Die Zwerge

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Ikelos
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Die Zwerge

Beitragvon Ikelos » Fr 4. Jan 2013, 20:35

Zwerge

Beispielhafte Bilder der Zwerge:

Von Tolkien inspirierte Fassung eines Zwergen Von Tolkien inspirierte Fassung eines Zwergen
Ein Zwerg, den man bei Burny als NPC finden würde ^^
Für die Frauenquote (sogar mal bartlos)
Ein Zwerg bei dem, was er am besten kann
Ein Gartenzwerg
Der Kalauer


Im neuen Jahr gibt es von mir nur einen Vorsatz, und der besagt, dass ich mehr kreativ arbeiten will. Das bedeutet also: Zeit gleich in der ersten KW anfangen mit basteln. Heute steht der Zwerg auf der Tagesordnung, um nicht zu sagen er wartet dort bereits seit einiger Zeit, doch das soll nichts zur Sache tun heute ;)
Da es bereits die Seefahrerzwerge, sowie die Duergar gibt, ist es nun endlich mal an der Zeit, den Standardzwerg ranzuholen und ihm ein Gewand zu verleihen. Ich denke, wir sind alle gespannt darauf, was am Ende bei rauskommt!
Um die Zwerge zu erschaffen, will ich ein wenig weiter ausholen und die bereits existierenden Zwerge unter die Lupe nehmen und dann schließlich daraus eigene Zwerge herzuleiten. Aus einem Mix von Inspiration und Lücke im Vorhandenen, denn irgendwas brauchen unsere Zwerge, was sie einzigartig macht. Und wenn es pinke Strähnen im Bart sind. Wir finden da schon etwas. Und damit nun auch in medias res.

Wo leben Zwerge?
Die heutige Literatur, die mit Zwergen zu tun hat, suggeriert vornehmlich zwei Typen von Zwergen. Zum einen wären da die unterirdisch lebenden Zwerge in ihren Hallen, Königreichen, Stollen – was auch immer. Zum anderen findet man Zwerge auch an der Oberfläche, allerdings meistens unter dem Motto der Heimatlosigkeit. Diese Zwerge wurden meist vertrieben und verdienen sich ihren Unterhalt als fahrende Schmiede etc., später dazu mehr. Beispiele hierfür finden sich bei Tolkien mit den Zwergen von Thorin, die sich in alle Winde zerstreuten, als Smaug die Heimat unter dem Einsamen Berg an sich riss. Zwar fanden viele der Zwerge Zuflucht in den Blauen Bergen, doch nicht wenigen zogen auch durch die Lande. Hinweise darauf finden sich sowohl im Hobbit als auch im Herrn der Ringe, bei welchem wandernde Zwerge in Bree erwähnt werden. Das zweite Beispiel findet sich bei Heitz, der die Zwerge auch lang und breit bearbeitet hat. Hier sind sie in Stämme aufgeteilt, die ebenfalls unterirdisch leben. Auch hier gibt es aber Hinweise auf die wandernden Zwerge. Witzigerweise ist der im Exil lebende Tungdil auch unterirdisch untergebracht.
Die Frage ist nun, ob man Zwerge auch oberirdisch ansiedeln kann. Um das Szenario einmal durchzuspielen: Zwerge brauchen wohl definitiv steinerne Behausungen, denn in eine Holzhütte würde sich wohl kein Zwerg reinwagen und sie sein Heim nennen ohne sich zu schämen. Oberirdische Siedlungen wären dabei eine Maßnahme, ebenso wie in Schluchten gebaute Städte. Wie sowas aussehen könnte, sieht man vielleicht hier: Ich hatte eigentlich was Eindrucksvolleres gesucht, aber das ist auch gut Und sonst einfach das hier, genau das hatte ich gesucht!
Diese Städte in Schluchten sind vielleicht noch machbar, aber ich denke, dass Zwerge in oberirdischen Dörfern eher eine Seltenheit darstellen sollten. Es wird hier also klassisch zugehen, sodass wir die Zwerge unter die Erde – bzw. unter den Stein – bringen.

Das Wesen der Zwerge
Nun, an zweiter Stelle, sollte man sich mal den Charakterzügen der Zwerge zuwenden. Es folgt eine kurze Auflistung von Charakterzügen, die man bei Zwergen zu finden erwartet:
Grimmig: Zwerge werden oftmals als grimmig dargestellt. Sie haben eine leicht unnahbare Art, welche wahrscheinlich Einfluss auf die meisten der folgenden Eigenschaften.
Ewiger Freund: Man sagt, dass es eine Lebenszeit dauert, die Freundschaft eines Zwergen zu gewinnen, doch wenn man sie erst einmal hat, dann kann man sich dieser Freundschaft auch sicher sein.
Ewiger Feind: Ja, das sogar noch eher. Zwerge sind wie Dickhäuter. Zwerge vergessen niemals. Beleidige sie oder ihre Familie, gehe gegen ihre Ehre und du wirst irgendwann, wenn du diese Lappalie bereits vergessen hast und im hohen Alter deine Knochen am Kamin wärmst, ein grimmiges Schnaufen hören, wenn der betreffende Zwerg gerade zur Tür hereinkommt und dich erkennt .
Stolz: Zwerge haben einen großen Stolz, wodurch es recht leicht ist, sie zu ihrem ewigen Feind zu machen. Gimli ist ein Beispiel dafür, während er Moria mit einem Leuchten in seinen Augen erklärt.
Gier: Goldenes Zeug hat Zwerge schon immer fasziniert und dazu gebracht, immer mehr zu wollen. Im Herrn der Ringe als Beispiel bei den Moria-Zwergen, die durch ihre Gier den Balrog geweckt haben. Als Gegenbeispiel fallen mir die Heitz-Zwerge ein. Natürlich sind auch sie Bergwerker, die gerne nach Glitzerkram schürfen, aber mir fällt gerade keine Szene ein, in der eine übermäßige Gier zur Schau gestellt wird. Kann man also vielleicht wieder fallen lassen. Hauptsächlich sieht man es bei Thorin, als er das Arkenjuwel sucht. Es verändert sogar seinen Charakter hin zum Bösen, so sehr will er es haben. Fast ein wenig die der Eine Ring.
Hilfreich: Hilfreiche Zwerge soll es laut Wikipedia geben. Und wenn ich so darüber nachdenke, dann stimmt das in gewisser Hinsicht bei meinen beiden Quellen auch. Bei Heitz haben sie sich zum Schutz des Gedingsten Landes verschrieben, dessen Namen ich gerade vergessen habe, was aber hier nichts zur Sache tut. Beim Herrn der Ringe gibt es ebenfalls eine hilfreiche Ader der Zwerge. Gimli ist hierbei allerdings leider der einzige wirklich auftretende Zwerg, über den man dabei etwas sagen kann, aber aus seiner Sicht lässt sich Gastlichkeit schließen, sowie das Angebot der Abkürzung unter dem Berg hindurch. Bei Schneewittchen geben die Zwerge der Protagonistin des Märchens Unterkunft und Schutz vor der Königin (Zeit, mal ein bisschen Vielfalt einzubringen hier ^^).
Weitere kommen noch

