Fragenkatalog zu einer möglichen Mythenchallenge

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Marnarn
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Re: Fragenkatalog zu einer möglichen Mythenchallenge

Beitragvon Marnarn » Mo 23. Feb 2015, 00:58

Was ist eine Mythologie der Enwe?

Der Versuch über neun Fragen sich dem Thema der Mythologie zu nähern, oder mit 9000 vorangegangenen Worten, kann nur als verzweifelt bezeichnet werden. Aber wie sonst kann man das Thema durchdenken, wenn man sich nicht Schritt für Schritt zum Durchdenken dieser Thematik zwingt? Es dürfte im Laufe der Beantwortungen klar geworden sein, dass diese Überlegungen nur der erste, solide Einstieg in die Thematik sein kann und unserer doppelter Geist zu gering ist, um alles in so kurzer Zeit, mit kurzer Recherche und wenigen Worten zu fassen. Gleichwohl ist es in der Natur der Sache, dass an dieser Stelle noch eine Zusammenfassung meiner bisherigen Thesen stehen muss, mit denen ich die Mythologie zu definieren suche und dementsprechend ist dies die Kurzform aller meiner vorherigen Beiträge, nur eben in einen Zusammenhang gestellt, sodass ich vielleicht, annäherungsweise bestimmen kann, was eine Mythologie der Enwe ist oder was sie nach bisherigem Stand für mich ist. Ich werde diesmal wegen der Zusammenfassung 1500 Wörter nehmen.

Mythologie an sich ist weitestgehend unabhängig von Parametern wie Wahrheit oder Plausibilität, zumindest was ihren Kern angeht. Ob mythologische Teile eine Wirkungsmacht entfalten beruht nicht auf ihrer absolute Wahrheit, sondern auf anderen Faktoren, die ich nicht ausreichend erklären kann mit meinen geringen Vorkenntnis. Gleichwohl müssen Personen an diese Mythen glauben, oder sie zumindest als Metaphern, Analogien, Allegorien und Symbole für ihre Kultur, ihr Kulturverständnis oder ihre soziale Struktur anerkennen. Sobald dies geschieht, wird also glaubhaft egal, ob der Mythos wahr oder erlogen ist, denn solange er für wahr oder nützlich erachtet wird, hat er einen kulturellen Wert.

Darum drehte sich auch mein erster Beitrag, der versucht hat darzustellen, warum mir das genaue Wesen der Götter Banane ist, solange sie als komplexe Ideen verstanden werden können, und sie so im Sinne dieser eine Schöpfungsmacht hatten (und da ist es letztendlich auch gleich, ob diese real oder mythisch ist usw.) Dennoch wird für den Mythos, also die Geschichte der Entstehung der Welt, ihre Existenz angenommen, ohne dass offenbart werden muss, ob die Götter körperlich oder immateriell oder Symbole, oder Allegorien oder wirklich einfach nur komplexe Ideen sind.

Mein zweiter Beitrag widmete sich den Monstren und legte für diese fest, dass das klassische Monster sich als nonhumanoides Wesen und durch seine mythologische Zweckmäßigkeit messen lassen muss. Also Hässlichkeit, bloße Stärke oder dergleichen sind nicht ausreichend; sie müssen in die Gesamtüberlegungen zur Mythologie eingebunden sein. Zusätzlich habe ich festzulegen versucht, dass sie nicht immer, aber im Normalfall der Lebenswirklichkeit der Humanoiden entgegenstehen oder zumindest nicht damit vereinbar sind. Was diese Zweckgebundenheit genau ist, wird am Ende des Beitrags klar werden.

