Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Allgemeine Dinge, die über die Enwe Karadâs zu bereden sind.
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Ikelos
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Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Ikelos » Do 29. Sep 2011, 22:15

Original von Nicolaj vom 14.11.2008:

Ich hatte grad einen Gedanken.
Und zwar dreht es sich um die allgemeine Jahreszahl, 1042. Die Frage ist nur, wie diese überall auf der Enwe gleich sein kann. Zufall? Wohl kaum.

Die Antwort ist einfach, allumfassend, und doch sinnvoll. Die Priesterschaft des Chronisten gründete einst einen Orden, genannt den Bund der Chronisten, um alles Wissen auf der Welt festzuhalten. Diese wurden ausgeschickt in alle Herren Länder und führen dort seitdem ein Leben, welches sie dem Zusammentragen der wichtigen Ereignisse gewidmet haben, ähnlich wie die königlichen Entdecker, nur im größeren Ausmaß. Sie haben einst die Zeit gemessen und mitgenommen, und weil sie Anhänger des Chronisten sind, wird die Zeitangabe des Jahres schon stimmen. Einen Hintergrund dazu wird man noch ausarbeiten müssen, aber erst gehts es mir um die Idee an sich.

Diese wäre ein weiterer globaler Verbund von Leuten.
Was haltet ihr von dem Gedanken?

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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Marnarn » Do 29. Sep 2011, 22:16

Original von Marnarn vom 14.11.2008

1042 Jahre nach der zeitgleichen Gründung aller mythischen, ersten, menschlichen Königreiche. Eine Gesellschaft, ein Ordo dahinter?

Interessante Frage. Wahrheitsgemäß die Zeit genommen? Strömung der gottlosen Gesellschaft? Strömung der göttlich-inspierierten, um das Menschentum göttlich mit diesen Daten eines Tages zu untermauern?
Eine große Verschwörung, die dieser Orden fasste?

Mir fallen dazu immerhin schonmal Möglichkeiten ein. Vielleicht lässt sich solch ein Orden mit den mythisch-mystischen Einsichten leiten, die man als Unbedarfter durch Populärliteratur über Ordenschaften wie die "Opus Dei" bekommt. Oder über die "Illuminaten", oder wie sie alle heißen mögen. Es bleibt also mir letztendlich die Frage zwischen Fanatiker oder neutrale Beobachter?

Ich entscheide mich gegen den neutralen Beobachter, da dieser nicht so viele Mittel investiert, um alles zeitgleich zu halten.

Soweit zu meiner ersten Idee dazu.
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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Ikelos » Do 29. Sep 2011, 22:17

Original von Nicolaj vom 20.11.2008

So, ich hab im Hinterkopf wieder so einige Gedanken diesbezüglich rumgeistern. Und zwar existiert dieser Geheimbund - der Orden der Rose - seit Anbeginn dieser Zeitrechung.
Der Sinn des Ganzen ist, dass der Gott des Geheimen Wissens, Giordan, seine Leute zu diesem Zeitpunkt zusammenrief. Er teilte ihnen eine Prophezeihung mit, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas geschehen wird. Allerdings nur in einer Form einer Prophezeihung, sodass die Mönche dieses Ordens eine Zeit brauchen werden, bis sie diese endgültig entschlüsseln können - erschwert wird das Ganze dadurch, dass sie erst verstanden werden kann, wenn gewisse geschichtliche Ereignisse auftreten, die damit zu tun haben.

Das ganze stellt sich wie folgt dar:

Warum Giordan? Richtig, da gibt es eigentlich keine große Diskussion, das wäre in diesem Ansatz ein geeigneter Gott, da er der Gott des geheimen Wissen ist.

Warum der Orden der Rose? Die Rose steht als ein Zeichen Giordans, das wäre eine Begründung. Die zweite Begründung, die mir dazu im Nachhinein eingefallen ist, ist das Wesen der Rose. Nach außen hin ist sie etwas Schönes, was vielerlei Herzen erfreut. Man kann sie auch als ein Symbol der Hingabe sehen, denn wem schenkt man Rosen noch am ehesten? Genau, den Menschen, die man liebt. Doch die Rose kann auch anders sein, dann nämlich, wenn man sich von ihrer Schönheit hinreißen lässt und von dieser geblendet wird, und sich am Stachel der Rose blutige Finger einfängt. So ist die Rose zeitgleich schön und gefählich. Dies ist natürlich keine neue Erkenntnis, nur etwas Aufgegriffenes, wie ihr gemerkt habt, aber dennoch sehr passend. Denn nach Art der Rose soll auch der Orden sein. Ein einfacher Orden der Giordananhänger, die ihre Tempel haben, deren Rosengärten pflegen und ab und an mal ein Fest feiern. Doch wehe, man kommt dem auf die Spur, was dahinter steckt - dann werden sie grantig.

