dass der SL das nochma aufgreift) . Xin, ein Duergar, hat den Untergang zusammen mit dem Gnom Chon Gon im Inneren überlebt und ein weiteres Artefakt, eine sogenannte Requiemsrolle, gerettet. Insofern ist die Anbindung noch immer da. Zwar sind eine ganze Reihe Questansätze weggebrochen, aber weitere haben sich ergeben.

Für die Spieler ist das in ihrem Questbook und den Spielzusammenfassungen zusammengefasst oder wird noch zusammengefasst, aber das soll diesen Thread nicht unwichtig werden lassen, denn im Weiteren will ich die Requiemrolle und die dazugehörigen Gegenstände noch vorstellen, damit das Artefakt nicht nur ingame greifbar ist. Des Weiteren bitte ich Nicolaj auch noch, sein Artefakt (Das Buch des Todes) genauer zu definieren. Das wird aber in einem neuen Beitrag geschehen.
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Re: Der Orden der Ewigen Ernte

Beitragvon Marnarn » Do 6. Dez 2012, 14:06

Das letzte Requiem

Das letzte Requiem ist ein besonders mächtiger Zauber, welcher von der Kirche Manhêls entwickelt wurde, um besonders renitente Unsterbliche vom Leben oder Unleben zu trennen. Es geht die Legende, dass Manhêl seinen Gläubigen diesen Zauber zuerst schenkte, um den unsterblichen Völkern, wie die ersten Elben und Riesen es waren, das Leben auf verlässliche Weise nehmen zu können. Aus diesem Zauber soll Manhêl später die Essenz gelöst haben, um den Elben die zeitliche Unsterblichkeit zu nehmen. Der Beweis dafür wird darin gesehen, dass die kunstverliebten Elben und auch Alben fast ausschließlich von der Vision verfolgt sind, ein letztes, großes Kunstwerk zu erschaffen, welches die Zeiten überdauern wird. Selbst im Volksglauben der Elben und Alben kommt es vor, dass sie, sobald sie dieses letzte Feuer in sich bemerken, der festen Überzeugung sind, dass Manhêl anfängt das Lied ihrer Totenruhe anzustimmen. Viele Gelehrten sind der Überzeugung, dass dieses Requiem aus einer Übereinkunft von Manhêl und Cinnita entstanden sein muss.

Angeblich ging das Wissen über diesen Zauber im Laufe der Jahrhunderte nach der Sterblichwerdung der letzten unsterblichen Völker verloren, doch in Wirklichkeit verbargen die Manhêliten dieses Wissen nur, damit es nicht weiter missbraucht würde. In der Geschichte, so behaupten Gelehrte Manhêliten, musste genau das passiert sein, denn die Konsequenz dieses Zaubers änderte sich und Manhêl musste ungehalten darüber sein, dass dieser mächtige Zauber genutzt wurde, um persönliche Macht zu erweitern und andere vor ihrer Zeit in den ewigen Schlaf zu schicken. Manhêl selbst betrachtete, so behaupteten die Gelehrten stets, die Ruhe jedoch als Segen und wollte einen Segen nicht ausgebeutet werden und so machte er es zur Voraussetzung, das jene, die diesen Zauber nutzen, mit ihren Opfern den ewigen Schlaf oder besser die ewige Ruhe, das Requiem aeternam, teilten.

Da das Wissen aus den Köpfen verschwand, wurde es auf besondere Schriftrollen gebannt. Da es aber nur den wenigsten Gelehrten möglich war, eine Harmonie in Schriftzeichen auf Papier zu bannen, entwickelten sie andere Verfahren, um das Wissen zu konservieren und für Zeiten der größten Not und der notwendig eines großen Segens diese Zauber nutzbar zu erhalten. Sie bannten das pure Wissen und die Zauberformel auf benannte Schriftrollen, welche Requienrollen genannt werden, doch machten sie diese Rolle nur zum Teil einer fünfteiligen Sammlung. Nebst der Schriftolle wurden jeweils vier Instrumente gebraucht, um diese Rolle zu nutzen. Zwar weiß heute wahrscheinlich keiner mehr, wie diese Harmonie genau funktioniert und diese Rollen und Musikinstrumente sind noch immer nutzbar, denn die Instrumente kennen die Harmonie und spielen sich beinahe von selbst. Welche Instrumente dafür genutzt werden müssen, ist unterschiedlich und hängt mit dem Erschaffer der jeweiligen Sammlung zusammen.