Der dritte Beitrag widmete sich der Darstellung, dass Mythologie vom Einfachen ins Komplexe tendiert, und ein übergeordneter Überbau regionalen Sonderfällen vorzuziehen ist. Ich hätte zum besseren Verständnis eine Baummetapher nehmen sollen, was ich jetzt tun werde. Die Urmythologie (inzwischen weitestgehend bis auf unseren Grundkanon vergessen) ist der Stamm, und die regionalen Mythologien werden am Ende ihre Berechtigung haben, sind aber im weitesten Sinne Äste und Zweige dieses Urstammes, damit wir uns nicht mit Arbeit totwerfen und alles auf diesen Stamm zurückführen können. Das ermöglicht Vergleiche und Sonderfällen von Ort zu ohne das Gesamtbild aus den Augen zu verlieren.

Der vierte Beitrag galt der Magie und fasste in noch kürzeren Worten zusammen, was wir uns im Frühjahr 2013 unter dem Leitbegriff der Magie überlegt haben und hat es in den Gesamtzusammenhang der Schöpfung (als Teilgebiet der Mythologie) gestellt, und nochmal die Schwächung der Götter bekräftigt. Die Magie wird hier als mythischer Bestandteil gewertet, aber bereits auch schon als alltäglicher Bestandteil der Welt (oder eben als Grundbedingung des Lebens.).

Der fünfte Beitrag versucht zu beantworten, welche Rolle die Mythologie im Alltag spielt und kommt zu der Conclusio, dass für eine nützliche und bedeutende Mythologie die Notwendigkeit besteht, ein fester Bestandteil des Alltages zu sein. Hier lege ich das erste Mal meine entscheidende Erkenntnis nieder, welche im Schlusswort nochmal eine gewichtete Rolle spielen wird, nämlich das die Mythologie Kulturträger ist (aber eben kein statischer).

Der sechste Beitrag befasst sich mit einem Unterthema, nämlich der Abgrenzung von Göttlichkeit und Normalsterblichkeit. Dieser Definitionsversuch hat sehr viel Spaß gemacht, aber für die Herleitung von Mythologie nur eine untergeordnete Rolle. Auf jeden Fall legt er bisher den entscheidenden Unterschied zwischen Göttlichkeit und Ungöttlichkeit fest, denn das Göttliche hat stets unfassbar, ungreifbar zu bleiben und zeitlos zu sein. Alles andere kann zwar ähnliche Attribute entwickeln, aber nie alle zusammen und bleibt in irgendeiner Form immer greifbar.

Beitrag sieben will die Entstehung der Mythologie im arbeitstechnischen Sinne erfassen und spricht sich - kurz gesagt - keine eine normale Challenge und für eine gemeinsame Erarbeitung mit aller Kleinschrittigkeit aus und befasst sich zudem mit kreativen Rahmen, wie eine Museumsführung durch die Giordanika oder ein Epos a la Ilias. Der Beitrag warnt vor der Faulheit der Teilnehmer und will die Arbeitslast gering halten.

Der achte Beitrag soll sich damit beschäftigen, wann Mythologie beginnt und Alltag endet, und verneint diese Frage einfach. Im fünften Beitrag wurde versucht zu beantworten, welche Rolle Mythologie im Alltag spielt, und dort ist mir bereits klar geworden, dass Mythologie und Alltag nicht auseinanderzuhalten sind. In diesem spezifischen Fall ist mir aufgefallen, wie es sogar Alltagsgeschichten in den Mythen gibt, und wie sehr auch Ritus an wiederkehrende Tage gebunden ist. Es gibt für mich also nicht das Alltägliche im Widerstreit mit dem Mythologischen. Stattdessen gibt es für mich eher eine Trennlinie zwischen Mythos und Logos, auf die ich nochmal gesondert eingehen möchte.

Der neunte und damit letzte komplett eigene Beitrag diskutiert die Scheinwelt, wie sie in der Storm of Vengeance-Runde vorkam. Diese Beantwortung hängt aber eher mit einer speziellen, mythologischen Erscheinung zusammen, die ich einzubauen nur für bestimmte Systeme für geboten halte, die Low-Magic-Spiel nicht fördern. Ansonsten plädiere ich hier für einen individuellen Einsatz, unter Berücksichtigung des Wahnsinns für die Kampagnenwelt und spreche mich gegen einen allgemeinen Schleier aus, mag er nun eine zweite Welt vorgaukeln oder eine erzeugen in den Köpfen der Unwissenden. Eine Welt - ein Körper.