Warum soll dieser Orden nun die allgemeine Zeitrechnung eingführt haben? Simple Antwort, wenn man erstmal drauf gekommen ist, um sich selbst das Leben zu vereinfachen. Die Prophezeihung ist nicht entschlüsselt, also auch nicht das Datum des zutreffenden Ereignisses. Was macht man in einem solchen Fall? Man zählt die Jahre, um nicht den Überblick zu verlieren. Wie vereinfacht man sich das Zählen der Jahre? Man macht die eigene Zählung publik, um jeden fragen zu können, welches Datum man gerade hat. Wie oft passiert es auch heute, dass man grad nicht im Bilde diesbetreffend ist. Auch diese Frage ist geklärt.

Warum ein unbekanntes Datum und Ereignis? Flexibilität für den Spielleiter, der sich dadurch jeweils etwas zurechtstricken kann.

Damit klärt sich auch die Frage nach dem neutralen Beobachter, denn der Orden sucht aktiv nach Hinweisen auf die Prophezeihug. Nach außen hin wird dem Ganzen also eine neutrale Rolle zugeweisen, doch wenn man hinter die Kulissen blickt, so sieht man, dass da mehr hinter steckt, als nur die freudnlichen Rosengärtner.

Mögliche Verbesserungspunkte:
- Name des Ordens
- andere Gottheit

Weitere Änderungen: Nicht Suche nach der Wahrheit der Prophezeihung, sondern weltweite Unterwanderung, und Zugriff zu einem bestimmten Zeitpunkt, nachdem alle in Position sind.

Was meint ihr dazu?

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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Marnarn » Do 29. Sep 2011, 22:18

Original von Marnarn vom 21.11.2008

Als neutraler Beobachter erscheinend, fanatische Agitation aufs Wissen ausgerichtet lebend. Interessanter Punkt, hat durchaus ulldart'sche Züge.

Die Freiheit des Spielleiters in diesem Punkt empfinde ich als wichtig und als gut. Ich finde auch, dass man die Welt nicht durch solche Prophezeiung binden sollte, wenn mehrere Spielleiter daran beteiligt sind. - Im Gegensatz dazu das Largarth-Projekt, welches ja eine desaströse Prophezeiung hat, auf welche die Kampagne auch nur unwesentlich ausgerichtet ist. - Sollte man dies auch auf die Enwe Karâdas ausdehnen, kann ein Spielleiter dieses Thema aktiv bearbeiten, während zwei still halten müssen, da man sich sonst in die Parade fahren würde. Mit dieser Freiheit ist also viel gewonnen, da jeder Spielleiter seine eigene Auslegung der Prophezeiung ausleben kann, ob sie nun bescheiden, oder Welten verändernd ist, obliegt vollkommen ihm. Von daher meine Stimme dafür.

Der Name mag trivial sein, bleibt aber zu erwähnen, dass die Assoziation zur Rose eine durchaus wichtige ist, auch im Entstehungsbild des Gottes Giordan. Die Rose umfasst als Pflanze alles, was Giordan in seinem Paradigma ausdrücken will.

Dogma: In jedem Guten steckt etwas Böses, in jedem Bösen etwas Gutes. In jedem Rechtschaffenen etwas Chaostisches, in jedem Chaotischen etwas Rechtschaffenes. Giordan hat die Macht das zu sehen und zu Tage zu fördern. Erkenne, dass die Wahrheit jede Facette annehmen kann und nicht immer gut oder böse ist. Giordan ist zudem der Herr der Erde und der Pflanzen, denn diese Teile der Natur verkörpern die Reinheit und Blüte seiner Lehre, und von der Pracht und Einfachheit oder auch der Ödnis der Wahrheit. Bete stets abends, denn in der Nacht sieht man das Geheimnis der Gestirne. Sterne sind der Ursprung der Wahrheit. Denn jeder trägt einen Stern in sich, der das Verborgene widerspiegelt, so wie ein Stern ein Lichtfunke im ewigschwarzen All ist.


Das bedeutet direkt auf das Bild der Rose geworfen, dass in allem Schönen auch etwas Hässliches steckt - meist der Charakter ;) - und in allem Hässlichen etwas Schönes.