Körperliche Aspekte der Zwerge:
Wikipedia sagt dazu: „Zwerge ist eine Sammelbezeichnung für menschengestaltige, kleinwüchsige Fabelwesen des Volksglaubens,[…]“
Und tatsächlich gibt es im Grunde in jeder Darstellung von Zwergen die Typisierung des kleinen Zwergs. Dazu kommt, dass Zwerge zumeist bärtig sind und sehr kräftig. Ich glaube die Gartenzwerge sind die einzigen, die nicht robust sondern schlaksig sind. Was gibt es dazu noch mehr zu sagen? Sie haben raue Gesichter (Kili und Fili mal ausgenommen), nie wirklich kleine Nasen und der Bart ist eine Art Statussymbol.
Was gibt es hier mehr zu sagen? Ah, ein Wort zu den Frauen. Die sehen im Grunde aus wie die Männer, auch die Frauen tragen einen Bart, der allerdings nicht ganz so ausgeprägt ist und mehr wie der Flaum eines heranwachsenden wirkt.

Verwandtschaftliche Beziehungen der Zwerge und ihre Ursprünge:
Um hierbei vielleicht den Zwergen etwas Profil zu geben, will ich nun kurz darauf hinweisen, was in den unterschiedlichen Mythologien alles mit den Zwergen verwandt ist, oder halt auch, wie sie überhaupt erst entstanden sind.
In der Edda heißt es, dass die Zwerge Maden waren, die aus dem Fleisch eines Urriesen geschnitten und mit Verstand beschenkt wurden. Sehr appetitlich, ich denke das werden wir so nicht übernehmen ^^ Dort sind sie Verwandt mit den Schwarzalben, sie werden von Snorri mit diesen gleichgesetzt und somit in die Familie der Elfen eingeordnet. Diesen Ansatz verfolgt auch die Elder Scrolls Reihe, die die Zwerge ebenfalls in die Reihe der X-mer setzt (Falmer, Dunmer, Bosmer... und in unserem Fall halt die Dwemer). Mit der Verwandtschaft zu den Elfen kann man sich vielleicht anfreunden. Je nachdem, wie sich das Verhältnix entwickelt, könnten die Zwerge die Deutschen und die Elfen/Elben die Franzosen sein. Eine Art Bruderkrieg. Wer weiß das schon? ;)
Heitz lässt den zwergischen Urvater die Stammesväter der Zwerge aus rohem Stein hauen und sie deshalb fern jeglicher Verwandtschaft mit anderen Völkern erschaffen. Wir haben nun die Gnome als Erdgeister. Vielleicht würde das etwas zu erdlastig werden, aber andererseits würde es nunmal zu den Zwergen passen. Darüber kann man ja noch diskutieren.
Mit Tolkien kenne ich mich nicht besonders gut aus, aber der Artikel bei Ardapedia spricht davon, dass sie... erwacht sind. Die sieben Stammesväter zumindest, kurz nach den Elben. Ich denke, der Seite kann man trauen. Es gibt Hinweise, dass sie zu den Kindern Iluvatars gehören. Ob sie das nun zu Verwandten von Elben macht sei mal dahingestellt.
Die Frage ist nun, wie sich das bei uns darstellen soll. Verwandtschaft? Schöpfung an sich? Ein Experiment der Götter, um die Enwe zu durchbuddeln? Quasi um zu erkennen, was die Enwe in ihrem innersten zusammenhenwe... äh, hält? ;) Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, aber vielleicht könnte es in eine solche Richtung gehen.

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Re: Die Zwerge

Beitragvon Marnarn » Mo 14. Jan 2013, 17:05

Ich habe meine Antwort vor allem über MSN-Messenger gegeben. Da meine Äußerung uns dort aber nicht ewig erhalten bleibt, werde ich ausgehend vom Log nochmal ein paar Punkte herausarbeiten, um die Zwerge weiter prosperieren zu sehen. Doch bevor ich vielleicht noch im Detail auf gewisse Punkte eingehe, werde ich vorher noch Auszüge aus dem Log vom Abend des 4. Januar 2013 einstellen, um mich der Punkte zu erinnern und sie uns hier zu bewahren. Bevor ich in Details gehe, warte ich jedoch auf die weiteren Schritte von Nicolaj, der sagte, dass er vorerst noch weiter an der Auflistung zwergischer Elemente arbeiten wolle, ehe auch er weiter ins Detail gehe und sich am Neuguss der Zwerge versuche.
Das Log für sich alleine liest sich ungeordnet und an manchen Punkten zusammenhangslos. Voraussetzung zu seiner sinnigen Erfassung, wo nicht sofort möglich, ist es, Nicolajs Beitrag vorher zu lesen, denn fast alles bezieht sich auf seine geleistete Vorarbeit.

Logauszüge vom 04.01.2013 (aller Abschweifungen bezüglich Fußball, Malmsturm und technischer Problemchen behoben. Gekürzte Teile sind angemerkt, Aussagen von Nicolaj blau, von mir dunkelrot unterlegt.)
04.01.2013 19:36:30 Sunday ... Jonaleth Irenicus - zwerge stehen in ersten teilen drin
04.01.2013 19:36:59 Jonaleth Irenicus Sunday ... - okay.
04.01.2013 19:37:02 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Danke
04.01.2013 19:37:20 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Ich lese mir noch das Kombinieren von Fähigkeiten durch, dann schau ich rein.

04.01.2013 19:37:25 Sunday ... Jonaleth Irenicus - alles klar
04.01.2013 19:37:37 Sunday ... Jonaleth Irenicus - ist gar nicht so wenig find ich, und da kommt noch ein bisschen was zu
04.01.2013 19:39:11 Sunday ... Jonaleth Irenicus - das wird quasi eine kleine abhandlung zu den zwergen, um schließlich einen zwerg zu erschaffen, der auch etwas neues, etwas eigenes, drin hat
04.01.2013 19:39:14 Sunday ... Jonaleth Irenicus - also relativ neu

04.01.2013 19:39:27 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Okay. Ich bin gespannt.
04.01.2013 19:39:50 Sunday ... Jonaleth Irenicus - ich auch... ich auch...
[...]
04.01.2013 19:51:50 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Noch beeindruckender als Mesa Verde?
04.01.2013 19:52:05 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Schwer, wahrscheinlich.^^