Soviel zu einem kurzen Rückblick auf meine Antworten. Im Laufe der Beantwortung hat sich also herausgestellt, dass Mythologie nicht wahrheitsgebunden ist. Des Weiteren hat sie einzelne Elemente festgelegt, wie die Unfassbarkeit von Göttern und das zivilisationsfeindliche Grundwesen von Monstren oder die Rolle von Magie als Träger von Schöpfungskraft. Mythologie sollte eine gemeinsame Wurzel (v.a. aus Arbeits- und Fleißgründen, und um alles mit einander in Verbindung setzen zu können) haben, darf sich aber je nach Region gerne in das Komplexe entwickeln. Am Anfang stand die Schöpfung, die verdrängt wurde von der Diversität. Aus der Grundidee entstehen potenziell n Ideen und n Möglichkeiten, wie sich die Welt entwickeln wird. Doch all das beantwortet nur unzureichend, was die Mythologie nun wirklich ist, sondern nur, welche Elemente in dieser Mythologie eine Rolle spielen und so hat es gedauert, bis es mir dämmerte, was die Mythologie der Enwe letztendlich ist.

Die Idee kam mir im fünften Beitrag und festigte sich seitdem beständig. Die Mythologie ist die durch Geschichten (Bild, Mär, Lied, Lyrik ... ) tradierte sinnstiftende und identitätsstiftende Erinnerung der Völker mit all ihren Schwächen, Fehlern, Missinterpretationen (Tabula Rasa), mit ihren willkürlichen Auslassungen und regionalen Unterschieden, welches sich letztendlich alles auf eben eine Wurzel (die eigentliche Schöpfung) zurückverfolgen lässt. Mythisch ist also in dem Sinne alles, was der Identität eines Volkes (oder mit dem Überbau der Welt) zweckdienlich ist. Dementsprechend ist es ausgefranster je weiter sie in die isolierte Lokal-(Mikro-)Ebene geht. Mythologie ist also nichts anderes als die kulturelle Identitäts- und Sinnstiftung eines oder vieler oder aller (je nach Betrachtungsgrad für unsere Gesamtmythologie) Völker durch die tradierten Geschichten (in Duzenden von Übermittlungsvarianten). Ein Monster, ein Gott, ein Dämon ist also dann mythologisch, wenn er in der kulturellen Tradition eine integrale Rolle spielt, und eben unmythisch, wenn es einfach und zwecklos ist. Dementsprechend ist der Gegenbegriff für mich Logos, weil hier die Weltgestaltung ohne des Humanoiden Erinnerung im Vordergrund steht (Wissenschaft kann eine Ausprägung dessen sein, muss aber nicht) und diese Gestaltung und Erklärung eben vernunftbasiert geschehen soll, sodass Ordo Cogitationis und das klassische kulturelle Gedächtnis beide gleichberechtigt nebeneinanderstehen können, weil es keine unmittelbare, letzte Wahrheit gibt und es vielfältig interpretiert werden kann. Nur hat auf der Enwe noch die Mythologie als kulturbildendes- und kulturerhaltendes Mittel die Nase vorn.

Mythologie ist jedoch nicht statisch (die Tabula Rasa ist ein Eingriff in die Erinnerung der Wesen, ebenso das Zersplittern der Welt - quasi eine Turmbau zu Babel-Konsequenz für die Welt.), sondern wird eben immer wieder verhandelt. Es geht also weniger um abgeschlossene, unveränderliche, durch Geschichte tradierte Wahrheiten/Unwahrheiten für die Welt, sondern welche kulturbildenden, kulturerhaltenden (und sicher auch kulturzersetzenden) Konsequenzen diese Mythen für das Selbstverständnis der Welt, der Völker etc. haben. Mythologie kann also auch fließend sein, und sich eben lokalen Bedingungen, großen Entwicklungen und Veränderungen anpassen, neu gedeutet und umgedeutet werden, nur in unserem Fall eben immer mit der Verbindung zu unserer Startgeschichte (ob sie nun wahr oder eine allegorische für die eigentliche, von uns nicht erfasste Wahrheit ist). Das ist für mich die Mythologie der Enwe also: eine nicht absolute Sinn- und Identitätsstiftung.
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Re: Fragenkatalog zu einer möglichen Mythenchallenge