Der Punkt, auf den ich hinaus möchte, ist, dass Giordan eine Inkarnation menschlichen Dualismus ist. Und damit stimme ich Nicolaj vollkommen zu, was die Rolle Giordans in dieser Prophezeiung angeht. Er bietet sich wegen des geheimen Wissens mehr als deutlich an, andererseits bietet sich der Dualismus auch an, um eine mehrgestaltige, mehrfach interpretierte Variante der Prophezeiung darzustellen im Nutzfall.

Ich hatte auch schon von ulldart'schen Zügen gesprochen, die sich vor allem in folgende Zeile interpretieren lassen.

Denn nach Art der Rose soll auch der Orden sein. Ein einfacher Orden der Giordananhänger, die ihre Tempel haben, deren Rosengärten pflegen und ab und an mal ein Fest feiern. Doch wehe, man kommt dem auf die Spur, was dahinter steckt - dann werden sie grantig.


Hier können wir vielleicht sogar Verhaltensformen des Ulldartrates erkennen. Wir Leser von Heitz' Werken schwimmen damit definitiv in sicheren Gewässern, während andere eine interessante Idee verfolgen können, als Spielleiter, welche die Rolle des Giordan quasi aufdrängt. Damit haben wir ein ambivalentes Muster, welches viele Möglichkeiten lässt, ohne den Sinn und Zweck Giodans messen zu lassen.

Lange Worte für ein kurzes Fazit:
So kann ich gut mit der Idee leben.
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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Quecksilber » Do 29. Sep 2011, 22:18

Original von Quecksilber vom 21.11.2008

ich werde versuchen mich kürzer als mein Vorredner zu halten, da meiner Meinung nach die wichtigsten Punkten bereits geklärt sind: Ich bin soweit auch damit einverstanden, sowohl Gottheit als auch die Rose passen, einziger Punkt der zu überlegen ist (wo ich mal ein anderes Thema reinziehe): Wie sind die Ordenspeoples auf die anderen Kontinente gekommen? Und wie haben sie es geschafft während dieser Reisen ihre Zahlen korrekt zu halten ohne durcheinander zu kommen? Wie haben sie es geschafft überall auf Aktzeptanz zu stoßen? (Was sie ja anscheinend auch nicht haben, siehe andere Zeitrechnungen)
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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Ikelos » Do 29. Sep 2011, 22:19

Original von Nicolaj vom 21.11.2008

Ok, ich werd mich mal ransetzen, und den Orden bauen.

Zu den Einwänden mit Akzeptanz und wie sie es geschafft haben zu reisen, ohne ihre Zahlen durcheinander zu bringen:
Es muss nicht zwingend eine Akzeptanz vorhanden sein, oder anders ausgedrückt, es reicht ja die wohlwollende Neutralität. Wenn du eine Bevölkerung lange mit dem gleichen Schmodder der Zeitrechnung bombardierst, einer Zeitrechnung, die auch noch vernünftigt erscheint, wird sie es irgendwann annehmen und vrebreiten. Giordan ist jetzt auch nicht dafür bekannt, dass er Greueltaten begeht, sprich man wird ihm wohl nciht ablehnend gegenüberstehen.
Die Reise: Der Gott des geheimen Wissens schafft es glaub ich grad noch so, Wissen über Schiffsbau springen zu lassen, und über die Navigation auch, unter der Prämisse, dass das Wissen nicht verbreitet wird, sondern geheimgehalten wenn nicht gar wieder vernichtet. Ob die Zeitrechnung richtig ist... Auch da gibt es schönes Futter für Abenteuerideen oder auch in der Kampagne selbst "Es stehet geschrieben im Großen Buch der Schatten, dass morgen die Welt untergeht"
Alles denkt sich: Scheiße!!! Sow enig Zeit zu handeln! Doch dann stellt sich raus: um 3 Monate ist der Zeitenlauf falsch - genug Zeit für ne Heldengruppe auf Stufe 20 zu kommen und das Problem zu beseitigen ^^

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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Marnarn » Do 29. Sep 2011, 22:20

Original von Marnarn vom 21.11.2008

Original von Nicolaj
Ob die Zeitrechnung richtig ist... Auch da gibt es schönes Futter für Abenteuerideen oder auch in der Kampagne selbst "Es stehet geschrieben im Großen Buch der Schatten, dass morgen die Welt untergeht"


Ulldart'sches Element, vollkommen vertretbar in diesem Kontext. Natürlich habe wir auch in unserer menschlichen Geschichte Berechnungsfehler von Prophezeiungen und Erwartungen. Beispielsweise Nostradamus.

Als Mittel der Reisemöglichkeit würde ich nicht Schifffahrt nehmen oder vergleichbare Reisemittel wie Luftschiffe, da diese außerordentlich auffällig wären und somit andere sich Gedanken zu machen würden. Ein seefähiges Schiff ist nunmal keine Nussschale.