Der Aufenthaltsort der meisten Gegenstände ist unbekannt und wird von manhêlitischen Archivaren verwaltet, welche nicht einmal eigene Glaubensbrüder in das entsprechende Wissen einweihen. Im Reiche Chuang im Distrikt Gangxi kam jedoch Wissen über eine solche Rolle auf, welche in der Bibliothek des Ordens der Ewigen Ernte von dem Archivaren Ma Ji verwaltet wurde. Wie das Unglück der Geschichte es wollte, wurde Ma Ji ausgerechnet von seinem potentiellen Nachfolger betrogen und somit gelangte das Wissen an Feinde, aber auch an weniger feindliche Kräfte, welche in einen Wettstreit darüber gerieten. Zum ein ein merkwürdiger Schallmagier, der auf den Namen Liu Cao hörte und sein Leben für die Verteidigung des Tempels einsetzte, um die Rolle auf freundschaftlichem Wege zu erreichen und zum anderen das Haus der Nachtigallen (Aedon-Orden), welches die Rolle in ihren Besitz bringen oder gar zerstören wollte. Letzten Endes landete die Rolle in der Hand eines einzelnen Verbündeten des Ordens der Ewigen Ernte, dem Dvergar Xin.

Bekannt sind auch die dazugehörigen Instrumente, obgleich der Aufenthaltsort der Instrumente im Verborgenen liegt. Die Sammlung besteht aus:
  • Der Schriftrolle des letzten Requiems
  • Einem Bianzhong (eine Art bronzenes Glockenspiel) des letzten Requiems
  • Einer Guqin (Griffbrettzither) des letzten Requiems
  • Einem Xun (Eine Art Okarina) des letzten Requiems
  • Einer Xiao (Bambusflöte) des letzten Requiems

Wenn alle Gegenstände vereint sind, braucht es fünf mutige Personen oder fünf segensdürstende Gläubige Manhêls, wovon vier das Instrument spielen müssen und einer die Schriftrolle rezitiert. Dabei wird das Requiem intoniert und jeder, der dieses Requiem hört, stirbt und seine Seele kommt zu Manhêl. Dabei verlieren die Gegenstände und vor allem die Schriftrolle ihre Macht, denn jede Sammlung kann nur einmal das Requiem auslösen. Im Folgenden der genaue Regeltext, für jemanden, der es bei D&D nutzen möchte (es ist kein typischer Gegenstand der D&D-Arithmetik, deswegen geht es nicht um reines Balancing, da die größte Macht eh einen sehr teuren Preis hat).

Das letzte Requiem: Diese Sammlung magischer Gegenstände bringt den Sammler in den Besitz eines Teils der Macht des Todesgottes Manhêls und befähigt ihn dazu, einen besonders mächtigen Zauber zu wirken. Der Zauber wirkt ähnlich wie der Zauber Wail of the Banshee, nur dass er einen Radius von 400m hat und keinen Rettungswurf zulässt, aber maximal 26 TW bei einer Kreatur betrifft. Alle lebenden, künstlich-lebende Wesen und Untote, die das Requiem hören, werden von diesem Zauber betroffen und vergehen sofort, sofern sie eine Seele haben. Gegen seelenlose Wesen hat dieser Zauber keinen Effekt. Die Seelen der Betroffenen werden durch diesen Zauber zerstört, dementsprechend können die Wesen nicht mehr wiederbelebt werden.

Zauberstufe: 26; Gewicht: 5.020 kg (alle Gegenstände zusammen)


Dieser Macht ist, wie beschrieben, nur auslösbar, wenn alle Teile der Sammlung vereint sind, doch sie haben auch einzeln Mächte, die sich leicht verstärken, sobald zwei oder mehr Teile im Besitz desselben Sammlers sind. Im Folgenden führe ich die einzelnen Gegenstände als magische Gegenstände auf.

Schriftrolle des letzten Requiems

Marktwert: 2.100 GM
Körperplatz: - (wird gezogen und benutzt)
Zauberstufe: 3
Aura: Schwach, (SG 16) Nekromantie, Verzauberung
Aktivieren: - und Standard (Schriftrolle eben)
Gewicht: 9 kg

Diese Schriftrolle besteht aus uraltem Pergament, welches mehrfach mit einem Netz von Silberfäden überzogen wurden, um Haarrisse im Pergament zu verhindern. Die alten Schriftzeichen in der Sprache Chuangshe ist noch immer gut leserlich und zeugt davon, dass ein Meister der Kalligraphie sie in wochenlanger Arbeit hergestellt haben muss. Ihre Erscheinung ist jedoch massiv und die Schriftrolle ist außerordentlich lang und ausführlich und erzählt den Mythos der ewigen Ruhe in der Gnade Manhêls, ausgeschlossen zu sein, vom Streben des Egos und der Welt, und zwar in Form eines Gesangs. Augenscheinlich wurde sie nicht für Transportzwecke hergestellt, sondern um an einem rituellen Ort aufbewahrt zu werden und eines Tages genutzt zu werden. Außerdem scheint es so, als würde die Schriftrolle durchgehend summen in einer schwer greifbaren Melodie, welche seltsam unharmonisch wirkt, als würde etwas fehlen.