Beitragvon Ikelos » Mo 23. Feb 2015, 20:14

Welche Stellung hat die Magie in unserem Kosmos, ist sie ein Werkzeug oder eine bereits bestehende Macht?

Kurz meine Fragen, die mir zu dem Thema gekommen sind und die im Text hoffentlich ihre Beantwortung finden.

- Was ist Magie?
- Über Göttern oder unter den Göttern?
- Stellung der Magie auf der Welt?

Magie ist ein sehr rätselhaftes Konstrukt und nicht zuletzt ist die Magie auch in jeder Welt anders zu lesen von der Macht her und den mit ihr verbundenen Möglichkeiten. Um die Antwort auf obige Frage zu geben, möchte ich kurz auf Magie selbst eingehen. Wir haben schon den einen oder anderen Punkt festgelegt. Zum einen, dass wir einst ein großes Magiegefäß hätten, welches alle Arten der Magie in sich vereint hatte, und zum anderen, dass dieses Gefäß nun in Scherben und Splitter zerbrochen ist, auf die man sich den Zugriff hart erarbeiten muss oder zu denen man den Zugriff durch glückliche Umstände erlangen kann, indem man zur rechten Zeit am rechten Ort war. Weiterhin haben wir bereits gesagt, dass die Götter der Welt geschöpft haben, und quasi die Abfallprodukte davon – gewissermaßen die Molke der Schöpfung – auf der Enwe umherwabert und eine große Konzentration davon in wildem schöpferischem Chaos die Enwe selbst erweckt hat, jene natürliche (?) Kraft, die einen Gegenpol zu den Göttern darstellt und wohl genug Magie in sich trägt, um mit den Göttern konkurrieren zu können. Hier kann man nun auch fragen, woher die Götter ihre Kraft nehmen. Genau diese Frage nach dem Hintergrund ist das Wesen der Magie, welches ich erfragen wollte, doch sehe ich , auch Bezug nehmend auf Menthirs Antwort , ein, dass es schwierig sein dürfte, das genaue Wesen von etwas zu erfragen, wovon eigentlich nur das Zerfallsprodukt für uns wichtig ist.

Die Stellung im Kosmos ist somit zwar interessant, aber schwierig. Das führt unweigerlich auch zu der Frage, welche Rolle die Götter einnehmen. Sind sie wirklich hohe Wesen, oder sind sie lediglich wie wir? Sind die Götter eine Gruppe von Rollenspielern, die eine Welt erschaffen, und ist Magie etwas Ähnliches wie Kreativität? Oder sind Götter wirklich Götter, die tatsächliche Macht besitzen und Magie damit tatsächlich zu Magie machen? Ich finde beide Interpretationen interessant, jedoch nicht unbedingt für unsere Welt, und wenn doch, dann nur als Subtext. Für die Enwe bedeuten meine bisherigen Ausführungen auf jeden Fall, dass die Magie unter den Göttern steht, da sie durch ihr Wirken entstanden ist, und gleichzeitig auch neben den Göttern steht, da sie durch die Enwe ein konkurrierendes Wesen darstellt, welches in einem Kampf sogar tatsächlich Konkurrenz bedeutet, da der Kunstfehler nicht einfach so beiseite geräumt werden kann. Allerdings ist die Magie auch losgelöst von den Göttern zu betrachten. Immerhin kann jemand, der nicht an die Götter glaubt, dennoch Magie anwenden, und auch andersherum, von daher ist die Magie schon als autonom zu betrachten, auch wenn sie in ihrer hierarchischen Stellung nicht an die Götter herankommt. Ich würde dennoch sagen, dass sie vom Einfluss her stärker auf die Enwe wirkt als die Götter. Eben durch die Präsenz vor Ort. Marnarn als Gott der Magie wäre hierbei auch noch zu nennen, der die Magie noch beeinflussen kann. Nur wie ist das gekommen? Ist Marnarn etwa im Besitz einer Meisterscherbe? Nur ein kleiner Anreiz in diese Richtung, denn wenn sie aus den schöpferischen Kräften entstanden ist, dann ist die Magie ja tatsächlich eher ein Zufallsprodukt und daher ursprünglich niemandem wirklich zuzuordnen. Wäre vielleicht interessant in einer Nachbetrachtung.