04.01.2013 19:52:52 Sunday ... Jonaleth Irenicus - bitte, es sind zwerge :D
04.01.2013 19:53:14 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Mir fiele Petra in Jordanien maximal ein, oder wenn mit mit oberirdischem Bau die Sassi von Matera in Italien.
04.01.2013 19:53:59 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Oder erinnerst du dich noch an die Cairns etc. die ich dir in Schottland gezeigt habe. Das wäre auch noch möglichkeiten, die mir spontan einfielen. In Petra dürften die Mausoleen dann noch mehr deinen geschmack treffen.
04.01.2013 19:54:27 Jonaleth Irenicus Sunday ... - http://de.wikipedia.org/wiki/Petra_(Stadt)
04.01.2013 19:55:12 Jonaleth Irenicus Sunday ... - http://de.wikipedia.org/wiki/Matera#Sassi

04.01.2013 19:55:32 Sunday ... Jonaleth Irenicus - genau!! petra! ich wusste den namen der königswand nicht aber genau das hab ich gesucht!
[...]
04.01.2013 19:57:27 Sunday ... Jonaleth Irenicus - ist eingebunden
04.01.2013 19:58:26 Jonaleth Irenicus Sunday ... - vielleicht hilft dir im kleinen auch das: http://de.wikipedia.org/wiki/Souterrain_(Archäologie)
04.01.2013 19:59:36 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Andererseits könnte man das auch bewusst für andere Erdnahe Völker abgrenzen, wie Halblinge und Gnome. Wie es beliebt.
04.01.2013 19:59:51 Jonaleth Irenicus Sunday ... - So, aber erstmal den Text zuende lesen.
04.01.2013 20:01:01 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Mir fiel es nur wegen des Wesenszuges ein, der dadurch manifest wird, dass selbst Tungdil in ner Höhle wohnt.
04.01.2013 20:01:29 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Also Zwerge ja bspw. auch in Städten oder Dörfer dazu neigen könnten, sich in einem Souterrain einzugraben oder sich zumindest nen Broch oder so zu errichten.^^
04.01.2013 20:01:53 Jonaleth Irenicus Sunday ... - http://de.wikipedia.org/wiki/Broch_(Turm)
04.01.2013 20:03:52 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Bezüglich der Gier/des Reichtums bei Heitz, denke ich, dass es in der Story keine Gewichtung spielt, diese Auslegung auf das Materielle jedoch auch dort evident ist.
04.01.2013 20:04:20 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Es sind die Stämme der Steinmetze, Edelsteinschleifer, Eisenschmiede und Goldschmiede, nur der dritte Stamm fällt raus, also bewusstes Gegenbild.
04.01.2013 20:05:58 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Also dieser Habgierpunkt alleine dadurch, dass Zwerge das Materielle symbolisieren, fast unauslöschlisch miteinander verbunden sein könnte.
04.01.2013 20:06:28 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Geborgenes Land war der Name, glaube ich.

04.01.2013 20:07:14 Sunday ... Jonaleth Irenicus - ja stimmt, geborgenes land, du hast recht
04.01.2013 20:07:45 Sunday ... Jonaleth Irenicus - und auch mit dem symbolieren des materiellen, das klingt auch sckhlüssig, wenn ich das so überdenke.

04.01.2013 20:09:09 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Das ist nur ein Bild, was ich immer damit verbunden habe.
04.01.2013 20:09:18 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Ich finde die bisherige Zusammenfassung schon sehr hilfreich.
04.01.2013 20:09:30 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Der Gartenzwerg stellt btw auch das Materielle her und das Konservatorische.
04.01.2013 20:09:48 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Und ich denke, dass ist, was den Zwerg noch im Extremen ausmacht und noch nicht Teil deiner Aufzählung ist.
04.01.2013 20:09:56 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Das Ideal des Unveränderlichen.
04.01.2013 20:10:28 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Der Gartenzwerg kommt ursprünglich (also er ist meist nicht schlaksig, wenn auch auf deinem Linkbild) aus dem Bergbau (Daher auch die uns überlieferte, moderne Gestalt).
04.01.2013 20:10:48 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Es war eine Art Talisman, und sprach ihm Schutzfunktion zu.
04.01.2013 20:11:17 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Man hoffte das Glück und die Standhaftigkeit und Kraft des Bergarbeiters in dieser Figur zu konservieren.

04.01.2013 20:12:04 Sunday ... Jonaleth Irenicus - ok, das ist nice to know. hatte ich so noch nicht rausgefunden, aber vileleicht wäre ich darüber noch gestolpert. das erklärt auch, warum zwerge so sehr bergarbeiter sind
04.01.2013 20:12:11 Sunday ... Jonaleth Irenicus - schutz... sehe ich bei heitz wieder
04.01.2013 20:12:20 Sunday ... Jonaleth Irenicus - und bei schneewittchen

04.01.2013 20:13:19 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Du stolperst schwer darüber, weil das Allgemeinbild sich weniger mit Herkunft als mit Klischees beschäftigt. Ich ziehe mein Wissen aus den Werken von Prof. Dr. Prahl, der die Gartenzwerge mal soziologisch aufgedröselt hat.
04.01.2013 20:13:58 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Und er hat nachgewiesen (also es steht bspw. noch nicht bei Wikipedia), dass lange vor unserer Darstellung, die wir typisch halten, eben solche Gartenzwerge oder Bergzwerge vielmehr in der Türkei etc. dafür genutzt wurden.
04.01.2013 20:15:07 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Also ich weiß es auch erst seit Prahl. Um dahin zu finden, muss man zumindest länger suchen und wahrscheinlich auch in die Richtung suchen.

04.01.2013 20:16:12 Sunday ... Jonaleth Irenicus - ist aber auf jeden fall ein punkt, den ich noch mit aufnehmen werde
04.01.2013 20:16:45 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Ardapedia als Seite kann man vertrauen. Die ist wirklich gut.
04.01.2013 20:17:15 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Freut mich. Die Zwerge sind ja auch riesiges Thema.
04.01.2013 20:17:25 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Gegen eine gewisse Verwandschaft von Elben und Zwerge habe ich auch nichts.
04.01.2013 20:17:48 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Aber ich habe auch nichts dagegen, wenn die Zwerge und Gnome das Element teilen. 1. hat keiner ein Monopol darauf, 2. denke ich, dass es zwei unterschiedliche Typen sind.
04.01.2013 20:18:28 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Der Gnom ist eher ein Schützer der Erde per se. Der Zwerg hingegen ist ja meist eher gesellschaftlich mit Schutz und Trutz versehen und steht eher für Unverrückbarkeit und eben auch nicht für den unbedingten Einklang mit Erde.