Diese Schriftrolle gibt einem Besitzer einen +2 Umstandsbonus auf Auftreten (Gesang), aufgrund der intuitiven Einsicht in die Harmonie der eigenen Stimme mit der äußeren Welt. Wenn ein Charakter mindestens vier Ränge auf Zauberkunde oder Auftreten (Gesang) hat, kann er zusätzlich folgende zauberähnlichen Fähigkeiten je einmal pro Tag nutzen: Aktion verhindern, Schlaf, Schwächestrahl


Guqin des letzten Requiems

Marktwert: 8.100 GM
Körperplatz: - (wird gezogen und benutzt)
Zauberstufe: 8
Aura: mittel, (SG 19) Nekromantie, Verzauberung
Aktivieren: - und Standard (Kommando)
Gewicht: 6 kg

Dieses Holzinstrument besteht aus altem, weißen Kirschbaumholz und ist mit schwarzen Intarsien versehen, sodass es wie ein menschenähnlicher, aber sehr in die Länge gezogener, sklettierter Schädel aussieht. Die sieben Saiten haben den Zahn der Zeit gut vertragen und scheinen aus besonders robusten Material zu sein, vielleicht sogar aus Drachensehnen. Die Guqin ist ein klassisches Instrument der Literaten und Philosophen von Chuang und wird bei diesen hochgehandelt. Wie alle Zitherinstrumente spielen symbolische Vorstellungen eine große Rolle und so dürfte dieses schöne, schlanke Instrument auch von einem Philosophen angefertigt worden sein. Zumindest legen die vielen Sinnsprüche mit Bezug zum Tode dies Nahe.

Dieses Instrument gibt einem Besitzer einen +2 Umstandsbonus auf Auftreten (Saiteninstrumente), aufgrund der intuitiven Einsicht in die Harmonien des Wasser und des Wellenschlages, welches der Besitzer dieses Instrumentes erlangt. Wenn ein Charakter mindestens 8 Ränge auf Zauberkunde oder Auftreten (Saiteninstrumente) hat, kann er zusätzlich folgende zauberähnlichen Fähigkeiten je einmal pro Tag nutzen: Entkräftender Strahl, Sanfte Ruhe, Tiefschlaf.

Wer keine 8 Ränge auf einer der beiden benötigten Fertigkeiten hat, und die Mondzither zu nutzen gedenkt, bekommt eine negative Stufe.


Xun des letzten Requiems

Marktwert: 18.100 GM
Körperplatz: - (wird gezogen und benutzt)
Zauberstufe: 11
Aura: mittel, (SG 20) Nekromantie, Verzauberung
Aktivieren: - und Standard (Kommando)
Gewicht: 2 kg

Diese fast globusförmige oder eierförmige, scheinbar durchlöcherte Keramik ist ein flötenartiges Instrument, welches einer Okarina gar nicht so unähnlich ist. Dieses besondere Exemplar ist dabei außergewöhnlich schwer und scheint nicht aus einer gewöhnlichen Keramik gefertigt, sondern fühlt sich fast etwas bleiern an. Sie erzeugt für eine Flöte ungewöhnliche dunkle, aber doch beruhigende Töne. Die in weiß gehaltene Flöte ist mit feinen, sandroten Kalligraphiearbeiten überzogen, welche an den in der Schriftrolle beschriebenen Mythos anschließt. Er beschreibt die Loslösung der Seele von der Enwe.

Dieses Instrument gibt einem Besitzer einen +2 Umstandsbonus auf Auftreten (Windinstrumente), aufgrund der intuitiven Einsicht in die Harmonien des Feuers, welches der Besitzer dieses Instrumentes erlangt. Wenn ein Charakter mindestens 10 Ränge auf Zauberkunde oder Auftreten (Windinstrumente) hat, kann er zusätzlich folgende zauberähnlichen Fähigkeiten je einmal pro Tag nutzen: Entkräftung, Fluch und Schwächerer Geas.