Stattdessen sollten die Schergen Giordans die einzigen Wesen sein, die das Geheimnis der interkontinentalen Teleportation verfügen, alleine aus dem Grund, dass sie die Kontinente kennen.
Auch hier gilt, dass die Giordaniker die Teleportation kannten und bspw. als Schiffsbrüchige auf einem anderen Kontinent gelandet sind, sich den Ort gemerkt haben, zurückteleportierten und dann mit der Erforschung des Ganzen vor Äonen begannen. Nur als theoretischer Ansatz.
Oder man beschränkt Teleportation allgemein vorerst auf die Giordaniker.

Die Akzeptanzfrage ist mit Wissensgeschenken, Akten der Schönheit (Rose) und ähnlichem zu erklären. Eine genauere Erklärung wird darüber geliefert werden müssen, aber als Ansatz sicherlich nicht falsch.
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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Quecksilber » Do 29. Sep 2011, 22:21

Original von Quecksilber vom 01.12.2008

ich bin ebenfalls gegen die Lösung mit den Schiffen, da wir ja die Frage ob hochseetauglicher Schiffsbau schon bekannt ist/ war noch im Raum steht.
sollte man sich für die Teleportation entscheiden, wird die Wahrscheinlichkeit für Fehler in der Berechnung natürlich glecih mit minimiert.
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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Ikelos » Do 29. Sep 2011, 22:21

Original von Nicolaj vom 01.12.2008

Ich hab für mich die Lösung gefunden, dass Giordan seine Gläubiger, bzw Gläubigen ^^ damals ein Rezept für einen Trank hat zukommen lassen. Dieser Trank befördert die Trinkenden in einen körperlichen Zustand der Ruhe und den Geist/die Seele/das lmaa des Körpers in eine Art göttlichen Konferenzraum. Es geht hier immerhin um einen Gott, wieso sollte der räumlich gebunden sein?

Zur Teleportation kann ich sagen, dass die Möglichkeit auch nicht abwegig ist, oder mir missfällt. Ich möchte keineswegs sagen, dass die Lösung, die ich für michg efunden hab, die Endlösung ist, nur ein Vorschlag. Dass Giordangläubige auf Teleportation zurückgreifen können, und diese auch eingesetzt haben, um sich zu veteilen, oder immer wieder einsetzen, um sich zu treffen und zu besprechen, ist eine Sache, mit der ich ganz gut leben kann.

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Re: Der Bund der Chronisten (Später: Orden der Rose)

Beitragvon Marnarn » Do 29. Sep 2011, 22:26

Original von Marnarn vom 01.12.2008

Interessanter Ansatz, Nicolaj.

Vielleicht lässt sich hier eine Verbindung schaffen, zum einen würde es mir gefallen, wenn nur die Giordaniker von der interkontinentalen Teleportation wüssten und zweitens ist so das Verbreiten von Wissen nicht unbedingt den Zufällen, wie Schiffsbruch oder einem explodierenden Nimmervollen Beutel, der in ein schwarzes Loch gefeuert wurde, geschuldet. Ist von daher eine gute Idee.

Die Idee mit dem Trank finde ich durchaus erfreulich, das Rezept stünde dann natürlich unter Hochsicherheitsverwahrung. Klar, Giordan kann es über Vision mitgeteilt habe, aber mindestens ein findiger Gelehrter hat es aufgeschrieben, um es nicht zu vergessen.

Von diesen Standpunkt aus, kann Giordan einer auserwählten Schar von Leuten das Wissen der Teleportation gebracht haben (Vielleicht ein Einsatzgebiet für einen leicht modifizierten Wayfarer Guide aus dem Complete Arcane).

Ich würde es gut heißen. Aber vielleicht ginge als Mittel auch nicht greifbares Wissen!
Wie könnte dies aussehen? Traceeffekte, die durch Tanzen ausgelöst werden, wie beim Sufismus. Hier hätten wir einen anknüpfenden Punkt an die gute, alte Khan`qah-Zeit. ;)
Über Trance kann sich der hohe Klerus seinem Gott nähern, der ihnen das Wissen damals in einer trancehaften Vision gab.
Aber wie dem auch sei, die Idee mit dem Trank ist auch gut, denn kann man nämliche eine böse Kampagne bauen, um eben diesen Trank zu stehlen und gewisse Einsichten zu bekommen etc. pp. Wie man die Idee dann missbraucht, liegt im Ermessen des Spielleiters.
Auf jeden Fall Daumen hoch. Gute Lösung.
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