04.01.2013 20:18:29 Sunday ... Jonaleth Irenicus - vielleicht kann man das sogar so machen, dass die gnome der geist der erde und die zwerge der körper der erde sind?
04.01.2013 20:18:35 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Das Durchbuddeln ist da ein ganz gutes Bild.
04.01.2013 20:18:56 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Das wäre eine mögliche Konsequenz, ja.
04.01.2013 20:20:58 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Oder eben, dass Gnome eher für die Erde an sich steht, in ihrer Natürlichkeit, der Zwerg eher für die Erde in ihrer Formbarkeit und Künstlichkeit. Das lässt sich beides ja unter deinen Begriffen gut unterordnen.
04.01.2013 20:21:12 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Apropos Zwerge und Mythologie: http://de.wikipedia.org/wiki/Bes_(Ägyptische_Mythologie)

[...]
04.01.2013 20:22:45 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Gnome also eher für die natürliche Verträglichkeit - die Zwerge für das effiziente Nutzen bis Ausnutzen der Erde.
04.01.2013 20:24:45 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Natürlich frage ich mich auch, wie das "Erwachen" der Zwerge aussieht. Und ich muss sagen, dass ich die Eddavariante jener der Herr der Ringe bspw. bevorzuge.
04.01.2013 20:25:08 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Und zwar deshalb, weil in fast allen Zwergenmythologien die Zwerge aus Stein geformt oder im Schmiedefeuer belebt wurden.
04.01.2013 20:25:21 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Ich habe also danach gesucht, wie ich das erhalte, ohne es zu kopieren.
04.01.2013 20:26:09 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Eine Zeit lang habe ich darüber nachgedacht, dass sie selbst Teile der Erde sind und einfach belebte Steine sind und man deswegen keine typischen Frauen und keinen Sex dort findet. Leider hat Dragon Age einen sehr ähnlichen Weg gewählt, aber so waren die Zwerge auf Largarth entstanden. Vielleicht erinnerst du dich dunkel.
04.01.2013 20:28:03 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Bei Dragon Age ist das natürlich eher metaphorisch gemeint, auf Largarth war es für die "Alten Zwerge" sehr wörtlich gemeint.
04.01.2013 20:28:14 Jonaleth Irenicus Sunday ... - sowas könnte ich mir irgendwie noch immer vorstellen.
04.01.2013 20:29:13 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Ich habe das in der Entstehung der Duergar auch verwerdet, wo Livdann tatsächlich den Frankensteinmythos quasi nutzt, und dann von Ørd betrogen wird.
04.01.2013 20:31:55 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Also wenn ein Erwachen, wäre ich für ein radikales Erwachen und eine Verzerren der menschlichen Komponenten in dem Punkt.
04.01.2013 20:32:39 Jonaleth Irenicus Sunday ... - Aber das ist nicht definitiv. Ich weiß es selbst noch net so genau.

04.01.2013 20:34:01 Sunday ... Jonaleth Irenicus - jo dito. witzig, dass es ausgerechnet die zwerge sind, die einem so viel unschlüssigkeit abverlangen. naja ich werde die auflistung erstmal fertig stellen und dann weiterführende gedanken dazu anstellen.
[...]


Abseits dieses Logs muss angemerkt werden, dass ich dankbar dafür bin, dass Nicolaj die Arbeiten an den Standardzwergen übernehmen will. Ich tu mich an der Typisierung dieses Volkes nämlich sehr schwer und scheiter schon seit geraumer Zeit daran. Ich hoffe, dass der gute Vorarbeit noch einiges folgt. Der Anfang ist gemacht und ich denke, dass er vielversprechend ist, da er durch die Sammlung ein ordentliches Fundament gelegt hat.
"Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern." - Jean Paul, Levana