Wer keine 10 Ränge auf einer der beiden benötigten Fertigkeiten hat, und die Okarina zu nutzen gedenkt, bekommt eine negative Stufe.


Xiao des letzten Requiems

Marktwert: 32.100 GM
Körperplatz: - (wird gezogen und benutzt)
Zauberstufe: 14
Aura: stark, (SG 22) Nekromantie, Verzauberung
Aktivieren: - und Standard (Kommando)
Gewicht: 3 kg

Diese Flöte ist länger als zwei Ellen und aus dunklem, fast schwarzen Bambus geschnitzt und mit weißen Intarsien versehen, welche, wer den abstrakten Kunstkniffen folgt, abstrakte Piktogramme ergeben, welche den immerwährenden Kampf zwischen Ende und Beginn prophezeien für die Welt, aber dem Einzelnen Errettung durch Manhêl in Aussicht stellt. Die Flöte wird vertikal gespielt und sorgt für harmonische, hohe Töne.

Dieses Instrument gibt einem Besitzer einen +2 Umstandsbonus auf Auftreten (Windinstrumente), aufgrund der intuitiven Einsicht in die Harmonien der Luft und des Schalls, welches der Besitzer dieses Instrumentes erlangt. Wenn ein Charakter mindestens 12 Ränge auf Zauberkunde oder Auftreten (Windinstrumente) hat, kann er zusätzlich folgende zauberähnlichen Fähigkeiten je einmal pro Tag nutzen: Berührung der negativen Energie, Geas/Auftrag, Zirkel des Todes.

Wer keine 12 Ränge auf einer der beiden benötigten Fertigkeiten hat, und die Bambusflöte zu nutzen gedenkt, bekommt eine negative Stufe.


Bianzhong des letzten Requiems

Marktwert: 50.100 GM
Körperplatz: - (wird gezogen und benutzt)
Zauberstufe: 17
Aura: stark, (SG 23) Nekromantie, Verzauberung
Aktivieren: - und Standard (Kommando)
Gewicht: 5.000 kg

Dieses Glockenspiel besteht aus uralter, etwas oxidierter Bronze, macht jedoch noch einen robusten Eindruck. Es besitzt gigantische Ausmaße, denn es ist über 7m lang und über 3m hoch, alleine die größte Glocke des Glockenspiels wiegt über 200 kg. Auf den jeweiligen Schlagplatten sind alte, heute kaum übersetzbare Schriftzeichen angebracht, welche jedoch von aufwändigen Piktogrammen ergänzt werden. Die Bildsprache dieser unterschiedlich großen Glocken spricht vom Kopf zwischen den sogenannten unsterblichen Völker, wobei die Bilder vor allem Elben, Riesen und Drachen darstellen, und den sterblichen Völkern, welche unter dem Segen Manhêls stehen. Wie dieser Kampf ausgeht, ist anhand der existierenden Glocken nicht auszumachen. Dieses Glockenspiel war einst sicher in einen Tempel integriert und wurde behelfsmäßig umgebaut, sodass es auf einem dafür angefertigten Wagen transportiert werden konnte. Dieser Wagen musste jedoch gigantisch sein und von einer ganzen Reihe von Pferden gezogen werden. Die Vorrichtung ist noch immer vorhanden, nicht jedoch ein solcher Wagen und die Zugtiere. Das Alter dieses Gegenstandes kann auf mehrere hundert, wenn nicht gar tausend Jahre geschätzt werden.

Dieses Instrument gibt einem Besitzer einen +2 Umstandsbonus auf Auftreten (Schlaginstrumente), aufgrund der intuitiven Einsicht in die Harmonien des Donners und der Erde, welches der Besitzer dieses Instrumentes erlangt. Wenn ein Charakter mindestens 14 Ränge auf Zauberkunde oder Auftreten (Schlaginstrumente) hat, kann er zusätzlich folgende zauberähnlichen Fähigkeiten je einmal pro Tag nutzen: Einschläferndes Flüstern, Energiesenke und Wellen der Erschöpfung.

Wer keine 14 Ränge auf einer der beiden benötigten Fertigkeiten hat, und das Glockenspiel zu nutzen gedenkt, bekommt eine negative Stufe.

Vorteile der Sammlung des letzten Requiems
Zahl der gesammelten TeileVorteile
2 TeileDer Charakter bekommt das Talent Vielseitiger Künstler
4 TeileImmunität gegen Schlaf und schlafähnliche Effekte
5 TeileSiehe Artefaktmacht
"Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern." - Jean Paul, Levana


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