Ich möchte noch einmal zurückkommen zu der Frage, was Magie eigentlich ist. Immerhin kennen wir jede Menge Arten der Magie und auch eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man Magie ausüben kann. Ein nicht unwesentlicher Faktor ist dabei die psionische Art, Magie auszuüben. Gehört das in das normale Magiegefäß oder haben wir es hier mit einer gänzlich anderen Art der Magie zu tun, bei der lediglich die Ergebnisse denen der Magieausübung ähneln? Dazu kommt dann die Frage, woher diese stammen würde, aber auch das ist nur ein kleiner Einschub, der mir gedanklich eben aufkam, als ich die Magie betrachtete.

Letztlich bleibt mir noch, das Thema zusammenzufassen. Magie steht im kosmischen Sinne sicherlich unter den Göttern, da die Schöpfungskraft aus ihnen entspringt (?) oder zumindest von ihnen kontrolliert werden kann. Sie nutzen die Kraft wie den Treibstoff, um unsere Welt zu erschaffen, und was genau dies ist, ist noch nicht wesentlich geklärt, auch weil wir darauf den Fokus noch nie gelegt haben. Auf der Enwe ist die Magie als Zerfallsprodukt beinahe autonom von den Göttern zu betrachten, da sie sich im Wesen der Enwe zum Teil neu manifestiert hat – ein Zeichen, dass die Magie zumindest zum Teil autonom von den Göttern ist, auch wenn es einen Gott gibt, der wohl Kontrolle darüber hat, sehe ich die Magie als eine Kraft, die sehr viele Dinge möglich macht. Wahrscheinlich ist sie mit den Kindern einer großköpfigen Familie gemeinsam. Sie wurde in die Welt gesetzt, teilweise unabsichtlich, man hat ein bisschen Kontrolle über sie, aber letztlich geht sie ihren eigenen Weg. Zuletzt möchte ich die Frage stellen, ob die Magie vielleicht eine Instanz geworden ist, die neben der Enwe sich noch verstofflichen kann, eine Art Magieelementar? Sprich hat die Magie ein eigenes Bewusstsein, zumindest wenn genug Scherben zusammengesetzt werden? Ich will hier bewusst das Bild eines Golems aufkommen lassen, denn auch ein Golem ist ein zusammengesetztes Gefäß für eine Reihe von Zwecken.

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Re: Fragenkatalog zu einer möglichen Mythenchallenge

Beitragvon Marnarn » Mo 20. Jul 2015, 12:50

Der Fragenkatalog zu einer möglichen Challenge ist beendet. Zwar fehlt noch der Feinschliff an ein paar Ecken und Kanten. Aber nachdem fast sechs Monate vergangen sind, könnten wir als zu weit vom Thema entfernt betrachtet werden, sodass auch Neueinstieg notwendig werden würde.

Beizeiten ist es hoffentlich möglich, die Erkenntnisse dieser Fragen und Gedanken prägnant zusammenzufassen oder sich eingängig mit dem Geschriebenen zu beschäftigen, an einigen Stellen besteht nämlich größerer Klärungsbedarf als zuvor. Danke für alle Beiträge und die interessanten Gedanken.
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