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Re: Die Zwerge

Beitragvon Ikelos » Sa 6. Apr 2013, 01:09

  • Name:
    - Zwerg, der
  • Körperliche Beschreibung:
    - Ein typischer Zwerg misst etwa 1,30m im Durchschnitt. Er ist von untersetzter, kräftiger Gestalt und wiegt trotz seiner geringen Größe um die 70-90 Kilo. Sein kantiges Gesicht ist dominiert von starkem Bartwuchs und wilden Augenbrauen. Seine Haarfarbe reicht von rötlich über blond bis hin zu schwarz über alle Facetten. Der Bart sowie das Haupthaar sind oft kunstvoll geflochten und mit Schmuck verziert.
    - Zwergenfrauen sind etwas kleiner als ihre männlichen Gegenstücke und von zierlicherer Gestalt. Sie haben weichere Gesichtszüge und keinen kräftigen Bartwuchs, sondern mehr einen leichten Flaum. Es gibt zwar Gerüchte über Zwergenfrauen, die einen ähnlichen Bartwuchs wie die Männer haben, doch fällt dies in das Reich der Legenden.
    - Die erwartete Lebensdauer von Zwergen beträgt etwa 350 Jahre. Das Erwachsenenalter erreicht er mit 60 Jahren.
  • Wesen:
    - Ein Wort, welches das Wesen der Zwerge so gut beschreibt, wie kein anderes, ist das Wort „Bewahren“. Es lässt sich in zweierlei Hinsicht auslegen. Die erste Weise ist das Bewahren im Sinne von Erhalten. Zwerge brauchen lange, bis sie sich an Veränderungen gewöhnen. Deswegen sagt man ihnen nach, dass Freundschaften ewig halten, ebenso wie Feindschaften. Sie bleiben sehr lange an einem Ort und wahren auch Traditionen so lange, bis man sie davon überzeugt, dass sie ihren Sinn nicht mehr erfüllen. Die zweite Art der Auslegung ist Bewahren als Schutz. Zwerge haben einen ausgeprägten Schutzinstinkt und sind für ihre hervorragenden Eigenschaften als Wächter bekannt, sobald sie mit Herzblut bei der ihnen vertrauten Aufgabe dabei sind. Sei es der Schutz des eigenen Reiches, das Verteidigen der Familie oder auch nur das Beistehen eines Freundes in einer Konfliktsituation, ein Zwerg ist dabei verlässlich und beruhigend an der Seite zu wissen.
    - Zwerge sind sich ihrer Traditionen sehr gut bewusst und halten diese am Leben, so lange es ihnen möglich ist und es ihnen nicht als überholt erscheint (wovon sie auch nur schwer zu überzeugen sind). Wenn es in einer Familie Tradition ist, dass man zu bestimmten Tagen ein bestimmtes Essen speist, so wird dies geschehen. Wenn ein Stamm traditionell sich dem Bergwerk verschrieben hat, so wird dies auch dann der Fall sein, wenn die Minen in dem Berg erschöpft sind und man sich eine neue Heimat suchen muss.
  • Familie
    - Die Familie ist für einen Zwerg ein sehr wichtiger und fester Ankerpunkt in der Gesellschaft. Hier hat er einen Rückzugsort, an dem er stets Unterstützung und Geborgenheit erfährt. Die zwergische Familie ist an das männliche Oberhaupt gebunden und es werden bloß Frauen aus anderen Familien hinzugefügt. Die Männer bleiben ihren jeweiligen Familien erhalten, so sie nicht durch die Ehre eines eigenen verliehenen Namens eine eigene, neue Familie gründen dürfen. Ein solcher Name wird verliehen für eine große Tat zum Ruhme oder Wohle des Zwergenstammes, bei dem er lebt.
    - Die Größe einer zwergischen Familie ist davon abhängig, wie viele Generationen in dem Familienbesitz wohnen. Eine Zwergin gebärt in ihrem Leben durchschnittlich 3-5 Kinder. Durch die lange Lebenszeit der Zwerge leben mitunter bis zu 8 Generationen unter einem Dach, sprich die Familien können eine Größe von bis zu 60 Zwergen annehmen.
    - In der Familie gilt das Prinzip der Familienehre. Wer die Ehre der Familie befleckt, muss sie wiederherstellen. Die Familienehre zu beflecken beginnt in dem Augenblick, in dem die eigene Ehre beschmutzt wird und endet dann, sobald er Buße getan hat.
    - Die Rolle der Frau in der Familie ist nicht nur die der Erzieherin. Die Erziehung ist Gemeinschaftssache, um den Kindern alle Werte und Fähigkeiten vermitteln zu können, die in der Familie und für einen wahren Zwerg wichtig sind. Frauen können also ebenfalls die gleichen Arbeiten wie Männer ausführen, was allerdings nicht bedeutet, dass es überall gerne gesehen ist.
    - Eine Familie gründen darf man, wie bereits gesagt, in dem Moment, in dem man einen eigenen Namen erwirbt. Heiraten, sprich die Familie fortführen, ist allerdings bereits erlaubt, sobald der Mann ein Handwerk erlernt und die Abschlussprüfung erfolgreich gemeistert hat, sodass er seine Frau, seine Nachkommen und sich auch sicher ernähren kann. Weiterhin ist so sichergestellt, dass die Zwerge ihr Handwerk mit vollem Elan erlernen und für die Gesellschaft durch ihr erworbenes Können ein wichtiger Bestandteil werden. Es ist nach der Heirat einer Frau möglich, ein eigenes Haus zu bewohnen, welches jedoch traditionell in Familiennähe steht.
  • Verteilung auf der Welt:
    - Flächendeckend in allen bergigen Regionen der Enwe
  • Gesellschaft:
    - In der Regel leben Zwerge in großen Reichen unter der Erde, zumeist in Rohstoffhaltigen Bergen, in die sie ihre Hallen schlagen. In diesen Hallen errichten sie ihre Behausungen, die teils frei im Raum stehen und teils in den Fels geschlagen sind. Meist konzentrieren sich die Städte um einen Kern, dem Handwerkszentrum, und haben einen Warenumschlagsplatz auf dem Weg nach draußen, um fahrende Händler nicht zu weit in das eigene Reich vordringen lassen zu müssen.
    - Es gibt bei den Zwergen vier Herrschaftsformen, die sehr häufig vorkommen. In stark religiösen Stämmen übernehmen die Priester die Herrschaft. In militärisch geprägten Stämmen übernimmt auch das Militär die Herrschaft, sehr häufig gibt es einen einzelnen König und auch das Alter wird vielerorts geehrt und so werden viele Stämme durch einen Ältestenrat regiert.
    - Kunst bei Zwergen drückt sich in Edelsteinschleiferei, Steinmeißelei, Schmiedekunst und architektonischer Kunst aus. Weiterhin sind sie in der naturwissenschaftlichen Kunst der Gesteinskunde erfahren.
    - Diese Kunst ermöglicht es den Zwergen auch, einen weiteren Aspekt des Bewahrens zu nutzen: Das Bewahren von Wissen. In ihren Städten existieren große Steine, die sie als Wissensspeicher nutzen, nicht nur um das Wissen ihrer Vorväter und ihres Schöpfers nutzen zu können, sondern auch um es zu bewahren.
    - Das Bild der zwergischen Städte ist dominiert von eindrucksvollen Steinbauten, die mitunter an die Siedlungen der Städte erinnern, wenngleich sie in hohem Maße kunstvoller erscheinen.
    - Das unterirdische Leben beeinflusst auch den Speiseplan der Zwerge. Zwar gibt es auch Tierzuchten außerhalb der Hallen an Berghängen, doch die meisten Speisen sind aus dem Zusammengesetzt, was man unterirdisch findet. Daraus und aus den anderen wenigen bekannten Speisen der Zwerge entstand das Vorurteil, Zwerge würden vor allem Pilze und Käse essen und Bier trinken.
  • Mythologie und Glauben:
    - In der zwergischen Mythologie ist das heutige Volk aus den sieben Urstämmen entstanden, welche ihr Schöpfer Astak, der Zwergenvater, erschaffen hat. Er suchte nach einem Material, denn Drakhtar verbat ihm damals, Materialien von der Enwe zu benutzen, und Liontari wacht noch immer über dieses Verbot. Und so fand Astak die Antwort am Himmelszelt. Er sammelte Himmelsgesteine und Sterne und nachdem er eine Esse errichtet hatte, die er Astakhor nannte, schuf er aus der Hitze der Sterne und dem kalten Material des Himmels, aus dem auch die Götterheime sind, die Zwerge. Sieben Paare, aus denen die sieben Stämme erwuchsen. Sie lebten in einer Stadt an der Esse, die sie ihr zu Ehren Astakhor nannten, und wurden erst getrennt, als der große Kataklysmus sie in alle Winkel der Welt versprengte. Das Sternenfunkeln, welches ihr Ursprung war und in ihnen Bestand hat, weckt in den Zwergen Sehnsucht, und so suchen sie nicht nach dem Unerreichbaren an den Himmeln, sondern an dem Erreichbaren Funkeln tief in der Erde und dem Gestein, um diese Sehnsucht zu befriedigen.
    - Durch ihren Ursprung bedingt, suchen die Weisen des Volkes in den Götterheimen nach den Pfaden ihres Schicksals. Die Himmelsschau ist ebenso ein Bestandteil ihres Glaubens wie das Verehren des Sternenleuchtens, welches sie in den Tiefen der Erde suchen.
    - Da die Zwerge um ihre feurige Seele fürchten, meiden sie allzu große Wasserflächen.
  • Magie:
    - Durch ihr Wesen und dem damit einhergehenden Verständnis haben Zwerge einen leichteren Zugriff auf die Handwerksscherbe. Aufgrund ihres Wesens können sie leichter Zugriff auf die Schutzscherbe erlangen.
    - Zwerge sind Anfällig für…
  • Sprache: still to come
  • Âventiure: still to come
  • Beispielaspekte für einen Zwerg:
    - „Das Feuer in seinem Herzen.“
    - „In einer Schale wie ein Gebirge existiert ein fühlender Kern.“
    - „Der Tropfen Bier auf der heißen Esse!“
    - „Ein Zwerg vergisst nie!“

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Marnarn
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Re: Die Zwerge

Beitragvon Marnarn » Fr 4. Jul 2014, 12:23

Danke für die Zusammenfassung bis hierhin. :)
Das trifft einen Einstieg sehr gut.

Welche Dinge müssen/können noch ergänzt werden?

Zur Sprache: Hier müsste wohl nur die Art und Weise des Sprechens und Schreibens genannt werden. Man könnte beispielsweise festlegen, dass Zwerge das Schreiben auf Papier trotz seiner Nützlichkeit nur für temporäre Aufgaben nutzen, aber alle wichtigen Sentenzen und Schriften auf Steinplatten übertragen, alleine wegen der Haltbarkeit. Ihr Wesenszug der Bewahrung spielt also auch hier möglicherweise eine große Rolle.

Als Unterpunkt der Sprache sehe ich auch Benennungen und damit auch Namen. Was ich mir gut vorstellen könnte, dass Zwergen keine klassischen Individualnamen tragen, sondern es im Sinne unserer Namensgebung machen, aber eben noch strenger. Als Beispiel nehmen wir meinen eigentlichen Namen Bernhard, der aus dem Althochdeutschen stammt [bero bedeutet Bär und hart meint stark, hart, tapfer, kühn]. Bei Menschen ist/war es gängig, eine gewisse Attributierung vorzunehmen, auch wenn wir da nicht immer nach der Namensbedeutung gehen, wie bei Kevin; ein Name, dem wir eher dem sozialen Umfeld zuordnen und dementsprechend attributieren. Kevin bedeutet im Übrigen hübsch, anmutig von Geburt und kommt eigentlich aus dem Irischen: Caoimhín.
Jetzt haben wir zwei Punkte. Einmal die gewünschte Attributierung eines Namens: Bernhard möge also tapfer und stark wie ein Bär sein und eben so eine Körperlichkeit haben, die diesem Namen gerecht wird. Und dann die gesellschaftliche Attributierung des Namens, wie bei Kevin vorgestellt. Denkbar wäre also, dass ein zwergischer Name beides umfassen soll und daraus ein normatives Namensgebungsystem umfasst, welches ein Stück weit den Weg des Jungen oder des zwergischen Mädels vorbestimmt.
Ich stelle mir das so vor: Nicht die Eltern, sondern der Clanälteste (oder König/Anführer etc.) und einer der Steinseher (Priester des Astak, im Regelfall wohl der höchste Priester vor Ort) haben zu einer Geburt eines Zwergen zu erscheinen oder zumindest per Dekret bei großen Zwergenstädten einen Namen für den Jungen oder das Mädel zu bestimmen. Dieser Name gehört dann nicht dem Träger, sondern immer noch dem Clan. Und Aufgabe des namenstragenden Zwerges ist es also, diesen Namen zu ehren und mit Ruhm zu belegen. Gleichzeitig stellt dieser Name fest, in welche Richtung sich dieser Namenträger entwickeln wird. Bernhard wäre so prädestiniert für eine möglicherweise kriegerische Karriere, während Kevin eher ein Soda-Zwerg ist oder eben eine eben solche Rolle übernehmen soll, in der er nur anmutig zu sein habe (möglicherweise auch Herrschaftsfunktionen). Wir lernen, Kevin ist ein Bardenname. ;)
Die soziale Namenskomponente entsteht dadurch, dass zum einen durch die Namensgebung ein zumindest grober Lebensweg vorgelegt wird, er zum anderen jedoch auch seinen Namen dadurch erhält, dass seine Familie innerhalb des Clans für eine bestimmte Richtung stehen könnte. Hier werden die Namen also auch milieuspezifisch vergeben.
Namen, die dann mit Versagen und dergleichen versehen werden, könnte auf diese Art von den Zwergenältesten auch verboten werden. In diesem Sinne könnte man einen Geburtsnamen haben, der den Weg vorgibt, und dann bekommen Zwerge im Laufe der Zeit einen oder mehrere Namen, welche meritorisch sind, also im Laufe eines Lebens verdient werden können. Diese Verdienstnamen können wiederum Grundlage sein, welche Namen die Kinder bekommen. Namen sind also Ehrensache.

Zuletzt könnte festgelegt werden, wie die Zwerge sprechen. Also meinetwegen eine sehr harte, konsonantenbasierende Sprache, mit gutturalen Anteilen und der zwergischen Angewohnheit, diese Sprachmuster auch in fremde Sprachen zu übertragen, sodass sie alleine von der Akzentuierung immer leicht zu erkennen sind. Eine eigene Sprache zu erschaffen, das entzieht sich gänzlich meinen sprachlichen Fähigkeiten.

Zur Familie: Neben der Familie sollte die Überordnung der Clans erläutert werden. Wir sollten uns überlegen, was Clan im zwergischen Sinne bedeutet und welche Konsequenzen das für das Leben hat. Denkbar ist hier auch das Muster, dass du bereits in der Familie angedeutet hast, nämlich das die Schande eines Zwergen schnell zu einer Sippenhaftung/Clanhaftung wird. Gleichwohl sind auch Bedeutung des Clans außerhalb der eigentlichen Gebiete wichtig und was ist die Konsequenz, wenn jemand aus dem Clan ausgeschlossen wird?

Zur Gesellschaft: Ein Satz leuchtet mir nicht ein:
Das Bild der zwergischen Städte ist dominiert von eindrucksvollen Steinbauten, die mitunter an die Siedlungen der Städte erinnern, wenngleich sie in hohem Maße kunstvoller erscheinen.


Das sind nur ein paar Ideen und Anmerkungen, die mir gerade so spontan gekommen sind bei der Revision. :)
"Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern." - Jean Paul, Levana

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Manhêl
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Re: Die Zwerge

Beitragvon Manhêl » Mo 28. Dez 2015, 16:38

Another Take on the Dwarves

Wir haben einige Ideen in die Zwerge gegeben, sie jedoch bis zum heutigen Tag nicht vervollständigt. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger bin ich an einer Vervollständigung interessiert; durchaus aber an dem Weg dorthin. Und als ich also mit meinem von Erkältung und Heiserkeit geschüttelten Kopf darüber nachharrte, dass uns einst vorgeworfen wurde, dass unsere Völker noch immer zu eindimensional sein in Hinblick auf Gut vs. Böse, habe ich dieser Kritik also jeglichen Platz in meinem Kopfe bereitet, und mich versucht zu fragen, was das für die Zwerge bedeuten könnte.

Ich verstehe diese Kritik, aus einer klassischen Haltung eines Rollenspielkonsumenten heraus. Diesem mag es in gängiger Hinsicht und mit dem gewohnten Blick wie folgt vorkommen, wenn er von den Völkern der Zwerge, der Dvergar und von den Xoraxzwergen liest, weil wir es nie in einen kompletten Kontext geschrieben, gleichwohl jedoch durchaus gestellt haben (zugebenermaßen, gibt es ja sogar vier Zwergenvarianten mit den Vro’Latal, die ich jedoch für den Moment ausklammern möchte):

Zwerge – Klassische „Gut“zwerge
Dvergar – „Böse“ Grauzwerge
Xoraxzwerge – „Chaotische“ Wasserzwerge


Auf den ersten Blick mag diese Darstellung ausreichend erscheinen, allein aus der Gewohnheit, dass die Fantasywelten oftmals als Volk einen Idealzustand bekommen haben und dann ein böses Zerrbild von diesem Idealbild ihnen gegenüber gestellt wird. Dasselbe Argument könnte auf der Enwe ins Feld geführt werden für Elben – Aadvari – Alben, gleichwohl ich damals schon geschrieben haben, dass es Zustände des Lichts (Licht – Zwielicht – Schatten) darstellt und nicht gleichzeitig mit Gesinnung gleichzusetzen ist. Und unsere Kurzbeschreibungen der Völker (inzwischen vor fast zehn Jahren entstanden) tun dort ihr Übriges. Unsere Aufgabe kann und darf es also sein, uns aus diesem oberflächlichen Griff zu befreien. Und dies kann nur über kurze, knackige Darstellungen geschehen, die am Ende einer ausführlicheren Grundbeschreibung stehen. Das für jedes dualistische Volk zu machen, kann anstrengend sein und wird sich für viele Völker nicht umsetzen lassen. Aber wir haben diesen Schritt einstmals begonnen, damals unreflektierter, mit einem Beitrag über der Orken Dualismus, und in diesem Sinne möchte ich, deutlich reflektierter, einen etwas anderen Blick auf die Völker werfen.

Am Anfang dieser Überlegungen steht also der Zwerg. Einen wirklichen Hinweis auf eine Form von Gesinnung lässt sich bisher aber nur bei den Dvergar finden, welche ich ausdrücklich als böse (in Form ihrer Grausamkeit) beschrieben habe. Es ist in der Geschichte bisher nur angedeutet und vielleicht nicht deutlich genug beschrieben, was das „böse“ Wesen der Dvergar ausmacht; dazu aber an einer späteren Stelle mehr. Denn zuerst erscheint es mir wichtig, die Linse oder den Fokus zu bestimmen, durch auf die Zwerge geschaut werden soll. Für diesen Blickwinkel geeignet erscheint mir eine Linse, welche die Beziehung zwischen den Zwergen und dem Stein darstellt.

Grob gesehen ist die Beziehung zwischen dem Zwerg und dem Stein eine der entscheidenden Komponenten des Zwerges an sich. Seine Beziehung zum Element Erde verdient besonderer Würdigung und umfasst das Wesen des Zwerges in all seinen Interpretationen durch die Mythen und Fantasywelten. Er ist für mich der nach wie vor unverrückbare, unveränderliche Teil des zwergischen Wesens. Wir haben an anderer Stelle festgestellt, dass die Zwerge ein höchst materielles Volk sind und in fast allen Punkten als „Fantasyvolk der Industrialisierung“ interpretiert werden können. Nicht zuletzt verbinden wir mit den Zwergen (nicht ausschließlich, aber recht häufig) Gier, oder ausgebeutete Schätze; eine bis zum Zusammenbruch ausgebeutete Erde, und zwar nicht aus Notwendigkeit, sondern zum eigenen Schmucke und kapitalistischer Gier. Und genau darin lässt sich für die Enwe Wohl und Wehe dieses Volkes finden und in dieser Betrachtung, durch diese Linse, werden die drei zwergischen Grundvölker erklärbarer, der Zusammenhang lässt sich fassen. Das will ich anhand der Völker illustrieren:

In unserer Vorstellung ist die Enwe ein lebendes Wesen. Sie kann nicht zielgerichtet handeln, dazu braucht sie ihre Agenten (Drachen, Riesen usw.), aber sie ist grob lebendig durch die viele Schöpfungsmagie, der sie ausgesetzt gewesen ist. Das ist die eine Vorbedingung meiner Überlegung. Die zweite findet sich in der Erwartung, dass die Zwerge nicht Teil des Steines sind (Nicolajs kurze Schöpfungsgeschichte dazu ist sehr passend und unterstützendswert) und auch nicht eins mit dem Stein sein sollen. Das mag aus einer klassischen Sicht ungewöhnlich klingen, doch in den Überlegungen zu den Gnomen haben wir festgestellt, dass die Gnome eher die Erdbewahrer, seine Schutzgeister sind, während die Zwerge – auch auf Schutz basierend – eher gegen die Erde und Stein sind. Sie mergeln ihn aus, bauen ihre künstlichen Bingen aus den natürlichen Kavernen; sie entnehmen die Edelsteine, doch bearbeiteten sie diese. Sie rauben die Erze, doch schmieden und schmelzen sie diese in neue Objekte. Die Zwerge sind strenggenommen im industriellen Sinne, die Feinde des natürlichen Reichtums der Erde; sie wirken gegen die Natürlichkeit der Erde und somit ist das Künstliche zu recht als Gegenbegriff zum Natürlichen gewählt. Die Gnome umschreiben die Natürlichkeit im Umgang mit der Erde, die Zwerge wirken gegen die Erde.
Aus diesen beiden Vorbedingungen lässt sich meine Idee vielleicht nachvollziehen und es gelingt vielleicht durch dieselbe Linse zu blicken. Die Idee kam mir, als Quecksilber mich darum bat, ihm anhand eines Kurzszenarios zu zeigen, wie schnelle Entscheidungen im Zusammenhang von Rollenspiel getroffen werden können; also wo lange Planungen das Rollenspiel manchmal behindern können und wie dafür zu sorgen ist, dass schnelle Entscheidungen nicht willkürliche Entscheidungen bedeutet. In diesem Probeszenario habe ich ihn in eine Art Highlands geschickt, in denen Zwerge lebten; jedoch nicht in den Bergen, sondern in Häusern auf grünen Bergwiesen. Diese Häusern waren zwar aus Stein, weil Holz Mangelware war, doch sie hatten große Fenster und keine schließbaren Türen; und als er einen Zwerg darauf ansprach, warum sie dort lebten und nicht in der nahegelegenen Burg, die einem menschlichen Adligen gehörte, antwortete der Zwerg, dass nur ein Tor sich vom Stein einsperren ließe. Wie kommt also ein Zwerg dazu, so eine Aussage zu treffen?

Die Antwort liegt darin, dass die Erde/Enwe sich gegen ihre Ausbeutung wehrt. In Moria haben die Zwerge zu tief gegraben, und einen Balrog gefunden. Auf der Enwe hat sich dies vielleicht in ähnlicher Art dargestellt oder der Stein hat sich selbst gegen sie gewendet. Der Stein ist den Zwergen Werkzeug, und wie viele Werkzeuge ist er gefährlich. Es soll mitnichten nur einen Grund dafür geben, sondern viele; aber der Tenor soll klar sein: Etwas hat die Zwerge dazu bewogen, den Stein an einigen Stellen (nicht an allen, denn die meisten leben ja noch in den Bergen) zu verlassen. Sie sind nicht Teil des Steins, sie sind Feinde des Steins. Sie wollen sein Glimmer, sein Funkeln, seine Schätze und die Werkstoffe, aber sie wollen nicht eins mit dem Stein sein. Das ist der Punkt, in dem sich unsere Zwerge, trotz aller Ähnlichkeit, mit Nachdruck unterscheiden, und sie deuten auch auf die anderen Unterarten und ihre Geschichte hin. Dies sei kurz erläutert:

Ich habe die Xoraxgeschichte vor fast zehn Jahren entworfen, mit Xorax als verstoßenen Sohn der Zwerge, der auf das Meer gegangen ist, weil unter den normalen Zwergen kein Platz mehr für ihn war. Als mythologische Geschichte noch immer eine interessante Geschichte, doch durch die Linse der Beziehung zwischen Zwerge und Stein bekommt diese Geschichte nun auch endlich einen gewissen Dreh. Was hat denn einen Zwergen dazu bewogen, ausgerechnet auf das Wasser zu ziehen, wenn der Zwerg in seinem Wesen an sich doch Wasser fürchtet, weil es sein Feuer löschen könnte (hier wieder in Bezug auf Nicolajs Schöpfungsidee, die ich als gegeben ansehe)? Weil er den Stein mehr fürchtet und an den Ort flieht, an dem er dem Stein am weitesten entrinnen kann: Das Meer. Und in Küstengegenden bleibt der Stein, mit seinen Klippen und Riffen noch immer das Feindbild. Et voila. Xorax hatte also anderen guten Grund, den Stein mit seinen Männern zu verlassen; und die Zwerge haben das mythologisch über Jahrtausende kleingeredet.

Weiteres Beispiel gefällig? Livdann war ein Zwerg, der glaubte, dass er seinem Schöpfer Astak ebenbürtig geworden war und wollte dies mit seiner eigenen Schöpfung beweisen, also schuf er einen Zwerg nach seinem Ebenbild, der aber in allem noch etwas besser sein sollte; doch was er auch tat, sein Werk war handwerklich meisterlich, doch ohne Leben. Also bot ihm ein Agent der Enwe, ein Todesriese namens Ørd, an, diese Kreatur zu beleben (nach dem Eddamythos, dass Riesen zwar Leben schenken, aber keine handwerkliche Hülle schaffen können, wofür die Zwerge nötig waren). Er korrumpiert diese Kreatur jedoch, und sie dient fortan den Riesen und nicht Livdann, der in der Folge dazu gezwungen wird, auch eine Frau dazuzubauen. Livdann hatte flüssigen Stein und Stahl für seinen Zwerg genommen, der Legende nach, und dieses sollte sein Fehler sein. Nun hatte sich also sein eigen Stein und Werkzeug sich gegen ihn gewendet, weil er ihn zwar bearbeiten, aber nie beherrschen konnte (also den Stein); und auf diese Art und Weise wendet sich die Enwe ein zweites Mal gegen den Zwerg.

Und deswegen liegt darin meine Antwort, dass der Zwerg vor allem in seiner Beziehung zum Stein zu lesen ist, so wie ich – retrospektiv betrachtet – behauptet habe, dass die Elben in ihrer Beziehung zum Licht zu lesen sind. Und diesen Gedanken möchte ich gerne mit diesem Beitrag etablieren, und hoffe, dass er erkennen lässt, dass es beim Wesen der Zwerge weniger um Gut und Böse geht (ich denke, sie können fast alles sein), sondern mehr um ihre Beziehung zu dem, was sie auszumachen scheint: der Umgang mit dem Stein.

Zur Bosheit der Dvergar

Die Bosheit der Dvergar verdient eine besondere Widmung, da ich sie vielleicht nicht ausreichend erklärt habe. Es sei verziehen, dass ich dies vorerst in kurzen Worten beschreiten will; doch die Dvergar sind keine wahre Schöpfung, sondern mehr ein belebtes Konstrukt. Unser vergangener Umgang mit belebten Konstrukten hat einen ähnlichen Werdegang; beispielsweise sei der Iarduianer genannt. In beiden Fällen ist etwas Totes (der Iarduianer war einst eine richtige Schöpfung) oder ein Objekt belebt wurden; und so ist es in seiner sich daraus ergebenden Notwendigkeit nur ein künstliches Konstrukt und somit kein Produkt einer vollkommenen Schöpfung (wenn man daran glauben mag) oder eines natürlichen Prozesses (wenn Genetik die Wahl der Erklärung ist). Es ist schlichtweg unvollkommen und kann damit nicht über die volle Bandbreite aller Emotionen verfügen. Der Iarduianer geht in Richtung der Kaltblütigkeit, während die Dvergar in die der Grausamkeit gehen. Dennoch sind diese Begrifflichkeiten und Bestimmungen eher willkürlicher Natur; genauso gut kann aus einem philosophischen Standpunkt heraus behauptet werden, dass wenn etwas künstliches geschaffen werden kann, auch wenn es unvollkommen sein muss, warum kann es denn nicht nur „gute“ Attribute haben?
Die Wahrheit ist, dass die Wahl der negativen Attribute leichter von der Hand geht, und ich denke, dass das „Gute“ eher immer den Gedanken von Vervollkommnung benötigt als das „Schlechte“, deswegen wird meist dieser Weg gegangen. Zumal dieser dann auch lehrreicher erscheint, wenn man das Erwachen der Dvergar als Hybris der Zwerge als Volk verstehen will. Welche Lehre wäre dies, wenn nur Gutes daraus entstünde?

Bedeutet denn die Boshaftigkeit der Dvergar, dass nichts anderes ihren Geist rütteln kann?


Alle Volksbeschreibungen verweigern die Angabe eines absoluten Zustandes. Absolute Zustände sind theoretisch und erdacht, um einen Rahmen zu spannen, gleichwohl geben diese Stereotype einen Tenor an. Genau hier liegt die Gefahr unseres Wirkens und genau hier bleibt zu beobachten, wie man in wenigen Worten eine Welt tiefsinnig darstellen kann, durch seine Völker. Das ist gerade bei nichtmenschlichen Völkern, die zwangsläufig ein „Man light“ sind, also eingeschränkte, überspitzte Attribute des Menschen in anderem Aussehen, nicht leicht; denn sie müssen alleine grobe Stereotype sein, um überhaupt erst einmal in Existenz treten zu können; gleichwohl sehe und unterstütze ich das Bedürfnis, nicht auf diesen einfachen Schwarz-Weiß-Bildern zu bestehen. Es sei mir aber geglaubt, dass ich unsere Welt als unterschiedlich abgestufte Grauwelt sehe und niemals schwarzweiß. Geprägt von alten Vorstellungen, doch bereichert um die Gedanken, in denen Sünde zur Tugend, und Tugend zur Sünde wird (hier gelte als Beispiel das vierte Zwergenvolk, jenes der Vro’Latal). Und wir werden weiter jeden einladen und weiter daran arbeiten, dass jeder Eingeladene zu dem Ergebnis kommen kann, dass wir uns sehr bemühen eine vor philosophischer Tiefe triefende Müllkippe zu schaffen. 
"Behutsam schließt man die Augen der Toten; ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen öffnen." - Jean Cocteau


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